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Industrielandschaft

Verlust der Biodiversität in der Landwirtschaft

Der europaweit dramatische Bestandsrückgang zahlreicher Brutvogelarten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist seit Jahrzehnten gut dokumentiert. Auch die Ursachen für den Verlust sind hinlänglich bekannt. Trotz vielfältiger Bemühungen konnte der Negativtrend bei den Feld- und Wiesenvogelarten in den letzten Jahrzehnten nicht gestoppt werden.

Acker mit zwei einzelnen Bäumen im Hintergrund | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Die Sachlage

  • Dramatischer Rückgang der Feld- und Wiesenvögel in Deutschland
  • Besonders betroffen: Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen
  • Pestizide vernichten Ackerwildkräuter und somit die Nahrungsgrundlage von Insekten und Vögeln

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An Appellen hat es in den vergangenen Jahren nicht gemangelt. So forderte etwa 2020 die deutsche Wissenschaftsakademie Leopoldina in der Stellungnahme Biodiversität und Management von Agrarlandschaften einen gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Bereits 1992 hatten in Rio de Janeiro auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 172 Staaten mit der Agenda 21 Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen – mit verbindlichen Konventionen zum Klimaschutz, zum Schutz der Biodiversität und zur Bekämpfung der Wüstenbildung. Die Bundesregierung entwickelte daraufhin die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, ein Leitbild mit konkreten Zielen und Indikatoren, das unter anderem der Sicherung der Artenvielfalt dienen soll. Darin findet sich der Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität – Teilindikator Agrarlandschaft“ mit der Bestandsentwicklung für elf charakteristische Feldvogelarten.

Viel geändert hat sich seither nicht. Der letzte Rechenschaftsbericht des Bundesamts für Naturschutz aus dem Jahr 2021 stellte erneut entsprechend fest, dass der Groß teil der verfolgten Ziele bis heute nicht in ausreichendem Maße erreicht werden konnte. Gerade für Vogelarten mit besonders besorgniserregenden Bestands- und Arealentwicklungen wie Kiebitz, Rebhuhn, Grauammer und Feldlerche wurden die Maßnahmen als unzureichend eingestuft, um die Bestandsrückgänge zu stoppen oder gar eine Trend wende herbeizuführen.

Die zunehmende Intensivierung des Ackerbaus durch größere und PS-stärkere Maschinen, der blockweise Anbau einzelner Feldfrüchte über ganze Gemarkungsgrenzen hinweg sowie die Verschiebung der Fruchtfolge hin zu hochproduktiven Kulturen wie Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Raps führen in der Agrarlandschaft vielmehr zu einem großräumigen Verlust geeigneter

Rebhuhn auf Wiese | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

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