Ab ins Wahllokal: Jetzt für den Vogel des Jahres 2024 abstimmen

Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz oder Wespenbussard – Über 90.000 Vogelfans haben bereits ihren Kandidaten gewählt

Bereits zum vierten Mal rufen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU dazu auf, den Vogel des Jahres zu wählen. Die fünf Kandidaten Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard, die alle auf der Roten Liste bedrohter Vogelarten Bayerns stehen, haben die Chance den begehrten Titel zu erlangen.

Alle diesjährigen Kandidaten stehen auf der Roten Liste bedrohter Vogelarten.

Seit dem 1. September ist unsere virtuelle Wahlkabine geöffnet – weit mehr als 90.000 Personen haben deutschlandweit schon abgestimmt“, sagt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. „Jede aufgestellte Vogelart steht auch in diesem Jahr wieder für ein Naturschutzthema, das dringend unsere Aufmerksamkeit benötigt und offenbar auch viele Menschen bewegt.“ So fordert der Kiebitz mehr feuchte Wiesen, das Rebhuhn wirbt für Vielfalt auf dem Acker, die Rauchschwalbe will weniger versiegelte Flächen, der Steinkauz Wohnraum in alten Bäumen und der Wespenbussard setzt sich gegen Gift und für den Insektenschutz ein. Bis zum 5. Oktober kann jede und jeder seinem Lieblingsvogel noch eine Stimme geben unter www.vogeldesjahres.de.

Zwischenstand der Wahl zum Vogel des Jahres 2024

So ist der momentane Stand der Wahl: Drei Kandidaten teilen sich zurzeit mit fast gleicher Stimmenzahl das Mittelfeld, ein weiterer Kandidat hat aktuell mit etwas mehr Prozentpunkten den Schnabel vorn. Lediglich der Wespenbussard könnte noch ein paar Stimmen gebrauchen, um ebenfalls eine Chance auf den Titel zu haben. „Trotzdem ist bei der Wahl um den Vogel des Jahres noch alles offen. Wer noch nicht abgestimmt hat, sollte das unbedingt jetzt tun“, so Angelika Nelson. „Jede und jeder hat die Möglichkeit mitzuentscheiden, wer Nachfolger des Braunkehlchens wird, das in diesem Jahr die Krone der Vogelwelt trägt.“

Vogel des Jahres als Botschafter für Arten- und Biotopschutz

Der Vogel des Jahres ist für ein Jahr Botschafter für Arten- und Biotopschutz. Die Kandidaten Rauchschwalbe, Kiebitz und Wespenbussard sind zurzeit nicht mehr in Bayern, sondern auf dem Weg in den Süden. „Auch wenn einige Vogelarten oft nur ein paar Monate bei uns verbringen, ist es besonders wichtig, dass sie auch im nächsten Jahr ihre Brutgebiete wieder unbeschadet vorfinden“, sagt die LBV-Biologin. Um die Jungvögel im nächsten Jahr erfolgreich groß zu ziehen, braucht es intakte Lebensräume wie feuchte Wiesen und alte Bäume sowie ausreichend Nahrung.

Bis zum 5. Oktober kann noch gewählt werden

Bis zum 5. Oktober um 11 Uhr kann unter www.vogeldesjahres.de abgestimmt werden. Noch am selben Tag geben LBV und NABU den Sieger bekannt. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.

 

Mehr Infos zur Vogelwahl und zu den Kandidaten

 

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© Gunther Zieger

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