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Aktuelles zu unseren Satelliten-Weißstörchen

Alle Neuigkeiten rund um unsere Sendervögel

Neben der Live-Darstellung der Routen auf unserer Karte werden wir hier spannende Neuigkeiten teilen, die uns bei dem Blick auf die Daten auffallen. 

Weißstorch im Flug auf blauem Himmel | © Carl-Peter Herbolzheimer © Carl-Peter Herbolzheimer

Update vom 13.04.2022

Der vierjährige Klippi befindet sich im Niltal nördlich Assuan, hat aber jetzt noch eine ganz schöne Strecke vor sich, wenn er dieses Frühjahr noch rechtzeitig im Brutgebiet ankommen will...

Rosalie ist mit ihren drei Jahren vermutlich auch schon geschlechtsreif (Fehler am 24.2.!), sie hat sich nun von Spanien doch Richtung Norden aufgemacht und steht aktuell nördlich des Bodensees bei Überlingen.

Bembo-Sparky und Elfie brüten und Loriana bleibt bei Lleida.

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Update vom 30.03.2022

Klippi ist endlich auch in Richtung Brutgebiet aufgebrochen, er hat sich in den letzten Tagen ein Stück nach Nordosten bewegt in Richtung Oberlauf des Nils.

Rosalie ist tatsächlich auch in Richtung Brutgebiet unterwegs und zieht wie viele Rückkehrer das Rhonetal aufwärts, aktuell rastet sie nördlich Lyon in der Seenplatte bei Villars-les-Dombes. Sie ist jetzt dreijährig und könnte sich ein Nest und einen Partner suchen…

Loriana bleibt bei Mollerussa.

Bembo-Sparky und Elfie haben das Brutgebiet und die im Vorjahr von ihnen besetzten Nester schon erreicht.

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Update vom 21.03.2022

Bembo-Sparky ist zügig weiter ins Brutgebiet gezogen und auf dem Nest vom Vorjahr gelandet, er brütet wohl wieder in Kleinbreitenbronn im Altmühltal.

Elfie hat in Thüringen ihren Neststandort vom Vorjahr besetzt.

Klippi hatte sich bis Mitte März noch an seinem Überwinterungsplatz aufgehalten, in den letzten zwei Tagen scheint er sich dort aber etwas nach Norden zu orientieren, von Südsudan ist er jetzt über die Grenze nach Nordsudan gewechselt.

Loriana bleibt als einjähriger Vogel bisher tatsächlich in Spanien, sie hält sich weiterhin bei Lleida auf und lässt sich hoffentlich nicht doch noch von einem Zugtrupp mitreißen, hier im Brutgebiet könnte sie nur übersommern oder gar an anderen Nestern stören...

Rosalie hält sich auch noch in der Gegend von Lleida in Spanien auf, aktuell etwas westlich davon bei Mollerussa, dort hat sich sich im Winterhalbjahr auch schon öfters mal umgesehen (dort ebenfalls auf einer Müllkippe).

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Rückweg ins Brutgebiet

Bembo-Sparky zieht weiter in Richtung Brutgebiet auf dem klassischen Zugweg entlang der französischen Mittelmeerküste und dann das Rhonetal nach Norden, dort meldet sich sein Sender aktuell aus der Nähe von Montelimar.

Elfie ist innerhalb weniger Tage zurück ins Brutgebiet geflogen und am Neststandort der vergangenen Jahre angekommen (Nähe Neustadt/Orla).

Klippi gefällt es in Afrika noch ganz gut, sein Heimwärtstrieb hat wohl noch nicht eingesetzt, dort richten sich die Störche auch weniger nach der aktuellen Wetterlage, sondern anderen Faktoren wie der Tageslichtlänge oder dem angeborenen Zugtrieb.

Loriana hat es noch nicht eilig und bleibt bei Zaragoza. Sie ist ja jetzt auch erst einjährig, noch garnicht geschlechtsreif und hätte im Brutgebiet auch noch garnichts zu suchen.

