Nach Überschreiten der Roten Linie brauchen wir nun eine Garantie

Pressestatement unseres Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer zum Beschluss der Vergrößerung der Managementzone im Nationalpark Bayerischer Wald zur Borkenkäferbekämpfung

Nationalpark Bayerischer Wald
Ein Eingriff in die Kernzone des Bayerischen Waldes zur Borkenkäferbekämpfung ist aus fachlicher Sicht nicht nötig.

Unser Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer:

„Der Eingriff in die Kernzone überschreitet eine Rote Linie und ist für uns inakzeptabel. Der richtige Schritt wäre gewesen, die Entscheidung zu einem Eingriff in die eigentlich unantastbare Kernzone des Nationalparks zurückzunehmen, auch, weil er fachlich bekanntermaßen gar nicht notwendig ist, um Anliegerflächen vor dem Borkenkäfer zu schützen. Das Mindeste, was jetzt erfolgen muss, ist eine Kompensation der herausgenommenen Flächen, wobei ein Ausgleich jedoch nichts daran ändert, dass es in diesem Fall um das Prinzip geht, in eine Kernzone niemals einzugreifen. Die große Begeisterung von Umweltminister Thorsten Glauber für den Nationalpark Bayerischer Wald und sein Bekenntnis zur Kernzone sehen wir als eine Garantie für die Zukunft, dass so etwas nie wieder passieren wird.“

Zurück

© Hansruedi Weyrich

Unterstützen Sie uns bei der Auswilderung von Bartgeiern in den bayerischen Alpen!

Alle Nachrichten zum Naturschutz in Bayern

Newsletter

Der LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.  ist mit Freistellungsbescheid des Zentral-Finanzamtes Nürnberg, Steuer-Nr. 241/109/70060, als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer freigestellt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mehr zur Transparenz