VOGELSCHUTZ 3-23

8 LBV MAGAZIN 3|23 L E S E R B R I E F E Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns unter leserbriefe@lbv.de oder per Post an Redaktion VOGELSCHUTZ, Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen eine Auswahl und das Kürzen von Leserzuschriften vor. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. i Post Zum Interview „Der Film ist eine Art Kuckucksei“ (1/23) Wunderbarer Film Gratulation und ein herzliches Dankeschön Ihnen, Herr Conradi und Herr Adolph, für den wunderbaren Film. Das Kino war mit vielen jungen Leuten fast voll. Interessant und aufschlussreich war auch die Diskussion mit Herrn Adolph im Anschluss. Mein Mann und ich wünschen dem Film viele Zuschauer und Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihre wichtige Arbeit. Luise Straßer, 93059 Regensburg Rebhühner, es gibt sie noch Ich habe vor über 40 Jahren am Nordostrand von Hausen bei Forchheim gebaut und erfreue mich seitdem an den schnarrenden Rufen der Rebhühner. Aktuell höre ich sie abends auf den Äckern zwischen unserem Haus und dem Main-Donau-Kanal. Dort finden sie offensichtlich Unterschlupf an der Böschung. Leider erkenne ich dort immer wieder „Reinigungsarbeiten“, wohl zur Eindämmung des Wildwuchses, damit es ordentlich aussieht. Roland Tischer, 91353 Hausen Mauersegler und Mehl- und Rauchschwalben werden weniger Ist hier nicht auch die Politik gefragt? Meiner Meinung nach haben immer noch zu wenig Menschen für diese Problematik ein Bewusstsein. Mein Vorschlag wäre, dass in jeden Neubau von Ställen schon standardmäßig Nisthilfen für Schwalben etc. eingebaut werden. Und wer das nicht will, sollte eine Abgabe z. B. an den Naturschutzfonds zahlen. Wer sich nachträglich Nisthilfen anschaffen möchte, sollte eine Förderung z. B. von der Naturschutzbehörde bekommen. Auch wäre es gut und vorbildlich, wenn man für öffentliche Gebäude Nisthilfen für Vögel aller Art anschaffen würde. Vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Initiative und weiterhin viel Erfolg! W. Christoph Zum Artikel „Genug zu essen“ (2/23) Leiten Sie Ihre Klima- und Artenschutzwende ein! In diesem Artikel wird sehr verständlich aufgezeigt, dass Umweltziele wie die verloren gegangene Biodiversität wieder aufgebaut werden können. Ein Schlüssel ist die Änderung unserer Ernährungsgewohnheiten. Ich habe den LBV deshalb gebeten, mir 150 Kopien dieses Artikels zu übersenden. Diese werde ich in den nächsten Wochen verteilen, z. B. an Bekannte, Gastwirte, Gemeinde- und Kreisräte, und in Supermärkten, Tankstellen, Friseurbetrieben und Arztpraxen auslegen. Und Mitglieder des Landtags- bzw. Bundestags werde ich fragen, was sie/ihre Partei bisher umsetzten/befürworteten und was sie in nächster Zeit intensiv angehen wollen. Machen auch Sie mit! Fordern Sie Kopien des Artikels an und leiten Sie so „Ihre“ Klima- und Artenschutz-Wende ein! Es gibt für uns, die Aktiven in einem Arten- und Naturschutzverband, kaum einen schnelleren Weg, den Treibhausgasausstoß und das Artensterben zu mindern. Franz Amann, 96114 Hirschaid Graziöser Vogel am Gartenteich Eine ganz besondere Beobachtung machte ich diesen Winter: Ein Silberreiher schaute sich in meinem Garten nach Nahrung um. Reinhold Strobl, 92253 Schnaittenbach Buntes Treiben der jungen Falken Mitten an der Wand einer Firma in Dachau brüten seit Jahren erfolgreich Turmfalken, doch wer es nicht weiß, fährt achtlos an den Jungvögeln vorbei. Johann Graßl, 85221 Dachau FOTOS: REINHOLD STROBL, CHRISTIAN STEIGER, SASHA JUMANCA, ANDRE SCHOENHERR

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