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LBV und NAJU rufen ihre 101.000 Unterstützer*innen zum globalen Klimastreik auf

Am 24. September zeigen bayerische Naturschützer*innen Flagge für starken Klimaschutz – Demonstrationen in vielen Städten

Für den 24. September ruft die Fridays-for-Future-Bewegung zum nächsten globalen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll der Protest, Klimagerechtigkeit zum wahlentscheidenden Thema machen. Mit dem Aufruf „Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima!“ unterstützen wir mit unserer Jugendorganisation NAJU zusammen mit einem breiten Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen den achten Klimastreik.

Klimastreik 2021 | © klima-streik.org, designed by FreePic © klima-streik.org, designed by FreePic
Klimastreik 2021, alle Info unter klima-streik.org,

„Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen. Nur so können wir das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einhalten“, verdeutlicht LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Unterstützen Sie uns beim Klima- und Artenschutz!

Klimastreik 2019 | © LBV © LBV
Auch 2019 waren wir beim Klimastreik dabei.

Wir rufen die mehr als 101.000 LBV- und NAJU-Unterstützer*innen sowie alle Mitarbeitenden des Naturschutzverbands zum Klimastreik auf. „Wir zeigen am Freitag Flagge für wirksamen Klimaschutz im Land. Unsere LBV-Gruppen gehen in Nürnberg, München und weiteren Städten auf die Straße, damit unsere Kinder und die Artenvielfalt eine Zukunft haben. Denn Klimaschutz ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit“, so der LBV-Geschäftsführer.

LBV, NABU und NAJU beteiligen sich in ganz Deutschland am globalen Klimastreik. „Bisher hat die Große Koalition auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Wenn wir jetzt erneut die Straßen füllen, machen alle Aktiven den Schutz des Klimas zum zentralen Thema der Bundestagswahl – und stimmen am 26. September für konsequenten Klimaschutz“, sagt Helmut Beran.

Klimaschutzgesetze in Bayern und im Bund sind bisher unzureichend

Trister Acker | © Natascha Neuhaus © Natascha Neuhaus
Eine natur- und umweltfreundliche Landwirtschaft sieht anders aus.

Ende April diesen Jahres hat das Bundesverfassungsgericht das Klimaschutzgesetzes der Bundesregierung in Teilen für verfassungswidrig erklärt. „Das war eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, aber auch für die Bayerische Staatsregierung, deren Klimaschutzgesetz ebenfalls völlig unzureichend ist,“ betont der LBV-Geschäftsführer.

Beran fordert die Landespolitik auf, die Alarmzeichen des Klimawandels wie Trockenheit, Hitzesommer, Waldsterben oder Starkregen noch stärker zu beachten. „Seit den 1950er Jahren hat sich die Durchschnittstemperatur in Bayern bereits um rund 1,5 Grad erhöht. Die Ressortchefs aus allen Ministerien sind gefordert, ihren Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten, damit wir beim Klimaschutz auf Kurs kommen. Besonderer Bedarf besteht in den Bereichen Verkehr, Energie, Gebäudesanierung und Landwirtschaft“, erklärt Beran.

Gemeinsam mit Fridays for Future fordert das breite Bündnis aus Verbänden und Organisationen, bis spätestens 2030 aus der Kohle auszusteigen. Gleichzeitig setzt es sich dafür ein, den Anteil der erneuerbaren Energie auf 80 Prozent zu erhöhen. Alle neuen Autobahnprojekte müssten gestoppt und ein verbindliches Datum – am besten 2030 – für das Ende der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren festgelegt werden. Zudem fordert das Bündnis eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft sowie eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft.

Alle Aktionen und Demonstrationen des Klimastreiks werden Corona-konform mit Abstand, Hygieneregeln, FFP2- oder medizinischen Masken organisiert.

 

Warum beteiligt sich der LBV?

Niedermoor im LBV-Schutzgebiet Kragenroth | © I. Seegatz © I. Seegatz
Ein Niedermoor im LBV-Schutzgebiet Kragenroth

Seit Jahrzehnten setzen wir uns intensiv für den Klimaschutz ein. Das Artensterben und die Klimakrise gehen dabei Hand in Hand und müssen als Zwillingskrisen gesehen werden. Lösungen müssen daher immer beide Krisen betreffen.

Mit dem Schutz von Mooren, vielfältigen, artenreichen Wäldern und Feuchtgebieten, die viele der schädlichen Klimagase CO2, Methan und Lachgas binden, betreibt der LBV aktiven Klimaschutz. Außerdem setzen wir uns für eine naturverträglichere, pestizidfreie Landwirtschaft sowie den Erhalt von Quellen und Feuchtgebieten ein, um naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu bewahren. Auch auf den über 3.000 Hektar LBV-Flächen verknüpfen wir bereits vorbildlich Klimaschutz, Hochwasserschutz und Naturschutz.

Es liegt also nahe, dass auch der LBV die Demonstrationen unterstützt und für eine bessere Klimapolitik auf die Straßen geht. Unterstützen Sie uns dabei! Mehr Informationen zum Klimastreik finden sich unter www.klima-streik.org

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