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Merja Zerga / Lagune de Moulay Bou Selham

Überwinterungsgebiet von Harry (90er)

Merja Zerga ist eine Gezeitenlagune, die 70 km nördlich von Kenitra an der Atlantikküste liegt. Die Mündung in den Ozean liegt beim Badeort und Fischerdorf Moulay Bou Selham: daher auch der alternative Name des Ortes Lagune de Moulay Bou Selham.

Schutzstatus:

International bird area (IBA), gesamtes Gebiet unter Schutz; Ramsar-Gebiet

Nahrungsgebiete für Wat- und Wasservögel

Zusätzlich zum Gezeiteneinfluss erhält die Lagune Süßwasser aus dem Oued Drader und dem darunter liegenden Grundwasserspiegel, der hier sehr nah an der Oberfläche liegt.

Die Lagune selbst ist 4.500 ha groß, davon sind 30 % offenes Wasser, und hat eine durchschnittliche Tiefe von 1,5 m. Bei Ebbe sind große Schlammbänke freigelegt, die ausgedehnte Nahrungsgebiete für Wat- und Wasservögel bieten.

Um die Lagune herum und innerhalb der Grenzen der IBA befinden sich Gebiete mit Magerweiden und Sumpfland sowie der Dayet Roureg, ein Süßwasserteich. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus salztoleranten Pflanzen und Sträuchern wie Spartina sp., Sarcocornia perennis und Juncus rigidus.

Die jährliche Niederschlagsmenge von 600-700 mm, gepaart mit der niedrigen Lage des größten Teils des Geländes, führt dazu, dass im Winter große Landflächen rund um die eigentliche Lagune überschwemmt werden.

Wichtigstes Feuchtgebiet in Marokko

Merja Zerga ist international bekannt als Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für paläarktische Zugvögel und ist ohne Zweifel das wichtigste Feuchtgebiet in Marokko.

Insgesamt nutzen über 100 Vogelarten regelmäßig Merja Zerga. Durchschnittlich 15.000-30.000 Enten von 11 verschiedenen Arten überwintern hier, ebenso wie etwa die gleiche Anzahl von gemischten Fulica atra und F. cristata. Die Lagune beherbergt außerdem regelmäßig 50.000-100.000 Watvögel (19 regelmäßige Arten) und 1.000-2.000 Phoenicopterus ruber. Es gibt auch viele ansässige Brutvogelarten, darunter Asio capensis.

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