VOGELSCHUTZ 3-19
6 VOGELSCHUTZ 4|19 Zum Artikel „Licht aus!“ (03/19) Zum Artikel „Erfolgreicher Wiesenbrüterschutz“ (01/19) Der Artikel zeigt in beeindruckender Weise eine engagierte Hilfestellung für bedrohte Tierarten. Um den Wiesenbrütern aber dauerhaft die reelle Überlebenschance einzuräumen, ist ein weit aktiveres und umfassenderes Maßnahmenpaket notwendig, welches besonders die lokale Bevölkerung mehr miteinbezieht. Bei den Menschen vor Ort muss eine spür- bare Begeisterung für „ihre“ Vögel geweckt werden, die es als selbstverständlich ansehen, die Tiere als Teil der natürlichen Gemeinschaft zu sehen und ihnen ausreichend Lebens- raum zur Verfügung zu stellen. Neben tatsächlich wirksamen Schutzzonen gehört dazu eine moderne Form der Besucher- lenkung, indem die Menschen teilhaben an der Natur und das elegante Flugspiel der Kiebitze im Frühjahr als faszinie- renden Anblick mit Freude erwarten. Attraktiv gestaltete Vo- gelbeobachtungstürme wie in Kottgeisering im Ampermoos stellen hier diese Verbindung her und lassen das Schauspiel zum Erlebnis werden. Gerhard Perschl, 94569 Stephansposching Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns unter leserbriefe@lbv.de oder per Post an Redaktion VOGELSCHUTZ, Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen eine Auswahl und das Kürzen von Leserzuschriften vor. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. i Frau Helbig hat über die Lichtverschmutzung u.a. im Garten geschrieben. Wir haben allerdings nicht das Problem mit unserem eigenen Garten, sondern mit der Straßenbeleuch- tung am Rand unseres Grundstücks und damit in unserem Garten. Die Straßenlampe ist dermaßen hell, dass wir mit ihrem Licht in unserer Küche Zeitung lesen können. Es gibt wohl Abdeckmöglichkeiten für einzelne Seiten der Laterne. Die muss man aber selbst bezahlen und erstmal einen Kos tenvoranschlag einholen. Kennen Sie solche Fälle? Kann man da als Bürger sonst noch was dagegen tun? Marion Neumayr, 82205 Gilching Lichtverschmutzung durch helle Straßenlaternen Mehr Begeisterung wecken für Wiesenbrüter Post L E S E R B R I E F E FOTOS: MARTIN GÖGLER, THOMAS BAUM-NÄGEL, DR. THOMAS RÖDL, WOLFGANG LORENZ, LBV-ARCHIV, FRANK DERER Anm. der Redaktion Ja, uns sind solche Fälle bekannt. Nur Straßenleuchten unter 3.000 Kelvin sind für Insekten unproblematisch. Bei der Kommunalwahl 2020 wollen wir als LBV das Thema Lichtverschmutzung durch die Kommunen in je- dem Fall anpacken. In der letzten Ausgabe haben wir über die Auszeichnung des LBV-Aktiven Martin Gögler mit dem Umweltpreis des Landkreises Günzburg berichtet. Leider zeigte das Foto fälschlicherwei- se nicht Herrn Gögler. Dies wollen wir an dieser Stelle richtigstellen und uns für den Fehler entschuldigen. Die Redaktion Im Urlaub in Irland habe ich in der südirischen Stadt Cork auf einer Hauswand ein Eisvogelgemälde gesehen. Es zeigt die Schönheit des Eisvogels und zugleich die Bedrohung der Natur durch die Vermüllung der Gewässer: Im Schna- bel hält er eine Plastikflasche und muss sich beim Tauchen einen Weg durch Plastiknetze (in den eigenen Farben blau und orange) suchen. Thomas Baum-Nägel, 91094 Langensendelbach Urlaubsimpressionen Zum Titelthema „Retter der Bienen“ (03/19) Zum Titelthema „Retter der Bienen!“ (03/19) Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich das letzte Heft ganz groß- artig fand, insbesondere den ausführlichen Bericht: „Ein histo- rischer Erfolg für den Naturschutz. – Was die neuen Gesetze konkret bringen“. Immer wieder bin ich erstaunt, wie viele konkrete, verständliche und gut zusammengefasste Informa- tionen in Ihrem schmalen Heft stecken. Durch Ihre Homepage habe ich auch von der großen Klimaschutzaktion am 20.9. erfahren und werde versuchen, wenigstens stundenweise da- ran teilzunehmen. Jennifer Clayton-Chen, 81549 München Ich danke Ihnen und allen Mitarbeitern für die sehr gute und interessante letzte Ausgabe des LBV-Magazins, wel- che ja vor allem das außerordentlich erfolgreiche Volks- begehren Artenvielfalt zum Thema hat. Ich bin auch sehr glücklich, dass dieses Volksbegehren, das ich in meinem Rahmen und mit meinen Möglichkeiten unterstützt habe, so bei der Bevölkerung eingeschlagen hat und tatsäch- lich viele Menschen offenbar umdenken und aufwachen. Ich hoffe hierbei, dass die hehren Worte der bayerischen Staatsregierung nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben. Das gilt es zu beobachten und ich danke dem LBV, dass er hier weiterhin ein wachsames Auge hat. Peter Rauch, 82223 Eichenau Tolle Ausgabe Richtigstellung Wachsames Auge auf die Staatsregierung
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