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Kömo2 und WiesmetA.2 verschollen – doch etwas Hoffnung bleibt

Dass die Jungvögel in ihren Wintergebieten nicht so ortstreu sind, wie die älteren Brachvögel, ist uns schon länger bekannt. Sie verlassen oftmals die Lagunenbereiche an den Küsten Spaniens, Frankreichs oder Marokkos, die sie nach dem Zug zuerst angesteuert haben, um noch andere potenzielle Wintergebiete unter die Lupe zu nehmen und den geeigneten Lebensraum bis zur Rückkehr in die bayerischen Brutgebiete zu finden. Zwei unserer neuen Sendervögel aus 2021 wurde dies nun vermutlich zum Verhängnis.

Schon seit einiger Zeit erhalten wir von Kömo2 und WiesmetA.2 keine Daten mehr. Die letzten Daten zeigten, dass beide im spanischen Inland unterwegs waren und dort auf Ackerflächen und entlang von Stausee-Ufern nach Nahrung suchten. Die Rückfrage bei spanischen Naturschutz-Kollegen, zu denen wir dank der besenderten Vögel einen intensiven Austausch pflegen, bestätigte, dass diese Gebiete bekannt sind für schlechte Handyabdeckung. Dies gibt uns Hoffnung, dass wir doch wieder etwas von unseren beiden Jungvögeln hören werden, sobald sie andere Gebiete aufsuchen. Doch ebenso kann es sein, dass den Vögeln etwas zugestoßen ist, sie die Sender verloren haben und auch Wilderei ist nicht auszuschließen. Da die Datenübertragung so plötzlich abgebrochen ist, haben wir kaum Anhaltspunkte, um nach den Vögeln zu suchen.

Immerhin konnten wir gemeinsam mit der Hersteller-Firma unserer Sender herausfinden, dass die Sender mehrfach erfolglos versucht haben, sich mit dem Handynetz zu verbinden.

Unsere spanischen Kollegen werden sich die Tage genau in den Gebieten umsehen und nach beringten und besenderten Brachvögeln Ausschau halten.

Wir hoffen, dass wir bald wieder gute Neuigkeiten zu vermelden haben!

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