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Großer Brachvogel in einer Wiese | © Frank Derer © Frank Derer
Großer Brachvogel steht im Wasser | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Die Wiesenbrüter sind eine stark bedrohte Lebensraumgemeinschaft. Viele Faktoren bedingen ihren Rückgang und vielerorts laufen umfangreiche Maßnahmen zum Schutz dieser streng bedrohten Arten. Um mehr über den Brachvogel, einen bekannten Vertreter der Wiesenbrüter herauszufinden, hat der LBV 2017 ein Forschungsprojekt an dieser Art gestartet, bei dem die Vögel mit kleinen GPS-Sendern ausgestattet werden.

Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich bei unserem heimischen Brachvogel um die größte Brachvogelart. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer, gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen oder im weichen Substrat aufzuspüren.

Die Geschichte des Großen Brachvogels in Mitteleuropa ist - wie bei vielen Vogelarten - eng verknüpft mit der Geschichte der Landwirtschaft. Als typischer Wiesenbrüter, der offene, feuchte Wiesen zur Brut und Nahrungssuche benötigt, kann er ohne den Schutz geeigneter Mähwiesen als Lebensraum nicht überleben.

Noch knapp 500 Brutpaare des unscheinbar gefärbten Vogels mit dem langen, gebogenen Schnabel sind in Bayern noch zuhause. Eigentlich eine ganz beachtliche Zahl, aber tatsächlich nimmt der Bestand des Wiesenbrüters seit den 1970er Jahren stetig ab, er gilt auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ – besonders in Süddeutschland. Dass der Rückgang nicht noch dramatischer ausfällt, liegt einzig daran, dass Brachvögel sehr alt werden können, denn der Bruterfolg ist in den meisten Gebieten und Jahren viel zu gering, um den Bestand auf Dauer halten zu können.

Seit 2017 besendern wir mit modernster GPS-Technik Große Brachvögel aus Bayern, um mehr über das Leben dieser Art herauszufinden und um ihren Schutz zu verbessern.

Porträt Großer Brachvogel

 

Fragestellungen des Projekts

  • Analyse der Zuggefährdungen mit dem Ziel, Schutzmaßnahmen an Rastplätzen, in Überwinterungsgebieten und auf der Zugroute umsetzen zu können 
  • Verbleib der bayerischen Jungvögel in den folgenden Brutzeiten bzw. der Mortalitätsursachen 
  • Untersuchung der nachbrutzeitlichen Bewegungsmuster der adulten Brachvögel im Vergleich zu denjenigen der Jungvögel
  • Untersuchung der Habitatansprüche von Brachvögeln im Brutgebiet
Verena Auernhammer

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Verena Auernhammer

Bayerischer Naturschutzfonds
Das Projekt ist gefördert durch Mittel des Bayerischen Naturschutzfonds.

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