Reserva Natural do Estuário do Sado

Überwinterungsgebiet von Nume6, Sophie (89er) und Nume14

Das Mündungsgebiet des Sado liegt gleich bei Setúbal, nur 30 km südöstlich von Lissabon. Die Tróia-Halbinsel trennt das riesige Feuchtbiotop vom Meer ab und hat so eine einzigartige Dünen- und Wattlandschaft geschaffen. Zwischen den Sumpfgebieten, Sandbänken, Reisfeldern und der weitläufiger Busch- und Schilfrohrvegetation kann man über 200 Vogelarten beobachten.

Schutzstatus:

UNESCO Weltnaturerbe als auch Natura2000-Schutzgebiet, International bird area (IBA): gesamtes Gebiet unter Schutz, Gefährdung sehr hoch; Ramsar-Gebiet

Beliebtes Überwinterungsgebiet von wasservogelarten

Mehrere Wasservogelarten (hauptsächlich Watvögel) kommen im Winter in großen, international bedeutsamen Zahlen vor, und das Gebiet beherbergt regelmäßig 20.000 oder mehr überwinternde Wasservögel.

Mit ca. 9.500 ha besteht knapp die Hälfte des Naturparks aus Salinen, von denen viele mittlerweile stillgelegt sind. Diese bieten ebenfalls einen wichtigen Lebensraum für Watvögel.

Neben der Avifauna ist das Naturschutzgebiet auch ein wichtiger Lebensraum für Delphine, die stark gefährdete Mopsfledermaus und seltene Fischarten wie den lusitanischen Krötenfisch, die Goldmeeräsche und den Marmorrochen.

Nume6 & Nume14

Nume6 ist schon seit dem 12.6. in seinem Überwinterungsgebiet. Er hält sich fast ausschließlich in einem kleinen, nur ca. 10 km² messenden Bereich der ausgedehnten Wattflächen im nordöstlichen Teil des Ästuars auf. Da es in diesem Bereich nur eine sehr schlechte Abdeckung über das Handynetz gibt, ist die Datenübertragung des Vogels zeitweise sehr lückenhaft. Die vollständigen Daten kommen immer nur bei uns an, wenn er für längere Zeit wieder „Netz hat“.

Nachdem Nume14 Anfang September ebenfalls in dieses Gebiet gezogen ist, hielt er sich noch etwas weiter im Zentrum der Lagune auf als Nume6. Der Kontakt mit diesem Vogel ist Mitte September abgebrochen. Eine wahrscheinliche Erklärung hierfür ist, dass er sich außerhalb des Handynetzes befindet. Allerdings können wir nicht sagen, ob er in den letzten 4 Monaten nicht doch irgendetwas zum Opfer gefallen ist. Wir können also nur weiter hoffen, dass er wieder auftaucht. (ANMERKUNG 2020: Er ist wieder aufgetaucht und im Winter 19/20 wieder verschwunden)

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