Abi hab‘ i‘ – und was jetzt?

Aktiv werden für den Naturschutz – LBV bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bundesfreiwilligendienst

Den Schulabschluss in der Tasche aber keinen Plan wie es weitergehen soll? Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim LBV bietet die Möglichkeit die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium sinnvoll zu nutzen. In unterschiedlichen Einsatzstellen im Naturschutz können Interessierte praktische Erfahrungen in einer Vielzahl von Berufen im „grünen Bereich“ sammeln.

Drei weiblichen Bundesfreiwillige beobachten im Wald Vögel mit einem Fernglas | © Martina Widuch © Martina Widuch
Chance für praktische Erfahrungen im Naturschutz: Der Bundesfreiwilligendienst beim LBV

Die Umweltstationen und Geschäftsstellen des LBV oder die Naturschutzjugend bieten Stellen in den Arbeitsfeldern Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit an. Für den BFD beim LBV kann sich jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat, also auch Studierende und Senioren.

Der Freiwilligendienst: Für Jeden was dabei

Umweltstation am Rothsee. Links das Gebäude, wo ein gepflasterter Weg hinführt. Rechts befindet sich eine Wiese mit zwei Tischen und Bänken drumherum. Außerdem neu gepflanzte Bäume | © L. Hauselt © L. Hauselt
Umweltstation Rothsee: mögliche Einsatzstelle für ein BFD

Egal ob Interessierte eine Pause zwischen Schule und weiterführender Ausbildung brauchen, noch nicht genau wissen, was sie studieren und arbeiten wollen oder einfach etwas Gutes für die Natur tun möchten: der Freiwilligendienst beim LBV ist genau das Richtige.

In den verschiedenen Einsatzfeldern des LBV können berufliche Erfahrungen gesammelt, eigene Interessen gefunden und ein Beitrag zum Artenschutz geleistet werden.

„Ich habe mich von Anfang an von meinem Chef unterstützt und wahrgenommen gefühlt. Ich schätze sehr, dass mir eigenverantwortliche Projekte in die Hand gegeben werden und mir diese Verantwortung zugetraut wird!“, meint Anne Wessendorf, BFDlerin in der Kommunikationsabteilung.

Besonders im Sommer geht es in den Umweltstationen des LBV heiß her. Die Bundesfreiwilligen organisieren und leiten Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst.

Die Tätigkeitsschwerpunkte der LBV-Geschäftsstellen

Die Tätigkeitsschwerpunkte in unseren Geschäftsstellen beinhalten die Mitarbeit an Umweltbildungsprojekten und verschiedenen fachlichen Themenbereichen, wie zum Beispiel Naturschutz, Ornithologie oder Landwirtschaft, sowie die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Marketingprojekten. Die Förderung ehrenamtlicher Aktivitäten ist ein weiterer Teil der vielfältigen Aufgaben.

Der Bundesfreiwilligendienst bei der Naturschutzjugend

Ein Bundesfreiwilligendienst im Jugendbüro der Naturschutzjugend (NAJU), ist für diejenigen, die sich gerne für den Umweltschutz mit Kindern und Jugendlichen engagieren. Von der Landesgeschäftsstelle in Hilpoltstein aus wird die Jugendverbandsarbeit des LBV bayernweit organisiert und ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche geplant.

„Mein BFD bietet mir durch die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen NAJU-Team ein breites Aufgabenspektrum und gute Einblicke in die vielseitigen Aufgabenfelder einer Jugendorganisation“, erklärt Jonas Vollhardt, BFDler Naturschutzjugend.

Allgemeine Informationen zum BFD beim LBV

Bundesfreiwillige arbeiten ein halbes bis maximal zwei Jahre für die gute Sache. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld sowie einen Zuschuss für Verpflegung und gegebenenfalls Unterkunft.

Für den BFD sollen Bewerber Naturbegeisterung und die Bereitschaft für gelegentliche Wochenenddienste mitbringen. Selbstverständlich ist man während seines Dienstes kranken- und sozialversichert. Der Bundesfreiwilligendienst ist für alle offen. Auch Senioren sind herzlich willkommen.

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