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Naturkalender: April

Die Natur im April erleben

Das launische und unbeständige Wetter im April hält neben Sonnenschein und Regen meist noch einmal Frost bereit. Trotzdem lässt die Natur erkennen, dass der Frühling nun im vollen Gange ist. Immer mehr Arten erwachen nun aus ihrem Winterschlaf, die Paarungszeit beginnt und auf Streuobstwiesen ist eine wunderschöne Blütenpracht zu bestaunen.

Baumeise auf Obstbaum | © Andreas Giessler © Andreas Giessler
Kirsch-, Birnen- und Apfelbäume beginnen im April zu blühen.

 

Igel, Haselmäuse, Schlangen, Eidechsen und Fledermäuse: Allerlei Tiere erwachen im April aus ihrem Winterschlaf, ihrer Winterruhe oder Winterstarre. Jetzt sind auch wieder vermehrt Insekten unterwegs. Die wechselwaren Tiere kriechen aus der Erde, aus Laubhaufen, Baumringe oder Dachböden hervor, sobald die Außentemperatur steigt. So auch der Maikäfer, der die kalte Jahreszeit in der Erde verbracht hat. Ende April kriecht er aus seinem Versteck, um pünktlich zum Mai durch die Luft zu fliegen.

Höhepunkt der Hasenhochzeit

Feldhasen | © Ralph Sturm © Ralph Sturm
Hasenhochzeit bei Feldhasen.

Zwar sind Häsinnen in Mitteleuropa von Januar bis September fortpflanzungsfähig, der Höhepunkt der Paarungszeit liegt aber im April. Die ansonsten allein lebenden Feldhasen kommen jetzt auch tagsüber auf die Felder, um sich dort zu paaren. Die Paarungszeit der Hasen nennt sich Hasenhochzeit. Dabei werben ein bis mehrere Rammler um eine Häsin. Sobald ein Rammler eine Häsin entdeckt, verfolgt er sie in einer wilden Jagd. Sobald die Häsin zu erschöpft ist, richtet sie sich auf und gibt den Rammler einige Ohrfeigen, welche dieser erwidert. Nach 42 bis 43 Tagen gebärt die Häsin ein bis vier vollständig entwickelte Jungen. Insgesamt können Häsinnen bis zu vier Mal im Jahr schwanger werden. Grund für die häufigen Schwangerschaften ist die sogenannte Doppelträchtigkeit. Das heißt, eine Befruchtung ist bei Hasen trotz bestehender Trächtigkeit möglich ist.

Was blüht im April?

Blumen: Sumpfdotterblumen, Schlüsselblumen, Löwenzahn, Hahnenfuss, Wiesenschaumkraut, Schuppenwurz, Buschwindröschen, Gefleckter Aronstab, Bärlauch

Bäume: Kirsch-, Birnen- und Apfelbäume

Der Kuckuckstag

Kuckuck | © Rosl Roessner © Rosl Roessner
Der 15. April wird im Volksmund der Kuckuckstag genannt.

Als fliegender Frühlingsbote kommt im April der Kuckuck aus seinem Winterquartier zurück. Die Rückkehr des Kuckucks ist dabei meist so pünktlich, dass der 15. April im Volksmund nach ihm benannt wurde. Wir nehmen den Kuckuckstag zum Anlass, um auf den rückläufigen Bestand des Kuckucks hinzuweisen. Der Bestandseinbruch wird von unterschiedlichen Faktoren im Brutgebiet, auf dem Vogelzug und in den Rast- und Überwinterungsgebieten beeinflusst. Der Vogel mit dem markanten Ruf kämpft mit dem Verlust von geeigneten Lebensräumen und Großinsekten als Nahrung. Durch den Klimawandel verliert er außerdem Trittsteine auf dem Zugweg durch starke Trockenheitsperioden und Überwinterungsgebiete aufgrund von Wüstenbildung. Um herauszufinden, ob sich die Ankunftszeit des Kuckucks langfristig verändert und wo in Bayern der Kuckuck überhaupt noch zu hören ist, rufen wir jedes Jahr Naturfreund*innen auf, ihren ersten rufenden Kuckuck zu melden

Neben dem Kuckuck als Frühlingsbote kehren jetzt auch Rauch- und Mehlschwalben aus ihren afrikanischen Wintergebieten zurück. Ende April hört man im Himmel schon die ersten Mauersegler sirren.

LBV-Plakette für ein schwalbenfreundliches Haus

Tipp:

Ist Ihr Haus schwalbenfreundlich? Seit 2017 würdigen wir gemeinsam mit unserem bundesweiten Partner NABU Naturfreund*innen, die Schwalbennester an Wohnhäusern, Garagen, Scheunen oder landwirtschaftlichen Betrieben erhalten oder künstliche Nisthilfen anbringen. Allein in Bayern wurden bereits mehr als 1.000 Gebäude mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

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