Tagebuch des Life-Projekts Große Hufeisennase

Aktuelles über die bedrohteste Fledermausart Deutschlands

Hier erfahren Sie regelmäßig von unserem Projektbetreuer Rudi Leitl die aktuellsten Entwicklungen um die Große Hufeisennase. Viel Spaß beim Lesen!


26.08.2016 Trotz kühlem Frühjahr deutlicher Geburtenanstieg

Das letzte Fortpflanzungsvorkommen der Großen Hufeisennase in Hohenburg hat einen weiteren großen Schritt für das Überleben dieser Fledermausart in Deutschland gemacht. Von 2015 auf 2016 ist die Zahl erwachsener Tiere von 142 auf 159 angestiegen. Noch erfreulicher ist aber der Anstieg der Geburten. Nachdem 2015 mit 49 erstmals weniger Junge als im Vorjahr 2014 (50) zur Welt kamen, stieg die Zahl der Geburten heuer auf 66. Da die Weibchen im letzten Jahr wegen der kühlen Witterung mit dem Nachwuchs ausgesetzt haben, waren sie dieses Jahr um so fitter und konnten so den starken Geburtenanstieg bewirken.


06.04.2016 Hufeisennasen wieder im Fledermaushaus!

Nach dem nicht ganz so guten Jahr 2015 mit kaltem Frühjahr, extrem trockenem Sommer und dadurch relativ insektenarmen Herbst, hätte es durchaus sein können, dass unsere Hufeisennasen eventuell nicht so gut durch den Winter kommen, u. a. weil dieser sich doch etwas hingezogen hat.

Heuer konnten wir aber 154 Große Hufeisennasen zählen. Also schon 12 mehr als der letztjährige Höchststand der adulten Tiere. Letztes Jahr waren die Hufis auch schon Mitte April fast vollzählig (141 am 13. April, 142 war der Höchststand am 10. Juni). Hoffen wir, dass noch die eine oder andere dazu kommt. Aber auch mit 154 wären wir ungefähr „im Soll“ nach den Winterzahlen. Also der Sommerbestand würde wieder etwas über den Winterzahlen (150) liegen.

Auf alle Fälle dürfen wir uns freuen, dass unsere Hufis gut über den Winter gekommen sind und wieder einen Zuwachs haben!


21.03.2016 Nachwuchs bei unserer Rotviehherde

Einen Tag nach Frühlingsanfang kam das letzte Kälbchen  unserer Hohenburger Rotviehherde zur Welt. Es ist ein Stierkalb und bekommt den Namen Isidor. Alle 9 Kälbchen wurden gesund und munter und ohne Hilfe des Menschen geboren. Insgesamt sind es 5 Stierkälber und 4 Kuhkälber. Erfreulicherweise sind diesmal  auch zwei Zwillingsschwestern darunter, Maya und Mia. Damit ist unsere Herde nun schon auf 24 Tiere angewachsen. Im nächsten Frühjahr kommen dann wieder 8-10 Kälber dazu und die Herde hat dann ihre Zielgröße von 30 Tieren, wie sie für das Life-Projekt anvisiert wurde,  erreicht.


06.03.2016 Erneuter Anstieg bei den Winterzählungen

In einer weiteren wiederbesiedelten Höhle in der Neukirchen-Königsteiner Kuppenalb konnte heute die 150. Große Hufeisennase im Winterschlaf gefunden werden. Damit sind es 16 Tiere mehr als letzten Winter. Dieser Anstieg ist zwar nicht so hoch wie vergangenen Winter, aber immerhin auch wieder ein deutlicher Anstieg.

Die Großen Hufeisennasen dehnen auch ihre Winterverbreitung immer weiter aus. Dieses Jahr konnten schon 7 Individuen verteilt auf 4 Höhlen im nördlichen Oberpfälzer Jura nachgewiesen werden. Dies ist auch eine Region, in der vermutlich früher auch mal eine Wochenstube vorgekommen ist und in der sich auch heute noch, bzw. wieder geeignete Jagdlebensräume befinden. Hier könnte sich in weiterer Zukunft vielleicht auch wieder ein Kolonie ansiedeln.


