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Jeden Tag stirbt ein Stück Natur in Bayern

Flächenverbrauch in Bayern weiter angestiegen

Am 15.10.2020 hat das Bayerische Landesamt für Statistik die aktuellen Zahlen für den Flächenverbrauch in Bayern bekannt gegeben. Demnach lag 2019 der durchschnittliche Flächenverbrauch in Bayern bei 10,8 ha pro Tag. Damit ist der Flächenverbrauch weiter angestiegen, trotz jahrelanger anderslautender Absichtserklärungen der Staatsregierung.

Gewerbegebiet | © Thomas Staab © Thomas Staab
Entgegen der Ziele der Staatsregierung steigt der Flächenverbrauch stetig an

2018 lag der Wert noch bei 10,0 ha pro Tag. „Obwohl sich die Bayerische Staatsregierung das Ziel gesetzt hat, den Flächenverbrauch auf 5 Hektar pro Tag zu senken, steigt dieser in den letzten Jahren stetig an“, erläutert der Vorsitzende des LBV, Dr. Norbert Schäffer. „Ich bin tief besorgt über den weiter zunehmenden Flächenverbrauch in Bayern.“

Flächenverbrauch ist eines der größten Probleme im Arten- und Biotopschutz

Die derzeitige Entwicklung beim Flächenverbrauch läuft nach Ansicht des LBV-Vorsitzenden in die völlig falsche Richtung. So ist die Fläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke im Vergleich zu 2018 um 0,5% auf 12,1% gestiegen. „Der zunehmende Flächenverbrauch in Bayern ist eines der größten Probleme im Arten- und Biotopschutz“, stellt der LBV-Vorsitzende fest.

“Jeden Tag stirbt ein Stück Natur in Bayern, direkt vor unserer Haustür. Der Lebensraum für Arten wie Feldlerche, Kiebitz oder Rebhuhn wird immer kleiner.“ Der LBV fordert daher endlich verbindliche Regelungen, um das im Koalitionsvertrag gesteckte Ziel von 5 Hektar pro Tag zu erreichen.

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