Tag der offenen Tür in der Vogelstation Regenstauf Vor 20 Jahren zog die Regenstaufer Vogelauffangstation an den Masurenweg. Zusammen mit der staatlich anerkannten Umweltstation bildet die Einrichtung ein bayernweit einmaliges Kompetenzzentrum. Seit 2006 wurden mehr als 18.000 Tiere aufgenommen. Die Vogelstation ist die größte Einrichtung ihrer Art im süddeutschen Raum. Das Jubiläum wird im Rahmen eines Tages der offenen Tür gefeiert. Am Sonntag, 20. September, lädt der LBV von 11–17 Uhr alle Naturinteressierten nach Regenstauf ein. Das Team der Vogelstation stellt dabei seine Arbeit vor. Es können Federn bestimmt bzw. erworben werden. Auch die dortige Umweltstation bietet ein buntes Programm für Kinder. Außerdem gibt es Infos zum „Vogelfreundlichen Garten“. Gezwitscher Alosa und Zierli neu im Klausbachtal Mit „Alosa“ und „Zierli“ haben der LBV und der Nationalpark Berchtesgaden erneut zwei junge Bartgeier im Klausbachtal ausgewildert. Seit Projektstart 2021 wurden damit bereits zwölf Geier in Berchtesgaden in die Freiheit entlassen. Die Jungvögel stammen dieses Jahr aus der französischen Zuchtstation Asters und dem Tierpark Pairi Daiza in Belgien bzw. dem französischen Zoo Beauval. Ihre Namen erinnern an die Naturschutzstiftung Alosa, die das Bartgeierprojekt seit vielen Jahren unterstützt, sowie an Hubert Zierl, den ehemaligen Leiter des Nationalparks Berchtesgaden. Nach dem selbstständigen Ausflug der beiden Geier aus der Nische lassen sich ihre Flugrouten per GPS-Sender nachverfolgen unter lbv.de/bartgeier-auf-reisen. Eisvogel auf dem neuen 10-Euro-Schein? Wie sollen die künftigen Euro-Banknoten aussehen? Insgesamt zehn Entwürfe stehen zur Auswahl, fünf davon unter dem Motto „Flüsse und Vögel“. Noch bis zum 21. September können Sie auf der Webseite der Europäischen Zentralbank für Ihren Favoriten abstimmen. Die Vogelserie zeigt sechs eindrucksvolle Arten: den Mauerläufer auf dem 5-Euro-Schein, den Eisvogel als LBV-Wappenvogel auf dem 10-Euro-Schein, den Bienenfresser auf 20 Euro, den Weißstorch auf 50 Euro, den Säbelschnäbler auf 100 Euro und den Basstölpel auf 200 Euro. Die Ergebnisse der Befragung fließen in die endgültige Auswahl des neuen Designs ein. Die Entscheidung soll voraussichtlich Ende 2026 fallen. Jetzt abstimmen unter https://surveys.ecb.europa.eu/10b/banknotes/share/. KURZMELDUNGEN Gesucht: Vogel des Jahres 2027 Wer wird der Nachfolger des Rebhuhns? Von 8. September bis 15. Oktober 2026 suchen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU den Vogel des Jahres 2027. Auch in diesem Jahr erfolgt die Wahl öffentlich. Aus fünf Kandidaten können Sie online unter vogeldesjahres.de eine Stimme für Ihren Favoriten abgeben. Jeder der Vögel steht für ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht. Wer antritt, wird erst mit dem Start der Wahl bekannt geben. So viel sei aber schon verraten: Unter den Kandidaten sind bekannte Stimmen ebenso wie heimliche Publikumslieblinge. LBV MAGAZIN 3|26 9
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