19.02.16 Wiesenschnakenart im Kot der Hufeisennasen gefunden

Wiesenschnake (Foto: Tomi Trilar)
Wiesenschnake (Foto: Tomi Trilar)

Davon hatte die Biologin Dr. Irmhild Wolz schon lange geträumt: Ihr gelang der Erstnachweis für eine Insektenart aus der Analyse der Fragmente im Kot der Hufeisennasen. Sie hat nun unter den Beuteresten Bruchstücke von Tipula truncata, einer Wiesenschnakenart im Kot der Großen Hufeisennasen gefunden. Mit dieser Art haben wir inzwischen elf Tipulidenarten aus drei Gattungen im Hufi-Kot nachweisen können. Insgesamt konnten etwa 60 verschiedene Arten bzw. Gattungen von Gliedertieren als Nahrung der Fledermäuse identifiziert werden. Auf Basis dieser Analysen können wir besser einschätzen, wo die Hufeisennasen jagen und dort entsprechendes Management im Hinblick auf die Beutetiere der Fledermäuse betreiben.


23.11.15 Umweltpreis 2015 der Stadt Amberg geht an Rudi Leitl!

Rudi Leitl (rechts) bei der Preisverleihung
Rudi Leitl (rechts) bei der Preisverleihung

Nicht nur die Fledermäuse haben in Rudi Leitl einen ausgezeichneten Beschützer und Schirmherrn gefunden. Auch wenn es um Luchse, Wölfe und Wildkatzen oder Naturschutzfragen anderer Art geht, kennt er sich bestens aus und steht den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Als Gebietsbetreuer des Landschaftspflegeverbandes hat er sich unter anderem in der Region Amberg auf die Fährte der Wildkatzen begeben und dabei festgestellt, dass sich diese Tierart wieder bei uns angesiedelt hat. Zurecht bekam Rudi Leitl daher den Umweltpreis der Stadt Amberg verliehen! Der LBV gratuliert recht herzlich und sagt vielen Dank für deine tolle Arbeit!


13. Juli 2015: Zwei Wermutstropfen bei den jungen Hufeisennasen

Erstmals seit dem Jahr 2001 gab es heuer weniger Geburten als im Vorjahr. In der Zeit vom 15.-24. Juni kamen 49 Junge zur Welt (2014 waren es 50). Geschuldet ist dies dem deutlich kühleren Frühjahr. In den Monaten März bis Mai war es etwa 3 Grad kälter als letztes Jahr. Daher entschieden sich anscheinend mehrere Weibchen dieses Jahr kein Junges aufzuziehen.

Tragischer ist aber der Fund von 4 toten Jungtieren am 7. Juli. Drei davon waren ganz frisch tot. Diese waren schon flugfähig und eigentlich in topfittem Zustand. Als Todesursache kommen entweder eine Infektion des Verdauungstraktes oder eine Vergiftung in Frage. Letztere könnte aber nur über die Muttermilch erfolgt sein, weil die Jungen noch nicht mit zum Jagen ausflogen. Nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt sollen die toten Jungtiere entsprechend untersucht werden.

Erfreulich ist, dass die restlichen 45 Jungtiere schon gut herangewachsen sind und die beiden Erstgeborenen nun auch schon mit den Müttern ausfliegen.


15. Juni 2015: Neuer Höchststand und die ersten beiden Geburten!

Am 10. Juni konnte mit mindestens 142 gezählten erwachsenen Tieren ein neuer Höchststand registriert werden. Schon wie in den vergangenen Jahren stellt dieser sich immer kurz vor den ersten Geburten ein. Möglicherweise ziehen manche Individuen erst kurz vor der Geburt ins Wochenstubenquartier um.

Heute am 15. Juni konnten nun auch die beiden ersten Jungen am Bauch ihrer Mütter beobachtet werden. Entsprechend der kühleren Frühjahrswitterung ist der Beginn der Geburten um 12 Tage später dran als letztes Jahr. Mitte Juni ist aber der langjährige durchschnittliche Geburtszeitpunkt der Hohenburger Großen Hufeisennasen. Nun wird es spannend, wie viele Jungtiere dieses Jahr zur Welt kommen.