Rosalie steht auch weiterhin noch bei Lleida auf den Müllkippen herum und hat sich nicht wie Bembo-Sparky von einem heimwärtsreisenden Zugtrupp mitreißen lassen. Sie wird jetzt erst zwei, manche von den Zweijährigen sind schon geschlechtsreif und in der Lage, bereits selber in der Lage, für Nachwuchs zu sorgen, falls Sie ins Brutgebiet zurückkehren und ein Nest erobern bzw. neu anlegen können (und einen Partner finden), viele lassen sich aber auch noch ein bis zwei Jahre Zeit.

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Update vom 15.2.2022

Bembo-Sparky hat sich schon auf den Weg durch Spanien gemacht und ist bis Mitte Februar von Madrid bis Lleida im Nordosten gekommen, der Ort ist ja mit seiner Mülldeponie auch als Überwinterungsplatz bekannt und beliebt.

Elfie hat es noch nicht eilig, ihr Sender funkt weiterhin aus dem Rhonedelta.

Auch Klippi zeigt noch keine Anstalten, sich von Süd-Darfour aus auf den Heimweg zu machen.

Loriana treibt sich ebenfalls noch an ihrem Überwinterungsplatz südlich Zaragoza herum.

Rosalie steht noch bei Lleida herum und könnte dort aktuell auf Bembo-Sparky treffen, wohl inmitten vieler anderer Weißstörche...

(Auch Schweizerried-1, der zwar nicht aus Bayern stammt, aber bei uns gebrütet hat, ist schon unterwegs und aktuell im Rheintal zwischen Strasbourg und Karlsruhe unterwegs)

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Winterkontrolle am 1.2.2022

Bembo-Sparky hält sich wohl schon den ganzen Winter auf den Müllkippen südlich Madrid auf.

Elfie ist ihrem mehrjährigen Winterquartier im Rhone-Delta treu geblieben und wechselt dort – wie viele Störche – zwischen Müllkippe und Feuchtgebiet hin und her.

Fridolin hat sein letztes Lebenszeichen am 12.10.21 von einer Müllkippe bei Zaragossa gesendet. Er ist zwar noch nicht von der Vogelwarte für tot erklärt worden, das ist aber wohl zu befürchten.

Klippi ist erneut in den Südsudan geflogen, wo er sich wie im letzten Winter südlich Nayla aufhält... im Luftbild ist dort mit einzelnen Bäumen bestandene Steppenlandschaft zu sehen.

Loriana hat sich kurz bei den Müllkippen von Lleida umgesehen, dort eine Schleife geflogen und hat dann auch bei Zaragoza überwintert (u.a. etwas südwestlich bei Osera wiederum auf Müllkippen).

Rosalie hat die Müllkippen bei Lleida zum Überwintern genutzt.

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Neues von unseren Senderstörchen Anfang 2021

Bembo-Sparky steht am 9.2. immer noch bei Lleida auf der Müllkippe und in der Umgebung herum.

Dort steht auch Rosalie.

Auch Elfie hält sich weiterhin in der Camargue, also dem Rhonedelta am Mittelmeer auf, wo sie seit mehreren Jahren überwintert.

Klappi hat sich in den letzten Tagen innerhalb Spaniens nach Osten bewegt und hält sich am 9.2. an der Ostküste nördlich Barcelona auf.

Klippi ist ebenfalls weiterhin an seinem Überwinterungsort südlich Nyala in Süddarfur.

Auch Odette hat in Afrika überwintert, überwiegend im Tschad, in den letzten Tagen hat sie sich nach Osten bewegt bis WestDarfur.

Oskar steht noch östlich des Senegal.

Konrads letztes Sendersignal stammt von 30.10.2020 aus Süddarfur (östlich von Nyala).

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Die Störche beziehen ihr vorläufiges Winterquartier

Bembo-Sparky hat wohl sein Winterquartier auf der Müllkippe südlich Madrid bezogen.

Rosalie bleibt gleich noch weiter nordöstlich auf der Müllkippe bei Lleida hängen. Ihren ersten Winter hatte sie etwas weiter westlich verbracht, dann als einjährige sich doch schon wieder im Brutgebiet aufgehalten.

Elfie scheint wie letzten Winter einfach in der Camargue in Südfrankreich bleiben zu wollen.

