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Nördliches Donautal und südliche Riesalb

Gebietsbeschreibung und Schutzstatus

Woernitz Ebermergen Donau-Ries | © Dr. Pfeuffer © Dr. Pfeuffer
Das nördliche Donautal besteht aus unterschiedlichen Lebensräumen

Das Nördliche Donautal und die südliche Riesalb befinden sich in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries und das Gebiet umfasst eine Fläche von 22.633 ha. Landschaftlich lässt sich das Gebiet in drei Lebensräume unterteilen: Das Nördliche Donautal ist geprägt von intensiv genutztem Agrarland mit relativ hohem Grünlandanteil, das vor allem zu den angrenzenden Waldflächen artenreiche Wiesen aufweist. Den zweiten charakteristischen Lebensraum bildet der Liezheimer Forst. Dieses großflächig zusammenhängende Waldgebiet besteht zum überwiegenden Teil aus Laubbäumen, wo trotz intensiver forstwirtschaftlicher Nutzung Reste an alten Baumbeständen und strukturreiche Waldsäume erhalten geblieben sind. Den dritten Bereich bildet ein reliefreiches Gebiet aus Offen- und Waldlandstrukturen.

Der Kernbereich ist durch das Landschaftsschutzgebiet „Oberes Kesseltal“ gekennzeichnet, das in viele kleine, recht unterschiedliche Biotope aufgeteilt ist. Neben wertvollen Juraheiden mit Trockenrasen und offenen Felsfluren, kommen auch kleinere und größere Waldungen mit autochtonen Buchenbeständen bzw. Eichen- und Hainbuchenmischwäldern vor.

Arten und Erhaltungsziele

Aufgrund der dünnen Besiedlungsdichte und des geringen Zerschneidungsgrades, vor allem aber durch die Verzahnung von landwirtschaftlichen Nutzflächen und großen sowie kleinen Waldbereichen, weist das Gebiet u.a. hohe Bestände mehrerer Greifvogelarten auf. Der Rotmilan erreicht hier eine der bedeutendsten Siedlungsdichten in Süddeutschland. Weiters brüten Wespenbussard, Schwarzmilan sowie Rohr- und Wiesenweihe.

Im Rahmen der forstwirtschaftlichen Tätigkeit sollten vermehrt Alt- und Höhlenbäume als Horstbäume für die Greifvögel auch im Bestandesinneren erhalten werden.

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