Der Wiedehopf - Heimischer Exot vom Aussterben bedroht

Bayerns letzte Wiedehopfe

Wiedehopf | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Unterstützen Sie mit uns Bayerns letzte Wiedehopfe

Obwohl der Wiedehopf europa- und weltweit nicht in seinem Bestand gefährdet ist, ging der Bestand in Mitteleuropa auf wenige Tausend Vögel zurück.

In Deutschland brüten ca. 380 bis 460 Paare. Früher war der Wiedehopf in Bayern weit verbreitet. Aktuell gibt es nur noch einzelne Brutpaare und er ist somit vom Aussterben bedroht! Der Wiedehopf ist auf offene Landschaften mit warmem Mikroklima und kurzer Vegetation angewiesen. Mögliche Lebensräume sind extensiv genutzte Kulturlandschaften, nachhaltig bewirtschaftete Weideflächen, Weinberge oder Streuobstwiesen sowie Sandgruben. Auf dem Speiseplan des Wiedehopfs stehen Grillen (wie z. B. die Maulwurfsgrille), Engerlinge und größere Schmetterlingsraupen. Der Bestand der Wiedehopfe ist in Bayern auf nur noch wenige Brutpaare zurückgegangen. Gründe hierfür sind vor allem der Verlust von Lebensräumen, ein Mangel an Nistplätzen und der Rückgang von Insekten infolge von übermäßigem Pestizideinsatz.

Zum Wiedehopf-Portrait

Thomas Rödl

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Dr. Thomas Rödl

0 91 74 / 47 75 - 74 36

Newsletter