VOGELSCHUTZ 2-23

8 LBV MAGAZIN 2|23 L E S E R B R I E F E Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns unter leserbriefe@lbv.de oder per Post an Redaktion VOGELSCHUTZ, Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen eine Auswahl und das Kürzen von Leserzuschriften vor. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. i Post Zur Meldung „Naturschutztipps für Stadtoberhäupter“ und zum Artikel „Zerstörung des Rappenalpbachs“ (1/23) Am Thema vorbei Die Tipps müssen Sie schon den Gemeindeoberhäuptern zusenden, anfordern werden sie die wenigsten. Wenn ich so durch die Gegend fahre oder spaziere, fällt mir auf, dass zurzeit rigoros Hecken brutal zurückgeschnitten oder gleich plattgemacht werden. Ganze Biotope werden abgeholzt. Da werden Bäume gefällt, die noch gesund sind. Normalerweise sollten nur Bäume gefällt werden zur Wegsicherung, die morsch sind. Da sieht man, dass die Oberhäupter wenig Interesse haben – außer bei medienwirksamen Pressekonferenzen. Und meiner Meinung nach ist der Bericht zum Rappenalpbach etwas lasch und am Thema vorbei. In diesem Fall wurde ganz klar an geltenden Regeln vorbei gearbeitet. Da sollten die Verbände auch dafür sorgen, dass die Verantwortlichen mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden. Ich habe schwer den Eindruck, dass die Verantwortlichen vom Alpverband und Landratsamt so lange herumtun, bis die Sache im Sand verläuft oder bei Bedarf ein Bauernopfer gefunden wird. Dies sollte ein Naturschutzverband unbedingt verhindern, sonst geht es mit solchen Sauereien munter weiter. Franz Reichart, 86701 Rohrenfels Anm. der Redaktion Unser Handbuch mit den Praxistipps wurde einer Ausgabe der Bayerischen Gemeindezeitung beigelegt. Und Ziel des Artikels zum Rappenalpbach war nicht eine Abrechnung mit den möglichen Verantwortlichen ohne klare Faktenlage, sondern eine Darstellung des Naturwerts und der Aktivitäten des LBV. Aktuell kümmern wir uns um die Wiedergutmachung an der Natur im Rappenalptal. Zum Interview „Vogelperspektiven“ (1/23) Der LBV auf großer Leinwand In Jörg Adolphs Kinofilm Vogelperspektiven entfaltet sich in einem von zwei Hauptsträngen der filmischen Erzählung die ganze faszinierende Ästhetik des Vogelflugs, die geheimnisvolle Schönheit der Natur in den Bildern des schleswig-holsteinischen Autors, verwoben mit den Erinnerungen seiner Jugend, vor den Augen der Zuschauerinnen. In die mit dramatischer oder träumerischer Musik unterlegten Genussbilder schiebt sich immer wieder als harmonierender Kontrast die politische Arbeit des LBV, die zeigt, wie wenig unser Verband mit sicherlich notwendiger, aber auch sentimentaler Tierliebhaberei zu tun hat und wie professionell wir uns in tagesaktuelle Entscheidungen von höchstem Rang einbringen. Ein Film, der die Gefährdung der Natur zeigt – und wie wichtig, aber auch lohnend es ist, um ihre Erhaltung zu kämpfen. Und der mir persönlich das Gefühl gab, dass es ein Grund des Stolzes ist, einem so engagierten Verein wie dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz anzugehören und ihn durch aktive Mitgliedschaft zu unterstützen. Es ist wünschenswert, dass mehr Filme dieser Art, die Naturästhetik, Wissen und politische Brisanz miteinander verbinden, unsere Kinos und Medien bereichern, um Arten-, Lebensraum- und Klimaschutz als untrennbar zusammenwirkende Lösungen der größten Krisen unserer Zeit tiefer im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Anton Vogel, 81479 München FOTOS: GÜNTER MOSER, ALEX STARK, MARTINA WIDUCH, NICOLE FRIEDRICH Ich finde Ihr Magazin große Klasse, konzeptionell sehr gut und klasse Fotos. Ich habe Ihnen deshalb ein Bild herausgesucht, das ich vor etwa zwölf Jahren für einen Oberpfalzbildband gemacht habe. Aufgenommen wurde es in der Gegend von Falkenstein, mit der Wallfahrtskirche Marienstein im Hintergrund. Ob die Bäume noch so stehen, weiß ich nicht. Günter Moser, 92260 Ammerthal Schönheit Streuobstwiese

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