Klippi funkt mal wieder aus dem Tschad. Er hat in Süddarfur überwintert, den Sommer anscheinend in Israel verbracht und ist jetzt wieder nach Afrika geflogen. Dort gibt es nur wenig Funkkontakt.

Pörnbach-1 heißt jetzt Konrad und hat den Tschad angesteuert, etwas weiter südlich als Klippi.

Auch Odette (vorher: Hohenwart-1) hat den Tschad als Ziel gewählt, ihr Sender hat eine andere Einstellung und sendet wesentlich mehr Datenpunkte als Konrad, so sieht man den genauen Zugverlauf besser. Sie scheint sich jetzt mit ihm zusammen in der gleichen Gegend aufzuhalten.

Oskar (vorher: Pörnbach-2) hat sich nach einer Erkundungsschleife durch die Lkr. KEH, LA wohl bei Neustadt an der Donau doch noch einem Zugtrupp nach Westen angeschlossen, am Bodensee vorbei, nördlich Lyon entlang des Rhonetals zum Mittelmeer, an der Küste entlang nach Spanien rein, er zieht tatsächlich weiter, bei Gibraltar rüber nach Afrika, durch Marokko weiter, aktuell steht er im Senegal.

Der Zugweg von Pfaffenhofen-2 endet am 3.9. in der Schweiz nördlich Zürich…

Das letzte Funksignal von Baar-Ebenhausen-2 stammt aus dem Süden des Sinai vom 13.9., auch er wird von der Vogelwarte als tot eingestuft.

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Auf dem Weg ins Winterquartier

Baar-Ebenhausen hat sich verflogen und nicht den Weg nach Afrika über den Kanal von Suez genommen, sondern hängt jetzt rum an der Südspitze der Sinai-Halbinsel.

Hohenwart-1 überfliegt gerade Israel.

Pörnbach-2 hat sich länger bei Zürich aufgehalten, ist dann aber wieder Richtung Westen gestartet.

Bembo-Sparky hält sich noch im Altmühltal in der Nähe seines Nestes auf.

Rosalie schaut sich im Mindeltal um.

Elfie zieht von Thüringen westlich an Würzburg vorbei Richtung Stuttgart.

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Die ersten Störche fliegen Richtung Süden

Elfie ist bereits aus Thüringen aufgebrochen in Richtung Südwest.

Bembo-Sparky lässt sich noch Zeit.

Rosalie schaut sich in Südbayern um.

Die neuen Senderstörche haben sich auf den Weg gemacht, zumindest sind alle Richtung Süden geflogen, dort biegen erfreulicherweise mal wieder zwei, Baar-Ebenhausen und Hohenwart-1 nach Osten ab!

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Sechs neue Senderstörche in 2020

Neue Senderstörche 2020: ab Mitte Juni gehen die nächsten Sender an den Start, folgende Jungstörche sind damit ausgestattet worden:

  • Baar-Ebenhausen-1 (leider ab 15.7. anscheinend in Schwierigkeiten, keine Senderdaten mehr…)
  • Baar-Ebenhausen-2
  • Hohenwart
  • Pfaffenhofen-2
  • Pörnbach-1
  • Pörnbach-2

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Neue Updates zu unseren Satelliten-Weißstörchen

Sechs Störche konnten bei ihrer Rückkehr aus dem Winterquartier begleitet werden, die vom Vorjahr sind wieder zu den Brutstandorten in Thüringen, Kleinbreitenbronn und Elsaß-Lothringen zurückgekehrt.

Bembo-Sparky brütet wieder in Kleinbreitenbronn am Rand des Aurachtals südöstlich Ansbach.

Bembolina: ab 10.5. kommen leider keine Daten mehr.

Elfie brütet wieder in Thüringen

Klappi: ab 3.4. kommen von Klappi keine Daten mehr.

Rosalie stammt von 2019 und sollte einfach in Spanien einen schönen Sommer verbringen.

Spörlein-Reisen-2 ist wieder nach Elsaß-Lothringen geflogen. Ab Mitte Mai kommen von ihm keine Senderdaten mehr… er gilt als tot, d.h. hier sind bei der Vogelwarte Rückmeldungen eingegangen.