 

 


23. April 2015: Traurige Nachricht

Leider wurde am 23. April eine tote Hufeisennase aufgefunden. Das Tier wurde am Gebäude der Kläranlage in Hohenburg entdeckt und hatte keine äußeren Verletzungen. Möglicherweise ist es einfach des natürlichen Alterstodes gestorben. Es ist aber auch möglich, dass es verhungert ist, nachdem viele Frühlingsnächte frostig waren und bisher nur relativ wenige Nachtinsekten aktiv waren.

Hoffen wir, dass dies wieder ein Einzelfund bleibt.


13. April 2015: Bestens im Zuwachs-Trend!

Heute Morgen konnten schon 141 Große Hufeisennasen im Quartiergebäude gezählt werden. Mit 30 Tieren mehr ist dieser Zuwachs um 27 Prozent bisher der höchste. Durch den warmen und insektenreichen Herbst konnten die Jungtiere bestens genährt in den Winterschlaf gehen und haben diesen gut überstanden. Die Witterung und das Insektenangebot der nächsten Wochen werden beeinflussen, wie viele der geschlechtsreifen Weibchen in Trächtigkeit gehen werden.

14.07.2014: Leider ein Trauerfall

Inzwischen fliegen fast alle der 50 geborenen Jungtiere mit ihrem Müttern aus. Dabei steigen allerdings auch die Gefahren. Leider fand ich heute ein nahezu ausgewachsenes junges Weibchen tot auf dem Dachboden der Scheune. Es hatte ein größere Vernarbung auf der Brust. Ansonsten wirkte es aber fit und war bestens genährt. Hoffen wir, dass keine weiteren Verluste dazu kommen.

23.06.2014 Freitags ab 18 Uhr bessere Webcam-Bilder!

Aktuelles Entwicklungsdiagramm
Aktuelles Entwicklungsdiagramm

Die verbesserte Technik erlaubt es nun auf die steuerbaren Kameras umzuschalten. Sobald ich vor der Steuerung sitze kann ich Euch Details aus dem Leben der Hufeisennasen live zeigen. Da ich Freitags immer von 18 bis 20 Uhr und bei gutem Wetter und entsprechendem Besucherandrang im Fledermaushaus bin, werde ich da auf die Kamera mit dem besten Bildausschnitt umschalten. Viel Spaß beim Zuschauen!

Hunderter-Marke geknackt und Anzeichen von Ausbreitung

Eine von über 100 "Hufis" (Foto: R. Leitl)
Eine von über 100 "Hufis" (Foto: R. Leitl)

13.2.2014 - Kürzlich wurden die Zählungen von winterschlafenden Großen Hufeisennasen in Winterquartieren durchgeführt. Und wieder können wir Ihnen einen neuen Höchststand vermelden. Der Anstieg von 88 auf 104 ist sensationell. Zudem gibt es schon erste Anzeichen einer Ausbreitung in andere Gebiete, einzelne Exemplare wurden 30-40 km entfernt entdeckt.

 

Diese faszinierenden Tiere halten Ihren Winterschlaf meist in den tiefsten Bereichen der Höhlen, wo die Temperatur ziemlich gleichmäßig bei etwa 8 Grad liegt und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. So trocknen sie nicht aus. Jedes Aufwachen kostet die Hufeisennase wertvolle Energie. Um diese zu sparen, ist die Körpertemperatur der Umgebung angepasst und Herzschlag und Atmung reduziert. In den Dachboden des Fledermaushauses kehren die Hufeisennasen erst im April zurück.

Horizont 2020 würdigt Arbeit des LBV mit Hufeisennasen

Förderprogramm Horizont 2020
Förderprogramm Horizont 2020

22.1.2014Horizont 2020 ist ein Förderprogramm für Forschung und Innovation, ausgeschrieben von der Europäischen Kommission. Es begann in diesem Jahr und läuft bis 2020. Schwerpunkte des Programms sind beispielsweise Wissenschafts-exzellenz und Gesellschaftliche Herausforderungen. Das Gesamtbudget beträgt ca. 80 Millionen Euro. Unser Life-Projekt Große Hufeisennase fand nun bemerkenswerterweise Erwähnung im kürzlich erschienenen Projektbericht "Portal" des Programms. Lesen Sie hier den kompletten Artikel auf Seite 91 der Veröffentlichung.

