Neue Waldschutzgebiete als substanzialer Schritt in richtige Richtung

Wir begrüßen Ausweisung weiterer nutzungsfreier Schutzgebiete

Die heutige Ankündigung von Staatsministerin Michaela Kaniber vier größere Waldgebiete als nutzungsfreie Waldschutzgebiete auszuweisen, begrüßt der LBV ausdrücklich. „Wir freuen uns über diesen großen Schritt im Waldnaturschutz und zum Schutz der Biologischen Vielfalt in Bayern“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Einige schmerzhafte Lücken beim Schutz insbesondere der Laub- und Auwälder in Bayern werden dadurch geschlossen.“

LBV-Naturwald Sauloch Blick in die Baumkronen | © Dr. Christian Stierstorfer © Dr. Christian Stierstorfer

Bayern trägt nationale Verantwortung für Au- und Buchenwälder

Viele Au- und Buchenwälder sind von großer Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt, und Bayern trägt für den Erhalt dieser Wälder eine nationale Verantwortung. Insofern begrüßten wir die Ankündigung zur Ausweisung vier neuer großflächiger, nutzungsfreier Waldschutzgebiete durch die Staatsregierung.

Dass dabei die Wälder an der Weltenburger Enge einbezogen werden, wertet der LBV-Vorsitzende als richtigen Schritt, da wir dies seit jeher gefordert hatte. Auch die Ausweisung des großflächigen Waldgebietes Knetzberge-Böhlgrund im Steigerwald bewerten wir positiv. Vorausgegangen waren langwierige und emotionale Diskussionen um einen Nationalpark im Steigerwald bzw. die politisch und juristisch brisante Rücknahme des Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald im Ebracher Forst“ im Jahr 2015.

Insgesamt eine gute Nachricht für den Naturschutz

Insgesamt ist diese Ankündigung aus unserer Sicht eine gute Nachricht für den Naturschutz in Bayern. „Der LBV sieht jedoch insbesondere im Spessart noch Bedarf, weitere repräsentative Flächen zu schützen, wie es die Fachgruppe Wald am Runden Tisch zum Volksbegehren Artenvielfalt empfohlen hat“, sagt Norbert Schäffer.

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