Am 28.3.2020 funkt plötzlich Klippi wieder, der hatte über den Winter erfreulicherweise doch nur Funkstille! Ab 16.8. schwächelt sein Sender wieder… mal sehen, was da los ist…

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Alle Störche haben Vorläufiges Winterquartier erreicht

Wenig Bewegung in den letzten Tagen/Wochen, das vorläufige Winterquartier scheinen alle Störche erstmal erreicht zu haben.

Elfie bleibt wieder der Camargue treu (mit Frühstück auf der Müllkippe nördlich Saint Gilles.)

Karlchens Sender funkt auffälligerweise seit mindestens 15.10. von nur noch einer Stelle, einem Gehöft südlich Empuriabrava an der Spanischen Mittelmeerküste gleich südlich der franz. Grenze.

Spörlein-Reisen wechselt weiterhin südlich Lleida zwischen Fressen auf der Mülldeponie und Übernachten auf Bäumen neben einer Mautstation hin und her.

Klappi hält sich weiterhin südlich von Ejea de los Caballeros auf, übernachtet anscheinend auf Solaranlagen-Paneelen.

Rosalie befindet sich westlich Klappi bei Valarena und ist aktuell der einzige Sendervogel ohne direkte Anbindung an eine Müllkippe, sie übernachtet u.a. anscheinend mehrfach in einem Reisfeld.

Bembo-Sparky streunt südlich Madrid umher, wechselt zwischen zwei Müllkippen und dem Tal des Manzanares.

Bembolina hat es sich in Marokko in der Umgebung von Ksar-el-Kebir gemütlich gemacht, frisst auf Feldern und übernachtet auf Strommasten (hoffentlich alle sicher…).

Bella geht leider verloren in Spanien.

Adi hat Ende September anscheinend entweder seinen Sender verloren oder ist verunglückt.

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Müllkippen sind beliebt

Adi ist an Frankfurt vorbei und rastet zwischen Darmstadt und Groß-Gerau auf einer Müllkippe.

Karlchen hat am 11.9. um halb sechs das Frühstücken angefangen und ist um halb acht losgeflogen bis ins Rhonetal. Elfie bleibt in der Camargue. Bembo-Sparky streunt weiter bei Lleida umher, während Bella von dort wieder Richtung Westen aufgebrochen ist zum Ebrotal, wo sich auch Rosalie bei Saragossa aufhält.

Klappi bleibt der Müllkippe südlich Ejea de los Caballeros treu.

Aber Bembolina zieht es tatsächlich weiter von Gibraltar aus nach Marokko und dort a Ksar-el-Kebir vorbei.

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Fast alle Störche auf dem Weg

Bembolina hatte es am eiligsten und ist zügig durch Frankreich und Spanien bis an die Meerenge bei Gibraltar gezogen. Bella und Rosalie fliegen weiterhin weitgehend gemeinsam das Rhonetal hinab und an der französischen Mittelmeerküste, eine Übernachtung bei Narbonne zeigt typische Gewohnheiten: Übernachtung diesmal nicht auf einem Baum oder Gebäude sondern im Wasser, Frühstück dann auf der Müllkippe, am späten Vormittag geht´s weiter, diesmal bis zum klassischen Zwischenstopp für sehr viele Störche bei Lleida. 

Auch Bembo Sparky zieht das Rhonetal abwärts, für die gut 300km von Bourg-en-Bresse bis ins Delta lässt er sich 2 Tage Zeit, nach einem weiteren Tag Pause in der Camargue fliegt er dann 500km an einem Tag durch bis Lleida.

Karlchen geht die Reise etwas langsamer an, hat sich Anfang September dann erstmal noch südlich des Ammersees die Storchennester in Raisting angesehen und bis zum 7.9. gemächlich den Bodensee erreicht, dort zwei Tage für eine große Schleife verbraucht, am 10.9. dann auf dem Weg durch die Schweiz noch vor dem Genfer See auf Höhe Neuenburger See mitten in Payerne auf dem Kirchturm übernachtet.

