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Nationalpark Bayerischer Wald mit Arbergebiet und Hohem Bogen

Gebietsbeschreibung und Schutzstatus

Bayerischer Wald | © Dr. Pfeuffer © Dr. Pfeuffer
Der Bayerische Wald weist einen hohen Grad an Naturnähe auf

Das Gebiet liegt im größten zusammenhängenden Waldgebiet Mitteleuropas im Grenzgebirgskamm zwischen Bayern und Böhmen. Es umfasst insgesamt 38.228ha und liegt innerhalb der Landkreise Cham, Regen und Freyung-Grafenau. Die höchste Erhebung ist der Große Arber mit 1456 m ü. NN.

Trotz schon in früherer Zeit erfolgter menschlicher Eingriffe weisen die Wälder noch einen hohen Grad an Naturnähe auf. Die wesentlichen Waldtypen sind Fichtenwald in den rauen Hochlagen, Bergmischwald in den klimatisch begünstigten Hanglagen und Fichtenauwald in den feuchten Tallagen. Zu den wichtigsten Lebensraumtypen zählen auch die Silikatfelsen, die u.a. geeignete Brutplätze für Wanderfalken darstellen. Weitere wichtige Lebensräume sind Moore, Still- und Fließgewässer sowie ehemalige Hochweiden (Schachten). Als Besonderheit des Gebietes ist das Vorkommen des Luchses zu werten.

Mitte der 1990er Jahre fand im Nadelwald eine große Borkenkäfergradation statt, welche weite Bereiche des Hochlagenwaldes im Rachel-Lusen-Gebiet erfasste. Es wurde nach sehr kontroverser Diskussion entschieden, die Natur sich selbst zu überlassen. Mittlerweile hat eine flächendeckende Naturverjüngung eingesetzt. Durch dieses fehlende Eingreifen (Prozesschutz) entstehen Naturwälder mit urwaldartigem Charakter.

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1970 als erster deutscher Nationalpark mit einer Fläche von ca. 13.300 ha ausgewiesen. Aktuell weist er eine Fläche von 24250 ha auf.

Arten und Erhaltungsgebiete

Das Vogelschutzgebiet beherbergt das größte Vorkommen der Habichtskauzpopulation in Deutschland und die größte außeralpine Auerhuhnpopulation Bayerns bzw. Deutschlands. Auch für Dreizehen- und Schwarzspecht sowie für Rauhfuß- und Sperlingskauz gehört es zu den bedeutendsten Brutgebieten in Bayern.

Der Erhalt der weitgehend bewaldeten Mittelgebirgslandschaft mit insbesondere ihrer natürlichen und naturnahen Waldökosysteme ist erstrebenswert. Auch das Zulassen der natürlichen Dynamik auf großen zusammenhängenden Flächen fördert die Lebensbedingungen vieler Tier- und Pflanzenarten.

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