42 LBV MAGAZIN 3|26 FOTO: LEA KESTEL Praktischer Naturschutz: Im Spitalwald werden Faschinen zur Stabilisierung eines Grabenabschnitts eingebaut. AUS DEM LBV Teamgeist und Naturschutz Auch 2026 setzen der LBV und die SpVgg Greuther Fürth ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für mehr Natur und Nachhaltigkeit fort. Seit 2024 verbindet den LBV und das Kleeblatt eine Naturschutzpartnerschaft. Ziel der Zusammenarbeit ist, Nachhaltigkeit nicht nur zu thematisieren, sondern gerade für junge Sporttalente konkret erlebbar zu machen. In Dippoldsberg (Lkr. Fürth) pflanzte der LBV gemeinsam mit der vereinseigenen Stiftung „Kleeblatt fürs Leben“ einen jungen Spitzahorn. Der drei Meter hohe Baum stammt aus regionalem Saatgut und ist ideal an die Bedingungen vor Ort angepasst. Anlass dafür war die „BaumpflanzChallenge“, eine Mitmachaktion, die in sozialen Medien wie Instagram entstanden ist, und für die das Kleeblatt von der IHK Nürnberg für Mittelfranken nominiert worden war. Die Pflanzung ergänzt eine Fläche, die im Vorjahr bereits durch die gemeinsame Aktion „50 Bäume für 50 Tore“ mit Wildobstbäumen aufgewertet wurde und nun Schritt für Schritt wächst. Im Langenzenner Spitalwald wiederum tauschte der Fürther FußGesamte Ergebnistabelle unter sdg.lbv.de / Auf- oder Abstieg (bezogen auf die Platzierung im Vorjahr) 1 2 3 4 (5) 5 (4) HAUSSPERLING AMSEL STAR KOHLMEISE FELDSPERLING 6 7 8 9 10 BLAUMEISE ELSTER MAUERSEGLER RABENKRÄHE RINGELTAUBE Die top 10 der bayerischen Vogelarten Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel 2026 Danke an die rund 11.300 Menschen aus knapp 7.700 Gärten in Bayern, die vom 8. bis 10. Mai bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht haben. Insgesamt wurden rund 190.000 Vögel gezählt. Leider hält der Rückgang vieler Vogelarten in Bayern aber an. Zum Ende der Aktion lag die durchschnittliche Zahl der Vögel pro Garten bei knapp unter 26 Vögeln. Das sind fast zehn Vögel weniger als noch vor zehn Jahren. Mauersegler und Schwalben bereiten Sorge: Sie werden wegen Insektenmangel und fehlender Nistplätze immer seltener beobachtet. Keine Anzeichen für größere Krankheitswellen bei Finken: Grünfink, Buchfink und Stieglitz zeigen stabile Zahlen. Ringeltaube erstmals in den Top 10: Sie findet in Siedlungen ein großes Nahrungsangebot und gute Lebensbedingungen. ballnachwuchs den Rasen gegen den Waldboden. Statt Ball, Tor und Taktik standen Erde, Holz und Wasser im Fokus. In einem ausgewaschenen Graben bauten die Nachwuchsspieler der U-23-Mannschaft Barrieren aus Pflöcken und Reisigbündeln. Die sogenannten Faschinen bremsen bei Starkregen den Wasserfluss, stabilisieren den Wald, lassen Regenwasser besser versickern und schaffen Rückzugsräume für Amphibien. Bei beiden Arbeitseinsätzen entstand aus Teamgeist handfester Naturschutz in der Region. MARA SCHLOSSER
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