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Schwäbisches Donaumoos

Gebietsbeschreibung und Schutzstatus

Das Vogelschutzgebiet liegt wenige Kilometer östlich von Ulm und umfasst eine Fläche von insgesamt 2.593 ha. Austretendes Grundwasser aus Kies und dem Karst der Schwäbischen Alb und der Alpen hat hier ein etwa 4000 ha großes Niedermoor mit einer Mächtigkeit von bis zu 3 m geschaffen.

1976 wurde die „Donauauen und das Donaumoos“ als Ramsar-Gebiet anerkannt. In zwei NSGs mit insgesamt 410 ha innerhalb des Vogelschutzgebietes blieb der Charakter der weithin offenen Feuchtwiesenlandschaft weitgehend erhalten.

Arten und Erhaltungsziele

Feuchtwiese im Donaumoos | © Frank Derer © Frank Derer
Das Donaumoos ist für seine offene Feuchtwiesenlandschaft bekannt

Das Vogelschutzgebiet ist für Wiesenbrüter und insbesondere für rastende Vogelarten von Bedeutung. Hier sind vor allem Großer Brachvogel, Bekassine und Braunkehlchen zu nennen. Auch Blaukehlchen, Schwarzkehlchen und Kampfläufer können im Gebiet beobachtet werden.

Der Erhalt des Niedermoores, das Lebensraum für zahlreiche gefährdete und wertgebende Vogelarten ist, hat oberste Priorität. Wichtigste Voraussetzung dafür ist die Wiedervernässung mindestens der Naturschutzgebiete, besser auch darüberhinaus. Die Sicherstellung eines hohen Gründlandanteils – und hier vor allem eines blüten- und kräuterreichen Grünlandbestandes, von Blumenwiesen – sind in einem weitgehend offenem Feuchtgebiet und Wiesenbrüterlebensraum eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch weicht die momentane Wirklichkeit davon weit ab. Wichtig ist der Erhalt der Vernetzung mit anderen Gebieten entlang der Donau, insbesondere mit dem unmittelbar angrenzenden Vogelschutzgebiet „Donaumoos“ in Baden-Würrttemberg, mit dem das Schwäbische Donaumoos eine ökologische Einheit bildet, sowie auch dem Auenband entlang der Donau.

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