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Naturkalender: Mai

Die Natur im Mai erleben

Im Mai liegen Frühlingsgefühle in der Luft: Vogelgezwitscher erfüllen den Morgen, aus den Tümpeln hört man Frösche, Kröten und Unken rufen und auch viele Säugetiere haben Paarungszeit.

Maikäfer | © Andreas Hartl © Andreas Hartl
An warmen Maiabenden kann man große Schwärme von Maikäfern beobachten.

 

Die Temperaturen steigen, Laubdächer in den Wäldern schließen sich und die Wiesen sind mit Löwenzahn bedeckt. Der Pollenflug von 200 verschiedenen blühenden Gräsern macht jetzt Allergikern besonders zu schaffen. Nach den Eisheiligen am 11. Bis 15. Mai ist die Kältezeit endgültig überstanden und macht Vorfreude auf den kommenden Sommer.

Balzzeit der Vögel

Feldsperling | © Ralph Sturm © Ralph Sturm
Flüggegewordene Jungvögel werden meist noch eine Zeit von ihren Eltern versorgt.

Im Mai ist bei den Vögeln einiges los. Während der Höhepunkt der Balz erreicht wird, sitzen manche Vögel schon auf ihren Eiern oder versorgen ihre Jungen. Manche Jungvögel sind bereits flügge und verlassen das Nest. Wenn ein Jungvogel außerhalb des Nestes unterwegs ist, ist er oft nicht so eltern- und hilflos, wie es für uns scheint. Vogelkinder hüpfen durch die Büsche oder über Rasenflächen und betteln aus umliegenden Gehölzen ihre Eltern um Futter an. Doch die Bettelrufe sind keine Hilfeschreie. Bevor Sie einen scheinbar verlassenen Jungvogel aufnehmen, beobachten Sie ihn bitte aus sicherer Entfernung mindestens eine Stunde lang, ob er nicht doch noch von seinen Eltern versorgt wird. Verloren gegangene Jungvögel werden bis zu 24 Stunden lang von ihren Eltern gesucht. Es gibt drei Ausnahmen, in denen geholfen werden darf: Sehr junge und noch kaum befiederte Tiere, die aus dem Nest gefallen sind, können vorsichtig dorthin zurückgesetzt werden. Bei Gefahr durch Katzen oder an vielbefahrenen Straßen können die Vogeljungen in Hörweite vom Fundort umgesetzt werden, am besten erhöht in eine Astgabel oder in eine Hecke. Sollte das Tier verletzt sein, informieren Sie bitte umgehend einen Tierarzt oder eine Tierschutzorganisation in eurer Nähe.

Was blüht im Mai?

Blumen und Kräuter: Maiglöckchen, Margeriten, Löwenzahn, Waldmeister, Flieder, Echte Kamille, Wasserschwertlilie, Ackerhornkraut, Wiesenwucherblume

Bäume: Ahorn, Kastanie, Birke, Buche, Bitternuss

200 verschiedene Gräser

Paarungszeit bei anderen Tieren

Kaulquappe Laubfrosch | © Ralph Sturm © Ralph Sturm
Kaulquappen bei denen sich bereits die vorderen und hinteren Beinpaare gebildet haben.

Auch bei Igeln ist die Paarungszeit angebrochen. Bei der Paarung haben Igel eine ganz besondere Zeremonie, die sich Igelkarussell nennt. Hier umkreist das Männchen das Weibchen stundenlang. Mit aufgestellten Stirnstacheln versucht das Weibchen zunächst ihren Bewerber zu vertreiben. Sobald sie nachgibt, legt sie die Stacheln flach an den Körper. Nach der Paarung trennen sich die beiden wieder und das Männchen zieht los, um nach anderen Weibchen zu suchen.

Die Laichzeit der sogenannten Spätlaicher beginnt im Mai. Dazu gehören Wasserfrösche, Kreuzkröten, Wechselkröten und Rotbachunken. Ihre Eier werden im Wasser abgelegt. Sie sind von einer Gelschicht umhüllt, die im Wasser aufquellen. Im Wasser abgelegt warten die kiementragenden Larven auf ihr Schlüpfen. Nachdem die Kaulquappen geschlüpft sind werden zuerst die hinteren Beinpaare äußerlich sichtbar, gefolgt von dem vorderen Beinpaar. Nachdem Maul und Augen sich umformen, folgt die Resorption des Schwanzes. Außerdem erfolgt die Umstellung auf Lungenatmung. Der ganze Vorgang wird Metamorphose genannt.

 

Insekten im Mai

Schmetterlinge, Bienen und allerlei anderer Insekten schwirren jetzt durch die Luft. An warmen Maiabenden kann man große Schwärme von Maikäfern beobachten. Bienenschwärme suchen jetzt eine neue Heimat und der Distelfalter kehrt aus Afrika zurück, um seine Eier an Disteln abzulegen.

Tipp:

Wer Freude am Beobachten von Vögeln hat, kann im Mai an unserer Aktion „Stunde der Gartenvögel" teilnehmen und mit uns zusammen die Vögel in unseren heimischen Gärten und Parks zählen.

Die „Stunde der Gartenvögel“ eine bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion. Dort rufen wir alle Naturbegeisterte dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und uns zu melden. Jede Meldung ist dabei wichtig, denn durch die Daten können wir uns ein besseres Bild über unsere heimische Vogelwelt machen.

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