Appell an Merkel und Seehofer überreicht

Forderung für freifließende Donau an Kanzlerin und Ministerpräsidenten

Menschen auf einer Demo gegen den Donau-Ausbau | © Christian Stierstorfer © Christian Stierstorfer
Der LBV bei der Donau-Demonstration in Regensburg

Anlässlich des Forums zur EU-Strategie im Donauraum in Regensburg haben Donauschützer aus Bayern für den Erhalt der Flussnatur zwischen Straubing und Vilshofen demonstriert.

Zusammen mit seinen Partnern überreichte der LBV Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer einen Appell für die freifließende Donau.

In Regensburg fand am 27. und 28. November eine hochrangig besetzte Konferenz statt, welche die EU-Strategie in der gesamten Donauregion zum Thema hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel trat als Hauptrednerin auf. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer und EU-Kommissar Johannes Hahn nahmen teil.

Der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen war dabei zwar nur ein Thema von vielen, doch eine Demonstration von Donauschützern vor dem Veranstaltungsort rückte das Thema stärker in den Fokus als ursprünglich geplant war. Auch im Plenum mit der Bundeskanzlerin kam die Sprache auf die Ausbaupläne. Die Bundeskanzlerin verwies darauf, dass neben den ökonomischen Belangen auch die ökologische Verantwortung wahrzunehmen sei. Ihr sei das Thema bereits aus ihren Tagen als Bundesumweltministerin bekannt. Ansonsten verwies sie auf die anstehende Entscheidung.

Beim Verlassen des Saales wurde Merkel der Appell von uns direkt übergeben. Für den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, an den sich der Appell ebenfalls richtet, nahm diesen Staatsministerin Emilia Müller entgegen. Erfreulich war die Aussage von EU-Kommissar Hahn auf dem EU-Forum zur Donaustrategie, dass sich die Schiffe dem Fluss anpassen müssen, und nicht umgekehrt.

von Christine Riel | lbv.de,

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