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Naturkalender: März

Die Natur im März erleben

Im März beginnt der Frühling. Nicht umsonst wird die Jahreszeit auch als ‚Zeit des Erwachens‘ bezeichnet. Viele Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf, Blumen blühen, Kröten, Molche und Frösche wandern zu ihren Laichgewässern und für die Standvögel beginnt die Balz.

Hohe Schluesselblume | © Ingo Rittscher © Ingo Rittscher
Die Hohe Schlüsselblume blüht im März.

Das Vogelkonzert im März

Star | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Der Star gehört zu den Langschläfern unter den Vögeln.

Ab März kommen wir wieder in den Genuss eines ganz besonderen Konzerterlebnisses. Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren, wer draußen unterwegs ist, hört immer mehr Vögel singen und wer genauer hinhört wird bemerken, dass sich die Vögel nach einer Art Zeitplan richten. Das natürliche Konzertprogramm wird aufgrund seiner zeitlichen Abfolge auch als "Vogeluhr" bezeichnet. Während der Hausrotschwanz seinen Auftritt schon circa 60 bis 90 Minuten vor Sonnenaufgang abliefert, bevorzugt es der Star, diesen zu verschlafen und später mit seinem persönlichen Ständchen loszulegen. So hat jede Vogelart ihren eigenen Auftritt, um der morgendlichen Welt die schönsten Melodien zu präsentieren. Dabei handelt es sich nicht um einen geregelten Ablauf, denn Überlappungen sind häufig. Der Grund für den zeitlich versetzten Gesang der unterschiedlichen Vogelarten: Das Männchen will im Eifer des Gefechts nicht in der Fülle der Melodien untergehen. Gesungen wird fast ausschließlich vom Männchen, um zum einen sein Revier zu verteidigen und zum anderen ein Weibchen anzulocken.

Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf oder kehren aus dem Süden zurück

Igel | © Hopf Dieter © Hopf Dieter
Wer einen frühen Igel entdeckt kann ihn unter www.igel-in-bayern.de melden.

Die ersten Igel und Feldhamster sind wieder unterwegs. Nachdem die Tiere ihre Körperfunktionen im Winter heruntergefahren haben, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, muss im Frühling wieder alles angekurbelt werden. Die Tiere schaffen das mit speziellen Hormonen, welche ihre Fettverbrennung anregen und ihren Körper wieder auf 15 Grad Celsius erwärmen. Nachdem die Muskeln aktiviert wurden, bringen sie durch Zittern ihre normale Körpertemperatur zurück. Nach dem Aufwachen benötigen die Tiere erstmal Nahrung, weshalb sie sich häufig direkt auf Nahrungssuche begeben.

Dass zu dieser Zeit vermehrt Bäume sowie Blumen blühen, freut vor allem die Insekten. Die ersten Schmetterlinge fliegen wieder, darunter Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, C-Falter, Trauermantel und Großer Fuchs. Winterlibellen sind in der Nähe von Gewässern zu beobachten. Aber auch die Hummel-Königin ist erwacht, um nach einem geeigneten Nistplatz zu suchen.

Auch in der Luft ist jetzt einiges los. Kraniche sind auf ihren Zug von ihren Winterquartieren zurück in den Nordwesten Deutschlands und nach Skandinavien zu beobachten. Daneben kehren Kiebitze, Zilpzalp, Weißstörche und die ersten Rauchschwalben aus den Süden zurück nach Deutschland. Mit etwas Glück kann man auch einen Wiedehopf auf dem Durchzug in Bayern beobachten.

Was blüht im März?

Blumen: Krokus, Veilchen, Hohe Schlüsselblumen, Scharbockskraut, Buschwindröschen, Kornelkirschen, Salweiden, Pestwurz, Buschwindröschen, Scharbockskraut, Huflattich, Leberblümchen, Gewöhnliche Kuhschellen

Bäume: Hasel, Erle, Esche, Pappel, Ulme, Weide, Birke 

Tierkinder im März

Junge Füchse | © Derer Frank © Derer Frank
Junge Füchse beim Spielen.

Während andere Tiere gerade erst erwachen oder nach dem geeigneten Partner suchen, haben andere Arten bereits ihre ersten Jungen. Darunter Stockenten, Füchse oder Wildschweine.

Die Eier von Stockenten werden zwischen März und Juni gelegt. Etwa sieben bis elf Eiern brütet das Weibchen aus. Gleich am ersten Tag verlassen die Küken das Nest und folgen ihrer Mutter auf Schritt und Tritt.

Fuchswelpen werden zwischen März und April geboren. Die ein bis zehn Welpen sind die ersten zwei Wochen blind und verlassen erst nach fünf Wochen zum ersten Mal den Bau. Draußen angekommen, tollen die jungen Füchse stundenlang vor dem Bau miteinander herum. Mit ihrem Spiel bereiten sie sich auf die Jagd vor, da sie dabei alle Bewegungen lernen, die sie später brauchen.

Auch Wildscheine gebären Ihre Frischlinge zwischen März und Mai. Die Jungtiere haben nach ihrer Geburt schon Haare und können - anders als Füchse - schon sehen. Da die Frischlinge allerdings noch sehr kälte- und nässeempfindlich sind, müssen sie sich, um sich zu wärmen, an ihre Geschwister kuscheln.

Kohlmeise | © Peter Bria © Peter Bria

Tipp:

Nistkästen sollten spätestens im März angebracht werden. Beim Aufhängen von Nistkästen gibt es allerdings einiges zu beachten. Der Kasten kann mit rostfreien Aluminiumnägeln über eine Holzleiste an einem möglichst stabilen Baum befestigt werden. Alternativ kann der Kasten auch an einem festen Drahtbügel aufgehängt werden. Um Regen und Sonne abzuhalten, sollte das Einflugloch nach Osten oder Südosten ausgerichtet sein.

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