LBV eröffnet Gobibärzentrum in der Mongolei

"Basislager" für Forschung und Schutz des hoch bedrohten Gobibären

Nach dreijähriger Projektlaufzeit konnte in diesen Tagen das vom LBV finanzierte Schutz- und Informationszentrum für den Gobibären in der Mongolei eröffnet werden. Von dem Zentrum aus sollen nun konkrete Schutzmaßnahmen zum Erhalt des höchst bedrohten Gobibären gestartet werden.

Lebensraum des Gobibärs in der Mongolei | © Ralf Hotzy © Ralf Hotzy

Im August hat sich nun eine siebenköpfige LBV-Delegation, darunter auch Vertreter des LBV-Landesvorstandes, auf den langen Weg gemacht, um sich ein Bild über den Stand des Projektes zu verschaffen und das Zentrum offiziell zu eröffnen. Nach viertägiger Anreise wurde Echin Gol erreicht. Das Gobibärzentrum liegt in dieser Oase etwa 1.100 km von der Hauptstadt Ulaanbaatar entfernt.

Das Gebäude der Station hat die örtliche Verwaltung zur Verfügung gestellt. Es wurde in den letzten Jahren renoviert und ausgebaut. Dazu mussten jedoch alle Materialien und Ausstattungsgegenstände aus der fernen Hauptstadt herangeschafft werden. Es stehen nun Räumlichkeiten zur Verfügung, von denen aus die örtlichen Ranger die Schutzbemühungen koordinieren können. Ferner wird es jetzt möglich, Spezialisten ein optimales Arbeitsumfeld für die weitere Erforschung des Gobibären und seines Lebensraumes anzubieten.

In den nächsten Jahren soll das Zentrum fertig ausgebaut werden mit einer entsprechenden technischen Ausstattung. Es werden ferner Informationsmaterialien erarbeitet, vor allem auch für die örtliche Bevölkerung. Entsprechendes Fachpersonal soll für das Zentrum gewonnen und geschult werden. Weitere Informationen finden sich auf der Projekthomepage www.gobibaer.de.

von Timo Rachinger | lbv.de,

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