Der Rotmilan

Deutschland hat weltweite Verantwortung für Rotmilan-Schutz

Rotmilan am Boden | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Mit einer Körpergröße bis zu 70 cm und einer Spannweite bis zu 165 cm ist der Rotmilan nach See- und Steinadler unser größter heimischer Greifvogel.

Für keine andere Vogelart trägt Deutschland so große Verantwortung wie für den Rotmilan: 60 % des weltweiten Bestands leben in Deutschland. Noch! In den letzten zwanzig Jahren ist der Rotmilan-Bestand um 30 % eingebrochen. Die Intensivierung in der Landwirtschaft, Störungen der Bruten und Verluste an Stromleitungen und Windkraftanlagen werden immer mehr zum Problem.

Eine große Herausforderung, der sich der LBV stellt - mit Ihrer Hilfe.

Mehr über den Rotmilan in Bayern erfahren

Gefährdung & Schutz

© Martina Widuch

Neben Windkraftanlagen stellen auch ungesicherte Strommasten und auch die intensive Landwirtschaft eine Gefahr für den Rotmilan dar. Sehr unterschiedliche Populationstrends in Europa legen zudem nahe, dass er vor allem unter der illegalen Nachstellung und hier insbesondere unter Vergiftungen leidet.

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Life-Projekt Eurokite

© Josef Baumgartner

Der Rotmilan ist, bis auf einige ganz wenige Ausnahmen, ausschließlich in Europa heimisch und hat seinen Verbreitungsschwerpunkt zudem auch noch in Deutschland. Daher haben wir auch eine besonders hohe Verantwortung für den Schutz dieses Greifvogels. Mit dem internationalen und von der EU geförderten Projekt LIFE EUROKITE wollen wir in Bayern ab 2020 bis 2027 den Schutz des gefährdeten Rotmilans weiter voranbringen.

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Illegale Greifvogelverfolgung

© F. Buechig

Als Konkurrenten um Jagdbeute und angebliche Gefahr für Haus- und Nutztiere, insbesondere Tauben und Geflügel, werden Greifvögel und Eulen seit Jahrhunderten von Menschen verfolgt. 

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Windkraft ja - Aber mit Maß

© Thomas Staab

Der LBV begrüßt und unterstützt grundsätzlich den Ausbau vor allem der Windkraft als flächen- und energieeffizienteste Form regenerativer Energiegewinnung. Sie darf den Schwund der Artenvielfalt allerdings nicht weiter verstärken.

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Sichere Stromleitungen

© Dr. Christoph Moning

Die Zahl der Vögel, die durch Strom getötet werden, kann nur schwer geschätzt werden, doch muss mit alljährlich mehreren Tausend Vögeln gerechnet werden, die an unzureichend markierten Leitungstrassen qualvoll verenden.

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Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ist mit Freistellungsbescheid des Zentral-Finanzamtes Nürnberg, Steuer-Nr. 241/109/70060, als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer freigestellt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mehr