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Enge Kooperationen mit den südeuropäischen Brachvogelschützern

Im Rahmen dieses Telemetrieprojekts hat der LBV die Möglichkeit, ein noch engeres Netzwerk mit internationalen Vogelschutzverbänden und Behörden zu schaffen. Ein regelmäßiger Austausch besteht derzeit zum Beispiel mit Biologen der Universität Badajoz. Diese betreuten ein bedeutendes Wintergebiet für zahlreiche Limikolen und andere Vögel in Nordspanien bei Santander. Unser Brachvogel „RTA2“ ist ebenfalls dort und wird regelmäßig gesichtet. So erhielten wir viele Informationen zum Gebiet und spannende Daten zu den jährlichen Bestandszahlen. Zudem fanden die Biologen um Juan Gòmez Navedo auch unseren vermissten „WiesmetA.2“ und schickten uns sogar per Post den sichergestellten Sender nach Deutschland zurück.

In Portugal, in der Bucht bei Lissabon ist der Bau eines Flughafens geplant. Dies würde wichtige Vogelschutzgebiete dort stark betreffen, unter anderem auch ein Überwinterungsgebiet unserer Brachvögel. Entsprechende gerichtliche Verfahren zur Verhinderung des Baus laufen derzeit. Wir sind hierzu im engen Austausch mit den örtlichen Kollegen und unseren Partnern von RSPB (Royal Society for the Protection of Birds, Großbritannien) und unterstützen wichtige Fragestellungen unter anderem mit den Daten unserer dort überwinternden Vögel.

In Frankreich überwintern unsere Vögel sowohl in der bekannten Camargue als auch an der Atlantikküste bei Arcachon (westlich von Bordeaux). Ein regelmäßiger Austausch über das Gebiet und unseren dort überwinternden Vogel „Werni“ besteht seit einiger Zeit. Zuletzt wurde die Kooperation auch für die Vogelschützer vor Ort sehr wichtig. Intensiver Wassersport und regelmäßige Störungen durch Motorboote in den eigentlich geschützten Lagunen führt nun zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Die Schutzgebietsmanager und die französische Agentur für Biodiversität (Office français de la biodiversité (OFB), ähnlich unserem „Bundesamt für Naturschutz“) kämpfen für die Umsetzung der geltenden Besucherlenkungs-Regeln und für die Beruhigung des wichtigen Vogelschutzgebiets.

Die Aufenthaltsdaten von „Werni“ werden nun wichtige Argumente vor Ort untermauern. Andreas von Lindeiner (LBV-Landesfachbeauftragter), Verena Rupprecht (Projektleiterin Telemetrie) und Simon Weigl (Mitarbeiter Telemetrie) trafen sich hierfür nun auch per Videokonferenz mit den französischen Kollegen der OFB und regionalen Gebietsmanagern aus Arcachon. Neben wichtiger Zusammenarbeit zum Schutz der Wintergebiete unserer Brachvögel wurde eine weitere Zusammenarbeit zum Wissenstransfair geplant. Denn auch in Frankreich gibt es Brutgebiete der Brachvögel, wo ähnlich wie in Bayern zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung des Bruterfolgs durchgeführt werden.

Der LBV ist gespannt, welche neue Ideen und Konzepte sich vielleicht auch bei uns realisieren lassen.

Zum Schutzgebiet in Arcachon

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