Igel in Bayern - Melden und helfen!

Mit Ihnen wollen wir herausfinden, wie es dem Igel in Bayern geht

Igel im Gras | © Andreas Giessler © Andreas Giessler

Zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk haben wir  im Frühjahr 2015 ein großangelegtes, gemeinsames „Citizen-Science-Projekt“ gestartet. Bürgerforscher sollen helfen, Daten zu erfassen, um herauszufinden, wie es dem Igel in Bayern geht. Zwar ist der BR seit dem Projektjahr 2017 nicht mehr dabei, aber der LBV führt "Igel in Bayern" dennoch weiter.

Obwohl der Igel bekannt und beliebt ist, wissen wir recht wenig darüber, wie Igel in der modernen Landschaft zurechtkommen. Leider werden gesichtete Igel häufig tot im Straßenverkehr aufgefunden. Jeder kann mitmachen und Igel zählen. Aus den gesammelten Daten der User möchte der LBV konkrete Schutzmaßnahmen entwickeln und umsetzen.

Igel in Bayern-Projekt

Seit über zwei Jahren läuft unser Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“. Auf unserer Projektwebsite können Sie uns Ihre Igel melden und vieles Wissenswerte über den Igel lernern. Über 60.000 Igel wurden seitdem gezählt. Dadurch konnten wir wichtige Erkenntnisse über unsere Stachelritter gewinnen. Das größte Problem für den Igel ist nach wie vor fehlender Lebensraum und deshalb braucht er unsere Hilfe!

Zum Projekt Igel in Bayern

Igelpflegestation

Zwei Igeljungen liegen auf der Hand und müssen gepflegt werden | © LBV © LBV
Igel-Pflegling

Im „LBV-Zentrum Mensch und Natur“ bei Cham werden verletzte oder junge Igel aufgenommen. Wir versorgen die hilfsbedürftigen Stachelritter, um sie schnellst möglichst wieder in Freiheit zu entlassen. Geld wird immer gebraucht – egal, ob für Futter oder unsere Igelboxen. In den Boxen werden die Igel bis zur Freilassung gepflegt. In unserem LBV-Zentrum erreichen wir jährlich tausende Besucher zu vielen Themen rund um den Natur- und Artenschutz.

Igelpark

Skizze des Igelparks bei Regenstauf | © B. Gohlke © B. Gohlke
Skizze des geplanten Igelparks bei Regenstauf

Direkt neben der LBV-Umweltstation in Regenstauf soll ein Igel-Mustergarten entstehen. Er wird verschiedenste Zielgruppen vom Kindergartenkind bis zum Gartenbesitzer für die Wichtigkeit privater Gärten als Lebensraum sensibilisieren. Der beste Igelschutz ist ein natürlicher Garten mit viel Sträuchern und Laub. Auf dem Gelände werden außerdem Schautafeln mit Anleitungen zum Bau von Naturgartenelementen installiert. Zudem wird es verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Naturnaher Garten“ geben.

Martina Gehret

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Martina Gehret

0 91 74 / 47 75 - 74 87

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