LBV magazin 2-26

8 LBV MAGAZIN 2|26 LESERBRIEFE Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns unter leserbriefe@lbv.de oder an Redaktion LBV magazin, Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein. Wir freuen uns auch über besondere Schnappschüsse Ihrer Naturbeobachtungen. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen eine Auswahl und das Kürzen von Leserzuschriften vor. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. i Post Zum Interview „Es gibt keine Notwendigkeit mehr, mit Blei zu schießen“ (4/25) Füchse sind sehr nützlich Sehr schön finde ich hier den Satz von Herrn Keler (Vorsitzender des Bunds Bayerischer Berufsjäger): „auch einem Fuchs oder einem Wolf wünsche ich nicht, dass er so elendig verreckt“. Für mich und auch für viele andere Landwirte ist der Fuchs ein liebenswertes und ein sehr nützliches Tier. Er fängt sehr viele Mäuse und Wanderratten. Diese unerwünschten Tiere werden immer mehr, weil die Füchse von einigen Jägern ganzjährig geschossen werden. Es gibt diverse Rundschreiben von Firmen wie Südzucker, in denen auf den Schaden durch Mäuse hingewiesen wird. In einer Nacht können 800 bis 1000 Saatpillen von einer Maus geknackt werden. Das Amt für Landwirtschaft und Forsten Kempten schreibt, dass der Fuchs der „Hauptfeind der Mäuse“ ist, bis zu 6.000 Mäuse im Jahr frisst und deshalb Jagddruck auf ihn verringert werden soll. Nicht nur bei Zuckerrüben, sondern auch bei Speisekartoffeln wirkt sich der durch Mäuse und Wanderratten verursachte Schaden extrem hoch aus. Um diesen Schaden etwas einzudämmen, wird immer mehr Gift eingesetzt. Sobald ein Greifvogel eine mit Gift kontaminierte Maus frisst, stirbt er. Übrigens ist der Rückgang der Wiesenbrüter kein rein fuchsbezogenes Problem, sonst würde sich dies doch in Luxemburg, wo die Fuchsjagd seit 2015 verboten ist, deutlicher auswirken, sondern lässt sich meiner Meinung nach v. a. durch die zunehmende Flächenversiegelung begründen. Am Ende schießt der Jäger weiterhin die Füchse, der Bauer setzt noch mehr Gift ein, um existentiell finanziell über die Runden zu kommen, die Greifvögel werden immer seltener und dies alles nur weil einige blutrünstige Jäger ihren Spaß haben, mit allen Mitteln die ganzjährig ungeschützten Füchse zu jagen. Gottfried Gruber, 93080 Pentling Bei einem Verwandschaftsbesuch im fränkischen Markt Erlbach lugte plötzlich eine neugierige Zauneidechse aus einem Steinbeet direkt neben der Gartenbestuhlung hervor. Und sie ließ mir auch Zeit, um ein schönes Foto von einem schönen Moment zu schießen. Mit einem Dank für Eure Arbeit. Ludwig Serve, 93413 Cham-Katzberg Dass der Schwarzspecht als Waldvogel bei uns mitten in Dachau am Schlossberg brütet, ist eigentlich schon eine kleine Sensation. So war natürlich meine Freude groß, als sich dort erstmals der Nachwuchs gleich im Doppelpack den neugierigen Beobachtern vorstellte. Obwohl das Laubdach der alten Buchen mittlerweile schon ziemlich dicht gewachsen ist, gab es gerade noch einen kleinen Durchblick für diesen Schnappschuss. Johann Graßl, 85221 Dachau Jani Fruechte Partytime mit Familie Eichelhäher Zauneidechse im Garten Johann Sejpka Hornissennest am Nistkasten Schwarzspecht-Nachwuchs im Doppelpack FOTOS: DR. EBERHARD PFEUFFER, MARCUS BOSCH, CHRISTOPH BOSCH

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