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Neuigkeiten von den Bayerischen Brachvögeln am internationalen „Tag des Brachvogels“

Am 21.4. ist der so genannte „World Curlew Day“, also der weltweite Tag des Brachvogels Dieser wurde 2017 ins Leben gerufen und soll international auf die Gefährdung des Brachvogels aufmerksam machen. Denn die meisten Gefährdungsursachen sind stark mit unseren menschlichen Aktivitäten verknüpft und der dauerhafte Erhalt dieser Art bei uns kann nur durch politisches und gesellschaftliches Umdenken erreicht werden. Die vielen Schutzmaßnahmen von LBV und anderen Akteuren bei uns in Bayern sind dringend notwendig, um die Art überhaupt bei uns halten zu können und einige wenige Jungvögel zum Flügge werden zu bringen. Damit der Brachvogel auch auf lange Sicht bei uns in Bayern als Brutvogel erhalten bleibt, benötigt es aber dringend wirksame politische Maßnahmen und ein Umdenken der Bevölkerung. Extensivere Landwirtschaft in Wiesenbrütergebieten und mehr potenzieller Lebensraum sind dringend notwendig. Ebenso muss aber auch die störungsarme Brut und Jungenaufzucht gewährleistet werden, wo jeder einzelne von uns durch sein Verhalten in der Natur dazu beitragen kann.

Zwei unserer besenderten Brachvögel sind derzeit wieder in Deutschland zurück. Sophie ist ins Altmühltal zurückgekehrt und dort bereits mit der Brut beschäftigt. Leider scheint sie sich sehr viel in einem Funkloch aufzuhalten und wir erhalten keine Sender-Daten, da Brachvögel während der Brutzeit sehr standorttreu sind. Daher sind wir derzeit mit den Herstellern der Sender im engen Austausch, um die Datenübetragung zu optimieren. Sophie wurde vor Ort aber schon mehrfach in ihrem angestammten Revier gesichtet und ist wohlauf.
Werni, unser Jungvogel aus 2020 hat es sich scheinbar sehr lange überlegt, ob er nicht doch noch einen zweiten Sommer im Überwinterungsgebiet in Frankreich verbringt. Es ist durchaus auch in der Literatur bekannt, das Jungvögel manchmal sogar zwei Sommer lang im Überwinterungsgebiet bleiben, bevor sie erstmal in ihr Brutgebiet zurückkehren. Am 14.4.22 hat er es sich aber doch anders überlegt und ist losgeflogen Richtung Osten. Nach Pausen in Frankreich, zum Beispiel nördlich von Vesoul in der Region Bourgogne-Franche-Comté, kam der Vogel am 17.4.22 am badischen Rheingebiet höhe Straßburg an. Dort ist er aktuell (21.4.22) auch noch und scheint dort auf den Wiesenflächen nach Nahrung zu suchen. Wir hoffen natürlich, dass er sich dort nur für seine Weiterreise nach Bayern stärkt und in den nächsten Tagen bei uns ankommt.

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