Auch Adi hat sich jetzt so langsam auf den Weg gemacht und ist von Braunschweig bis nördlich Frankfurt in 3 Tagen knappe 300km geflogen.

Elfie in der Carmague (mit Besuchen auf der Müllkippe für gefährliche Abfälle am Ostrand) und Klappi bei Ejea de los Caballeros in Nordspanien (wiederum auf einer Müllkippe) haben sich in den letzten Tagen nicht viel bewegt.

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Traurige Gewissheit: Manfred ist ertrunken

Leider haben wir die traurige Bestätigung, dass Manfred wohl in eine oben offene Regenwassertonne (wie ein großer Güllespeicher) gefallen ist. Anhand der Senderbewegungsdaten kann die Vogelwarte feststellen, dass er wohl recht schnell ertrunken ist. Da die Senderdaten mit einem Tag Verzögerung zugeschickt werden, wäre auch bei schneller Nachsuche keine Rettung möglich gewesen.

Bei den anderen kommt jetzt richtig Bewegung rein: Elfie hat Thüringen verlassen und in vier Tagen die südfranzösische Küste (Rhonedelta) erreicht. Auch Spörlein-Reisen ist das Rhonetal abwärts unterwegs.

Die vier verbliebenen, neu besenderten Jungen sind auch losgeflogen, das wurde aber auch Zeit! Die drei Pörnbacher gemeinsam bis hinter Augsburg, dort hat Bembolina es eilig und zieht weiter nach Südwesten in drei Tagen am Genfer See vorbei ins Rhonetal, während Bella und Rosalie erst mal einen Abstecher ins Mindeltal machen.

Karlchen hat ebenfalls bis Augsburg das Paartal genommen und zieht etwas südlich von Bembolina nach Südwesten. Er kommt am 26.8. zwei Stunden nach Bembolina bei Bad Wurzach vorbei, wechselt dort dann aber die Richtung nach Südosten und fliegt Richtung Isny.

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Ist Manfred auch etwas zugestoßen?

Manfred ist weitergezogen ins Mindeltal bis Gennach, dort ist ein größerer Zugtrupp gesichtet worden. Seine Daten kommen aber seit 19.8. nur noch von einer Stelle, das lässt befürchten, dass ihm auch etwas zugestoßen ist. Wir werden versuchen, dort vorbeizuschauen.

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Abschied von Arpaard

Leider müssen wir uns von Arpaard wohl verabschieden, sein Sender schickt schon seit ein paar Tagen keine Daten mehr. Das könnte zwar auch an einem technischen Defekt liegen, aber die Sterblichkeitsrate bei Jungstörchen liegt bei rund 60% im ersten Jahr, manche schaffen es nicht mal bis ins Winterquartier.

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Elfie wird unruhig

Elfie in Thüringen beginnt unruhig zu werden und weitere Kreise zu ziehen. Bei den neu besenderten Jungstörchen halten sich die Pörnbacher weiterhin in Nestnähe auf, Karlchen streunt auch weiter umher und Manfred und Arpaard hat es bis kurz vor Augsburg gezogen, wo sie dann aber bereits getrennte Wege gehen, Manfred macht eine weite Schleife nördlich Augsburg. 

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Der Zug beginnt

Manfred und Arpaard haben gemeinsam das Nest in Hohenwart verlassen und sind das Paartal in Richtung Südwesten losgezogen. Die meisten der in Bayern brütenden Störche ziehen nach Südwesten ab, nur in Ostbayern gibt es einige Zugtrupps von Ostziehern.

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Jungstörche noch bei Heimatnestern

Karlchen aus Baar-Ebenhausen macht jetzt auch weitere Ausflüge, alle Jungstörche halten sich noch in der Nähe der Heimatnester auf, auch die anderen fünf Senderstörche zeigen noch keine Zugbewegungen.

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Störche haben endlich Namen!

Das mit der Namensvergabe bzw. dem Eintrag in den Computer hat sich hingezogen, jetzt haben die drei in Pörnbach die Namen Rosalie, Bella und Bembolina bekommen, die zwei in Hohenwart wurden Manfred und Arpaard getauft und der eine in Baar-Ebenhausen heißt jetzt Karlchen.

