Die Grauammer in Mainfranken

Erfassung als Grundlage für Schutzmaßnahmen

Grauammer sitzt auf einem Ast und ruft | ©  Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Die Grauammer – unsere größte Ammernart – droht auszusterben (Foto: Z. Tunka)

Einst war die Grauammer eine in fast ganz Bayern weit verbreitete Agrarart. Durch einen steten und dramatischen Verlust ihres Brutgebietes beschränkt sich ihr Vorkommen in Bayern heute fast ausschließlich auf Mainfranken.

Diese letzten Bestände wollen wir schützen! Voraussetzung dafür sind genaue Daten der aktuellen Verbreitung und des Lebensraums. Erst dann lassen sich Schutzmaßnahmen planen. Die „Mainfränkischen Platten“ stellen den letzten großen bayerischen Schwerpunkt für diesen seltenen Brutvogel des offenen Offenlandes dar. Bei der 7. landesweiten Wiesebrüterkartierung in 2021 konnten 192 Reviere erfasst werden. Dabei haben sich die Bestände positiv entwickelt, besonders in Mittelfranken. Größere Vorkommen finden sich im Wiesmet (74 Revier- und Brutpaare) und in den Pfäfflinger Wiesen (22 Revier- und Brutpaare).

Sie möchten mehr über diesen seltenen bayerischen Brutvogel erfahren?

Hier geht es zum Artenportrait Grauammer

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