Am Sonntag (27.10.) um 15h sind unsere Hufis im Fernsehen

Große Hufeisennasen (Foto: R. Leitl)
Große Hufeisennasen (Foto: R. Leitl)

24.10.13 - Seit ungefähr einem Jahr kümmern wir uns in Hohenburg in der Oberpfalz um das letzte Vorkommen der Großen Hufeisennase in Deutschland. In einem EU-geförderten LIFE-Projekt beobachtet unser Projektbetreuer Rudi Leitl die Tiere täglich mit mehreren Kameras ganz genau und informiert die Besucher unseres Fledermaushauses über die faszinierenden Fledermäuse. Das Bayerische Fernsehen hat in seiner Reihe "Welt der Tiere" eine Doku über die Rückkehr der Hufis gedreht, die wir Ihnen gerne ans Herz legen möchten. Kommenden Sonntag (27.10.) läuft "Hufis Rückkehr" um 15 Uhr im Bayerischen Fernsehen. >> Hier ein kleiner Appetithappen auf die Sendung.

01.07.13 Nach der Geburt einer jungen Großen Hufeisennase

28.06.13 Täglich kommen nun neue Junge zur Welt

Stand: 28. Juni 2013 (Grafik: R. Leitl)
Stand: 28. Juni 2013 (Grafik: R. Leitl)

Diese Woche begannen im Fledermaushaus die Geburten. Wir werden Sie im Tagebuch regelmäßig über den neuesten Stand informieren. Hier die aktuelle Entwicklung der Bestände von neugeborenen (rot) und erwachsenen Großen Hufeisennasen (blau) direkt aus der Wochenstube in der schicken Infografik. (Klick zum Vergrößern)

 

26.06.13 Erste Geburt 2013 und erneuter Rekord

In der vergangenen Nacht durften wir live per Kamera die erste Geburt einer Großen Hufeisennase 2013 miterleben. Dazu zählten wir mit insgesamt 93 Erwachsenen Fledermäuse eine neue Höchstzahl an Tieren, die sich jemals im Fledermaushaus aufgehalten haben. Werfen Sie live einen Blick in die Wochenstube.

 

24.06.13 Neuer Höchststand erreicht

Mit 92 Tieren haben wir einen neuen Höchststand adulter Großer Hufeisennasen im Wochenstubenquartier in Hohenburg erreicht. Während nahezu alle Fledermausarten durch den langen Winter und den kalten verregneten Mai z.T. deutliche Verluste hinnehmen mussten, haben die Großen Hufeisennasen beides relativ gut überstanden. Der Zuwachs ist zwar nicht ganz so hoch wie die beiden vergangenen Jahre, aber immerhin ein Zuwachs. Bedingt durch die ungünstigen Wetterverhältnisse sind heuer bisher noch keine Jungen geboren und möglicherweise sind auch nicht so viele Weibchen in Trächtigkeit gegangen. Aber lassen wir uns mal überraschen. Die Geburt des ersten Jungen wird im Diagramm des Jahres zu sehen sein.

 

05.06.13 Folgen des späten Winters und des Dauerregens

Entwicklung der Großen Hufeisennase 2013. (Grafik: LBV)
Entwicklung der Großen Hufeisennase 2013. (Grafik: LBV)

Trotz des langen Winters (mit befürchtetem Einbruch der Zahlen) sind die Hufeisennasen wieder mit gestiegener Zahl zurückgekehrt. Wenn auch nicht mit so starkem Anstieg wie in den beiden Jahren davor. Dieses Jahr konnten wir im Winter 81 Tiere zählen und im Wochenstubenquartier konnte wurden heuer schon 90 Tiere gezählt, wie man anhand der Grafik gut ablesen kann (Klick zum Vergrößern). Leider macht der Dauerregen (bei uns regnet es auch heute noch den ganzen Tag) den Tieren etwas zu schaffen und sie können kaum erfolgreich jagen. Auf der Webcam sind darum nur wenige Tiere zu sehen. Die meisten befinden sich entweder im Keller oder in den umliegend Höhlen.

>> Grafik zur Entwicklung der Großen Hufeisennase in Hohenburg seit 1986.

