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Drei Tipps für ein Weihnachten ohne Müllberge

LBV Naturschwärmer liefern vielfältige Alternativen für nachhaltige Geschenkverpackungen

In der Vorweihnachtszeit geht sie wieder los: die Suche nach den perfekten Geschenken. Dagegen wird die Wahl des Geschenkpapiers oft weniger hinterfragt.

Gläser als Geschenkverpackung | © Katharina Hubmann © Katharina Hubmann
Gläser als Geschenkverpackung

„Gerade zur Weihnachtszeit verursachen wir etwa 20 Prozent mehr Müll als im restlichen Jahr. Natürlich macht es Freude, Geschenke auszupacken und sich überraschen zu lassen.  Allerdings entsteht dadurch viel unnötiger Abfall, der sich nur schwer recyceln lässt“, sagt Dr. Felicitas Demann, die Leiterin der LBV-Umweltstation Rothsee.

Grund genug, vor den Weihnachtseinkäufen kurz innezuhalten und sich zu fragen: umweltfreundlich schenken und verpacken – wie geht das eigentlich? Hierfür hat das digitale LBV-Umweltbildungsprojekt Naturschwärmer drei Tipps für Verbraucher*innen zusammengestellt, um an Weihnachten Abfall zu vermeiden. Weitere Ideen für nachhaltige Weihnachten finden sich unter www.naturschwärmer.lbv.de.

Vielen Menschen ist beim Anblick der bunten Geschenkpapiere mit glänzenden Mustern nicht bewusst, welche negativen Folgen diese für die Umwelt haben. „Bei der Herstellung werden teilweise synthetische Farbstoffe, anorganischen Pigmente aus Cadmium-, Blei- oder Chromverbindungen und umweltschädliche Druckfarben verwendet. Das führt spätestens beim Recyclingprozess zu großen Problemen: Beim Auswaschen der Farben bleibt ein giftiger Farbschlamm übrig, der oft nur als Sondermüll entsorgt werden kann“, sagt Felicitas Demann.

Hier gilt als Faustregel: Je aufwendiger und schwerer ein Geschenkpapier ist, desto umweltschädlicher ist es auch. Damit die besinnliche Zeit also nicht zu „Abfall-Feiertagen“ verkommt, geben die LBV Naturschwärmer einfache Tipps für umweltfreundlichere Geschenkverpackungen.

Tipp 1: Altpapier als kreative Alternative

Als Alternative zu klassischem Geschenkpapier bieten sich Recyclinggeschenkpapiere, umweltfreundliches Packpapier oder neutrale Kartons an. „Diese können fantasievoll bemalt oder liebevoll dekoriert werden. Außerdem eignen sich alte Zeitschriften, Zeitungen oder Kalenderseiten, aber auch Comics, Stadtpläne, Veranstaltungsplakate und Notenblätter als individuelle Geschenkverpackung“, rät die Umweltbildnerin.

Tipp 2: Wiederverwendbare Geschenkaufbewahrung

Metalldose als Geschenkverpackung | © Katharina Hubmann © Katharina Hubmann
Metalldose als Geschenkverpackung

Ideal sind auch Verpackungen, die jedes Jahr wiederverwendet werden können. Denn so fällt kein neuer Müll an. „Marmeladen- und Einmachgläser eignen sich besonders für das Verschenken von Lebensmitteln, Süßigkeiten oder Gutscheinen. Eine weitere Variante sind selbst genähte Stoffbeutel. Sie können nach Weihnachten als Obst- und Gemüsebeutel oder erneut als Geschenkverpackung genutzt werden“, sagt Felicitas Demann. Aber auch Blech- oder Vintage-Dosen sind eine schöne Geschenkverpackung.

Tipp 3: Nachhaltige Dekoration

Der Nachhaltigkeitsgedanke sollte auch bei der Dekoration nicht aufhören. Geschenkschleifen, die meist aus Kunststoffen bestehen, werden nach den Feiertagen häufig zusammen mit Plastiklebstreifen und Geschenkpapier fälschlicherweise im Altpapier entsorgt. Geschenkbänder sollten deswegen besser aus Stoff oder Bastfaser sein und können auch im Folgejahr wieder benutzt werden. Schnüre aus Naturfasern sind eine nachhaltige Alternative für Klebestreifen aus Plastik. „Zapfen, Zweige, getrocknete Blätter, Nüsse oder andere Naturmaterialien sorgen für einen zusätzlichen Hauch Weihnacht. Beim nächsten Spaziergang kann man bereits die Augen offenhalten und geeignete, natürliche Dekorationen sammeln“, so die LBV-Umweltbildnerin.

LBV Naturschwärmer: Der nachhaltige Adventskalender

Nicht nur bei der Geschenkverpackung lohnt es sich auf Nachhaltigkeit zu achten. Die LBV Naturschwärmer geben im Internet noch weitere Anregungen, wie Weihnachten umweltfreundlicher wird. In einem nachhaltigen Adventskalender blicken unsere Umweltbildungseinrichtungen und Umweltstationen zurück auf die besten Aktionsideen der vergangenen Monate. Mit Rezeptideen, Bastelanleitungen für sinnvolle Geschenke und vielen weiteren Tipps lässt sich ein nachhaltiger Alltag auch über die Weihnachtszeit hinaus umsetzen.

Weitere Informationen zu „Naturschwärmer“

An dem Projekt „Naturschwärmer“ arbeiten 13 Umweltbildungseinrichtungen und Umweltstationen von uns zusammen. Das digitale Mitmachangebot unter www.naturschwärmer.lbv.de rückt jeden Monat ein anderes Thema aus dem Bereich Natur und Nachhaltigkeit in den Fokus. Mehrmals wöchentlich wird mit Videos, Anleitungen, Bau- und Bastelanleitungen sowie Alltagstipps zum Mitmachen für alle Generationen eingeladen. Familien, die nichts verpassen möchten, können dort auch einen Newsletter abonnieren. Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

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© Matthias Meyer

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