Selbst aktiv werden gegen Flächenfraß in Bayern

Selbst aktiv werden

Für den weiteren Verlauf des Volksbegehrens brauchen wir Ihre Hilfe! Wir müssen das Thema so vielen Menschen wie möglich präsent halten und klar machen, welchen dramatischen Einfluss der Flächenverbrauch auf die bayerische Natur und Landschaft hat. Das ist nun zu tun:

  • Die Menschen auf das Thema und unser Volksbegehren aufmerksam machen! Drucken Sie den aktuellen Flyer zum Thema aus oder bestellen Sie ihn kostenlos bei Michael Stanglmaier per E-Mail.
  • Lokale Aktionsbündnisse gründen! Diese sind unverzichtbar für den Erfolg des Volksbegehrens. In jeder Stadt, in jeder kleinen Gemeinde müssen wir die Menschen motivieren, in die Wahllokale zu gehen und für unsere Sache zu unterschreiben. Auch dazu im Anhang ein kleiner Leitfaden.
  • Politiker und Gemeindevertreter bei Gelegenheit ansprechen! Eine persönliche Ansprache bringt oft mehr als 1000 Unterschriften. Wir müssen zeigen, dass die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung hinter uns steht!

Leitfaden für die Gründung lokaler Aktionsbündnisse

Aktionskreise bilden, Bündnis vertiefen, Vereine anschreiben, lokale Pressearbeit

Die Aktionskreise vor Ort sind die eigentlichen Träger des Volksbegehrens. Sie erreichen am besten die Menschen vor Ort. Deswegen sind sie der zentrale Baustein für ein erfolgreiches Volksbegehren.

Sie sollen die Menschen vor Ort und die Medien über das Volksbegehren informieren und die wahlberechtigten Bürger*innen zur Eintragung motivieren und mobilisieren. Deswegen ist es unser Ziel, dass sich in möglichst vielen Städten und Gemeinden in Bayern lokale Aktionsbündnisse gründen. Natürlich werden wir nicht in jeder der über 2.000 Städte und Gemeinden ein solches Bündnis gründen können, aber zumindest sollte in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis mindestens ein Bündnis entstehen, das das Volksbegehren unterstützt.

Viele der Unterstützerorganisationen haben lokale Strukturen in der Fläche, nicht nur Parteien wie B90/GRÜNE, ÖDP und LINKE, sondern auch der Bund Naturschutz, die KAB, der Landesbund für Vogelschutz und andere. Diese sind deswegen die natürlichen Partner für ein lokales Aktionsbündnis. Wer bereits das Volksbegehren unterstützt, könnt Ihr auf unserer Homepage www.betonflut-eindaemmen.de einsehen.

CSU, SPD, FW in Bayern unterstützen unser Volksbegehren (bislang) nicht. Sollte es aber bei Ihnen vor Ort einen Kreis- oder Ortsverband dieser Parteien geben, der hinter den Zielen von „Betonflut eindämmen“ steht, laden Sie ihn gerne ein. Das Gleiche gilt für den Bauernverband.

Darüber hinaus gibt es in vielen Orten lokale Initiativen, die sich mit Natur- und Umweltschutz und Fragen des Flächenverbrauchs beschäftigen. Fragen Sie auch diese an, ob sie mitmachen. Und natürlich dürfen und sollen Privatpersonen, die keiner Partei, keinem Verband oder einer Initiativ angehören, aber sich gegen die Betonflut engagieren möchten, bei Eurem lokalen Aktionsbündnis mitmachen. Diese kommen allerdings meist erst nach der Gründung des lokalen Aktionsbündnisses hinzu.
Deswegen reicht es in der Regel aus, für die Gründung Eures Bündnisses die Vertreter*innen der Parteien, Verbände und Initiativen einzuladen.

Checkliste

  • Schreiben Sie die Ortsvorstände der Gruppierungen an und laden Sie sie zur Bündnisgründung ein
  • Organisieren Sie dafür einen geeigneten Ort (z.B. Nebenzimmer einer Gaststätte), wo Sie in Ruhe diskutieren können
  • Machen Sie in Ihrem Einladungsschreiben bereits ein oder zwei Terminvorschläge.
  • Geben Sie im Einladungsschreiben auch an, wen Sie alles einladen
  • Wählen Sie beim Gründungstreffen ein bis drei Sprecher*innen für das Aktionsbündnis.
  • Machen Sie ein Foto für die Veröffentlichung.
  • Schreiben Sie über Ihr Bündnistreffen eine Pressemitteilung. Diese sollte kurz beschreiben, dass Sie das Aktionsbündnis gegründet haben, wer alles mitmacht (breites Bündnis nach außen demonstrieren), wer das Bündnis vertritt und wie interessierte Menschen Sie erreichen können um das VB zu unterstützen. Wenn möglich, geben Sie auch einen lokalen Bezug an. Wenn zum Zeitpunkt Ihrer Bündnisgründung der Eintragungstermin schon bekannt ist, geben Sie diesen unbedingt an.
  • Vereinbaren Sie beim Gründungstreffen bereits einen Folgetermin.
  • Teilen Sie dem Kampagnenbüro die Mailadresse (und wenn Einverständnis beseht, gerne die Telefonnummer) Ihrer Sprecher*innen zur Veröffentlichung auf der Kampagnenhomepage mit.
  • Wenn Sie in den sozialen Medien unterwegs sind, werben Sie auch dort für das Volksbegehren und Ihr Bündnis. Das einfachste Mittel dazu ist eine eigene Facebookseite. Sie finden auf der Facebookseite unseres Bündnisses (www.facebook.com/BetonflutEindaemmen) auch interessante Beiträge zum Teilen.

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