 

01.03.13 Ein Kälbchen für Deutschlands seltenste Fledermaus

Warum brauchen die Großen Hufeisennasen, Deutschlands am meisten bedrohte Fledermäuse, Kühe? Der Zusammenhang: Die Hufeisennasen fressen am liebsten eine bestimmte Käferart. Dieser Käfer lebt auf Weiden. Weil wir die Hufeisennase retten wollen, legen wir darum nahe an der Fledermauskolonie mehrere Weideflächen an. Auf ihnen weidet das typische Oberpfälzer Rotvieh. Und sobald es nicht mehr nur Muttermilch bekommt und hinaus auf die Weide darf, wird auch unser neu geborenes Kälbchen seinen Beitrag dazu leisten. Leider hat das Kälbchen noch keinen Namen...

 

14.11.12 Offizieller Projekt-Kick-Off

Rotvieh beweidet die Projektflächen (F: v. Lindeiner)
Rotvieh beweidet die Projektflächen (F: v. Lindeiner)

Kick-Off-Termin für das Life-Projekt Hufeisennase. Vertreter aus Politik, Verbänden, Bundesforst und US-Armee starteten heute ganz offiziell das Projekt zur Rettung der seltensten Fledermaus Deutschlands.

Dabei ermöglichte die US-Armee auch die Begehung von Teilen des Truppenübungsplatzes Hohenfels, so dass die Gäste die Jagdgründe der Großen Hufeisennase in Augenschein nehmen konnten. >> mehr über den Start Projektes für die Große Hufeisennase.

 

31.10.12: BR sendet aus Hohenburg

Sicher kein Rezept aus den Landfrauen-Kochkünsten, aber lecker und nett anzuschauen (Bild: R. Leitl)
Sicher kein Rezept aus den Landfrauen-Kochkünsten, aber lecker und nett anzuschauen (Bild: R. Leitl)

Einen Beitrag über unsere "Hufis" würde man nicht unbedingt in der BR-Sendung "Landfrauenküche" erwarten. Zumal die hochbedrohten Fledermäuse auch nicht verzehrt werden können (und dürfen!). Doch die Sendung wurde auf dem Demeter-Betrieb von Beate Schaller aufgezeichnet. Ihr idyllisch gelegener Bio-Betrieb in Hohenburg war früher eine Mühle. Den Stadel baute die Familie zu einer Taverne mit Café und Hofladen um. Die Schallers halten Schafe und Rinder und bauen Kartoffeln, Getreide sowie Obst an. Sie bewirtschaften genau die Flächen, welche die Hauptjagdgebiete unserer Hufeisennasen sind und kooperieren gerne und intensiv mit dem Projekt. >> zur BR-Sendung Landfrauenküche

 

02. Oktober 2012: Rückzug in die Winterhöhlen

Schlafende Hufeisennasen (Bild: R. Leitl)
Schlafende Hufeisennasen (Bild: R. Leitl)

Momentan ziehen sich die Hufeisennasen in ihre Überwinterungshöhlen zurück. Im Fledermaushaus waren gestern, Montag 01.Oktober, noch 38 Individuen, die den Tag hier schlafend und energiesparend verbringen. Der Großteil ist also schon in den Höhlen, von wo sie aber an milden Abenden noch zum Jagen ausfliegen. Dungkäfer von den Schafen und dem Wild im Truppenübungsplatz sind aktuell die Hauptbeute.

 

August 2012: Förderung bewilligt!

Gute Nachricht für die Große Hufeisennase: Das Life-Projekts wurde in den letzten Wochen bewilligt, nachdem wir das aufwändige Antragsprozedere erfolgreich abgewickelt haben. Jetzt kann es losgehen...

 


Live-Webcam zur Großen Hufeisennase

Ein Einblick in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in ganz Deutschland. Schauen Sie mit unserer "Hufi-Cam" live in unser Fleder >> Lesen Sie mehr...


Naturschutz konkret: Die Maßnahmen im Life-Projekt

Was wir konkret tun: Naturschutzmaßnahmen im LIFE-Projekt für die Große Hufeisennase in der Oberpfalz >> Lesen Sie mehr...


Projektgebiet und Förderer: Hintergrund des Life-Projekts

Wo führen wir das LIFE-Projekt für die Große Hufeisennase durch? Wer ist noch mit dabei? >> Lesen Sie mehr...

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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