VOGELSCHUTZ_2_18
Jeder kennt die Zeile aus dem Kinderlied „Die Vogelhochzeit“: „Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der schenkt der Braut ʼnen Blumentopf …“ Aber gesehen haben den seltenen Höhlenbrüter wohl die Wenigsten. Früher war der Wiedehopf in Bayern weit verbreitet. Aktuell gibt es nur noch ein- zelne Brutpaare und er ist somit vom Aussterben bedroht! Der Wiedehopf ist auf offene Landschaften mit warmem Mikroklima und kurzer Vegetation an- gewiesen. Mögliche Lebensräume sind extensiv genutzte Kulturlandschaften, nachhaltig be- wirtschaftete Weideflächen, Weinberge oder Streuobstwiesen sowie Sandgruben. Auf dem Spei- seplan des Wiedehopfs stehen Grillen (wie z. B. die Maulwurfsgrille), Engerlinge und größere Schmetterlingsraupen. Der Bestand der Wiedehopfe ist in Bayern auf nur noch wenige Brutpaare zurückgegangen. Gründe hierfür sind vor allem der Verlust von Lebensräumen, ein Mangel an Nistplätzen und der Rückgang von Insekten infolge von übermäßigem Pestizideinsatz . Helfen Sie uns dabei, für den Wiedehopf zu kämpfen! Dr. Norbert Schäffer Vorsitzender des LBV Gerhard Koller Landesgeschäftsführer Liebe Mitglieder und Naturfreunde, 22 VOGELSCHUTZ 2|18 S P E ND E N A K T I ON RETTEN SIE MIT UNS BAYERNS LETZTE WIEDEHOPFE FOTOS: MARKUS GLÄSSEL, ROSL RÖSSNER, DR. EBERHARD PFEUFFER, THOMAS STAAB
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