LBV MAGAZIN 2|23 29 SCHWANDORF | OBERPFALZ Kleinste Singvögel Europas ERLANGEN | MITTELFRANKEN 1.000 Mitglied freudig begrüßt PASSAU | NIEDERBAYERN Mit Pferdestärke für den Naturschutz Die Kindergruppe Schwarzenfeld von Regina Baumann, Margot Lindner und Uschi Bergmann hatte im Januar ein spannendes Thema: die zwei kleinsten Singvögel Europas: Wintergoldhähnchen und Zaunkönig. Zunächst ging es auf Exkursion mit „Fotovorbild“. Doch anstelle des Wintergoldhähnchens entdeckten die Kinder eine Misteldrossel und fanden Rehspuren sowie eine Rupfung. Im Garten wurde das Foto eines Zaunkönigs in der Hecke versteckt. Außerdem gab es ein Zaunkönignest in einem aufgehängten Boot in der Scheune zu sehen, das auch als Winterquartier dient. Nach einer Stärkung mit Kinderpunsch und Hefezopf bestückten die Kinder ein Zaunkönignest, wofür Paul Baumann von der Kreisgruppe acht kleine Holzwürfel vorbereitet hatte. Abschließend lauschten die Kinder einem Märchen der Gebrüder Grimm, wie der Zaunkönig zu seinem Namen kam. Eine rundum gelungene Kindergruppenstunde. REGINA BAUMANN Ein engagiertes Team von LBV-Botschafter*innen warb im Januar und Februar in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt für eine regelmäßige Unterstützung der LBV-Naturschutzarbeit vor Ort. Das Team konnte zahlreiche Neumitglieder verzeichnen, darunter auch das 1.000 Mitglied der Kreisgruppe. Die stellvertretende Vorsitzende Julia Krüger (links) und Schriftführerin Antje Bloch (rechts) von der Kreisgruppe besuchten Marjan Seipel als 1.000 Mitglied persönlich und überreichten ihr ein Begrüßungsgeschenk. Die Aktiven vor Ort heißen alle Neumitglieder herzlich willkommen und freuen sich auf den Austausch bei den Veranstaltungen der Kreisgruppe. FRANZISKA BLÖSSL Ganze Arbeit hat das Rückepferd Marinta beim Weiler Riendlhäuser geleistet. Mit ordentlich Pferdestärke wurde im Auftrag der Kreisgruppe Passau damit begonnen, ein Niedermoor wiederherzustellen. Dazu wurden ehemals geschaffene Entwässerungsgräben vom Projektleiter der Natur- und Landschaftspflege Bernd Kannenberg verschlossen und Fichten von Marinta unter Anleitung ihres Besitzers Martin Thoma behutsam entnommen, sodass das Wasser nicht länger abfließen kann. So sollen sich im Zuge des Arten- und Hochwasserschutzes eine Sumpflandschaft und ein Torfmoor bilden können. Amphibien sowie Insekten- und Vogelarten, die sich im Moor heimisch fühlen, wird dadurch ein neuer Lebensraum geschaffen. LAURA KAST Neben dem Verlust der Arten nimmt bei Schüler*innen auch die Artenkenntnis ab. In einem fächerübergreifendem Vogelprojekt wollte die Klasse 6b des Ehrenbürg-Gymnasiums Forchheim dieser Entwicklung entgegentreten. Die Schüler*innen befassten sich im Fach „Natur und Technik“ vor allem mit der Anatomie des Vogelkörpers und bastelten im Kunstunterricht aus Styroporkugeln, Draht, Papiermaché und Farbe eine ganze Schar lebensnah wirkender Vogelgestalten. Steckbriefe mit den wichtigsten Informationen zu Lebensraum und Lebensweise ergänzten die Ausstellung, die sehr an eine biologische Schausammlung erinnerte. Die neugewonnene Artenkenntnis konnten Interessierte abschließend bei der Stunde der Wintervögel erproben. THOMAS BAUM-NÄGEL L B V A K T I V V O R O R T FORCHHEIM | OBERFRANKEN Fächerübergreifendes Vogelprojekt stärkt die Artenkenntnis in der Schule FOTOS: KG FORCHHEIM, KG PASSAU, JULIA KRÜGER, REGINA BAUMANN
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