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Donautal

Regensburg-Vilshofen mit Hartholzauen zwischen Geisling und Rain

Gebietsbeschreibung und Schutzstatus

Oberes Donautal | © Wolfgang Lorenz © Wolfgang Lorenz
Das Donautal weißt eine hohe Vielfalt an Gewässerlebensräumen auf.

Dieses Gebiet beinhaltet das letzte Stück frei fließender Donau zwischen Straubing und Vilshofen; durch das geringe Gefälle von Regensburg nach Vilshofen konnten sich viele Mäander herausbilden. Das gesamte Vogelschutzgebiet umfasst insgesamt 18.763 ha und liegt in den Landkreisen Regensburg, Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau.
Das Gebiet weist eine hohe Vielfalt an Feuchtgebieten und Gewässerlebensräumen auf und stellt mit seinen Altwässern, Feucht- und Auewiesen, strukturreichen Baggerseen, Auwäldern und großflächigen Feuchtgebiets-Sukzessionsflächen eine einzigartige Flusslandschaft dar. Die hohe Bedeutung des Gebietes wird durch die außerordentliche Artenvielfalt und hohe Bestände zahlreicher Vogelarten dokumentiert.

Bei den Hartholzauen zwischen Geisling und Rain handelt es sich um die größten und bedeutendsten Hartholzauwälder im Donautal unterhalb von Regensburg. Sie zeichnen sich durch alten, naturnahen Baumbestand, hoch anstehendes Grundwasser und großen Struktur- und Artenreichtum aus. In den ansonsten gehölzarmen, weiten Donauniederungen stellen die Wälder die wichtigsten Brutgebiete für Greifvögel dar.

Innerhalb des Vogelschutzgebietes sind 10 NSGs mit einer Gesamtfläche von 1271 ha ausgewiesen, von denen die größten die NSGs Öberauer Schleife (291 ha), Pfatterer Au (344) und Gmünder Au (180 ha) sind. Die Gebiete bei Pfatter und Gmünd waren Gegenstand eines EU-geförderten Projektes des LBV. Sowohl im NSG Stöcklwörth, als auch im Gebiet Pfatter gehören dem LBV einige Flächen selbst, welche aktiv für den Wiesenbrüterschutz gepflegt werden.

Arten und Erhaltungsziele

Besonders bedeutend für dieses Gebiet sind Brutplätze von Nachtreiher, Rohrweihe und Schwarzmilan. Zudem finden auch Blaukehlchen, Neuntöter, Eisvogel und der Wachtelkönig optimale Brutbedingungen vor. Auch als Rastgebiet ist es für viele Wasservögel ein herausragender Ort. Vor allem Reiher-, Tafel-, Schnatter- und Löffelenten, sowie der Kormoran legen hier gerne eine Pause ein.

Ein wichtiges Ziel dieses Gebiets ist die Sicherung der Ungestörtheit der Naturschutz- und Wiesenbrütergebiete, Altwässer und sonstigen Kernflächen. Weiterhin muss gewährleistet werden, dass die strukturreichen Feuchtgebiete durch zielgerichtete Pflege offengehalten werden, da viele wertbestimmenden Arten auf diese angewiesen sind.

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