LBV wird Pächter von Maxhütte-Flächen

Bayerische Staatsregierung übergibt Teil der ehemaligen Industrieflächen an Naturschützer – Zukünftige Hotspots

Umweltminister Marcel Huber hat heute einen Teil der ehemaligen Abbau- und Vorratsflächen der Maxhütte in Auerbach (Opf.) zur Betreuung an den LBV übergeben. Das Ministerium hatte diese übernommen, damit dort wieder hochwertige Lebens- und Rückzugsräume für Insekten, Feldvögel und andere gefährdete Arten geschaffen werden.

Bunte Blumenwiese |  © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning
Die Maxhütte-Flächen sollen zu einem Hotspot der Biologischen Vielfalt werden

„Der LBV freut sich und wird dafür Sorge tragen, dass auch sein neuestes Pachtgebiet genauso zu einem Hotspot der Biologischen Vielfalt wird, wie alle anderen unserer 3.000 Hektar LBV-Flächen“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Durch die ganzjährige Betreuung bei jedem Wetter stellen sich unsere Ehrenamtlichen draußen vor Ort aktiv dem Artenschwund entgegen“, sagte Schäffer weiter.

Neue Biotopverbünde und Blühflächen

Für die Betreuung der insgesamt 201 Grundstücke vor Ort wurde heute eine Vereinbarung zwischen dem Umweltministerium, dem Bayerischen Naturschutzfonds, dem Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach sowie dem LBV geschlossen. Der Bayerische Naturschutzfonds wird nun naturschutzfachliche Konzepte erstellen, die dann mit den Partnern vor Ort auf den einzelnen Flächen umgesetzt werden sollen.

Beispielsweise sollen Biotopverbünde gegründet, Blühflächen angelegt und Flächen in das Vertragsnaturschutzprogramm überführt werden.

von Nicole Friedrich | lbv.de,

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