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Eine der beiden Wiesenweihen wieder flugfähig

Hoffnung für eine Wiesenweihe durch "geschiftete" Federn

Update zu den misshandelten Wiesenweihen im Kreis Würzburg: Eine der beiden Jungvögel kann dank der Hilfe der LBV-Mitarbeiter in der Vogelauffangstation Regenstauf wieder fliegen. Die andere ist allerdings so stark verletzt, dass ihr Schicksal zumindest bis zum nächsten Jahr ungewiss ist.

Junge Wiesenweihe sitzt am Boden | © Ferdinand Baer © Ferdinand Baer
Misshandelte Wiesenweihe ohne Schwungfedern

Das sogenannte "Schiften" ist eine sehr alte falknerische Methode um kaputte Federn zu ersetzen. Für eine der beiden Wiesenweihen, deren Flügel nicht zu arg beschädigt waren, konnte sie wieder zum Fliegen verhelfen. Die geschifteten Federn bieten den neu nachwachsenden Federn Schutz, so dass die Mauser besser verlaufen kann. So kann sie momentan zumindest im Gehege selbstständig auf die höheren Sitzplätze fliegen, was sehr viel schonender für das Gefieder ist, als am Boden zu sitzen. Für das Schiften wurden Federn von einem männlichen Habicht verwendet, da diese in Größe, Struktur und Form den Weihen-Federn am ähnlichsten sind. Weihen-Federn als direkten Ersatz sind in dieser Menge nämlich kaum zu bekommen. Aber da dieses Vorgehen ja nur eine Mauserhilfe sein soll, sind die Habichtsfedern im Moment völlig ausreichend. Die Mauser wird erst wieder nächstes Jahr im Sommer stattfinden, daher verbleibt sie bis dahin in Regenstauf und wird sorgfältig gepflegt.

Flügel einer verletzten Wiesenweihe, der mit Habichtsfedern geschiftet wurde damit sie wieder fliegen kann | © Ferdinand Baer © Ferdinand Baer

Während die eine Weihe Glück hatte und im nächsten Jahr vermutlich wieder ausgewildert werden kann, ist leider nicht klar, welches Schicksal ihre Leidensgenossin erwartet. Bei ihr wurde ein Stück Fingerknochen beim Abschneiden der Flügel entfernt, sodass die äußeren Schwungfedern höchstwahrscheinlich nicht mehr nachwachsen werden. Wie es im nächsten Jahr mit ihr weitergeht, kann vorerst nur vermutet werden.

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