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Ausflüge werden nur allmählich länger

Die Ausflüge werden nur allmählich länger, es ist doch recht anstrengend. Hotel Mama funktioniert allerdings nur noch in Einzelfällen. Wenn die Jungen sehr energisch betteln, kann es nochmals dazu kommen, dass ein Altvogel Futter auswürgt.

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Pörnbach und Hohenwart üben gemeinsam

Üben üben üben… und die Nachbarn treffen! Auf den Wiesen zwischen Hohenwart und Pörnbach wird jetzt gemeinsam nach Heuschrecken und Mäusen gejagt.

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Futtern will gelernt sein

Jetzt heißt es Starts und Landungen üben und auf den Wiesen lernen, wo denn eigentlich das Futter herkommt. Schmeckt der Hüpferling ähnlich gut wie der von den Altstörchen ausgewürgte Matschbrei? Wanzen schmecken wohl eher weniger gut. Mäuse sind nicht so einfach zu kriegen!

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Ausflüge vom Nest werden länger

Die Ausflüge werden länger, man sieht anhand der Punktdichte die aktuell beliebten Nahrungswiesen. Schön, dass alle erfolgreich flügge geworden sind.

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Erste Flugübungen

An allen drei Nestern sieht es so aus, als würden die Flugübungen der letzten Tage zu ersten kleinen Ausflügen auf die Nachbardächer führen! Hoffentlich kommt es nicht irgendwo zu einem missglückten Anflug oder Absturz.

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Wo halten sich unsere Senderstörche im Sommer auf?

Elfie brütet schon das zweite Jahr in Thüringen in Porstendorf östlich Triptis. Elfie ist ein Männchen und stammt von 2015 aus Pörnbach.

Spörlein-Reisen brütet ebenfalls schon das zweite Jahr in Elsass-Lothringen bei Saint-Clément, ist wie Elfie schon 4 Jahre alt, stammt aber aus Unterneuses im Lkr. Bamberg.

Bembo-Sparky hat dieses Jahr das erste Mal gebrütet und zwar im Baumnest am Waldrand bei Kleinbreitenbronn (Lkr. Ansbach), kommt aus Pörnbach aus dem Jahr 2016.

Klappi ist diesen Sommer noch in Spanien geblieben und streunt durch Nordspanien, in den letzten Wochen in der Provinz Navarre bei Sádaba (östlich Alfaro). Er (oder Sie) stammt von 2018 aus Baar-Ebenausen, ist auch mit einem Jahr noch nicht geschlechtsreif und hat im Brutgebiet nichts zu suchen.

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Mehr über den Weißstorch in Bayern:

Satelliten-Telemetrie Weißstorch

© LBV

Verfolgen Sie Weißstörche live! Mit unserem neuen Satelliten-Telemetrie-Projekt über den Weißstorch wollen wir die Zugrouten und Überwinterungsgebiete besser kennen lernen, um ihn dann besser schützen zu können.

Weißstörche live verfolgen

Satelliten-Telemetrie: Modernste Technik

© Dr. Andreas von Lindeiner

Mit unserem neuen Satelliten-Telemetrie-Projekten wollen wir die Zugrouten und Überwinterungsgebiete ausgewählter Vogelarten besser kennenlernen, um sie so besser schützen zu können. Auf einer Karte können die Routen live mitverfolgt werden.

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Die große Weißstorchkarte

© LBV

Verfolgen Sie live, wo die Störche in Bayern leben und brüten. Details zu jedem Nest-Standort erhalten Sie durch Klick auf die einzelnen Punkte in der Karte aller besiedelten Nester unterhalb der Karte.

Zur Storchenkarte

Jetzt Storchenpate werden!

© Heidi Källner

Weißstörche zu schützen bedeutet, die Lebensräume wie Überschwemmungsgebiete und Feuchtwiesen mit vielen Gräben, Wiesenrändern und Säumen zu erhalten. Werden Sie Storchen-Pate und unterstützen Sie den Storchenhorst in Ihrer Nähe. Wählen Sie dazu einfach Ihr Lieblingsnest in unserer Storchenkarte aus.

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