Großer Brachvogel - In Bayern vom Aussterben bedroht

Mit einem Satelliten-Telemetrie-Projekt Brachvögel live verfolgen

Großer Brachvogel steht im Wasser | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich um die größte Brachvogelart. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer, gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen oder im weichen Substrat aufzuspüren.

Die Geschichte des Großen Brachvogels in Mitteleuropa ist - wie bei vielen Vogelarten - eng verknüpft mit der Geschichte der Landwirtschaft. Ohne den Schutz geeigneter Mähwiesen als Biotop kann der stark bedrohte Vogel nicht überleben.

Noch knapp 500 Brutpaare des unscheinbar gefärbten Vogels mit dem langen, gebogenen Schnabel sind in Bayern noch zuhause. Eigentlich eine ganz beachtliche Zahl, aber tatsächlich nimmt der Bestand des Wiesenbrüters seit den 1970er Jahren stetig ab – besonders stark in Süddeutschland. Dass der Rückgang nicht noch dramatischer ausfällt, liegt einzig daran, dass Brachvögel sehr alt werden können.

Porträt Großer Brachvogel

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