Die Wiesenweihe in Bayern
Flugkünstler in der Weite der Agrarlandschaften
Der Wiesenweihe wird ihre Anpassungsfähigkeit zum Verhängnis. Als Moore und Feuchtwiesen immer seltener wurden, zog sie in Getreideäcker um, wo sie am Boden brütet. Doch die Schneidwerke der Mähdrescher sind eine Todesgefahr für die Jungvögel.
Wir finden die Nester der Wiesenweihen, informieren die Landwirte und überzeugen sie davon, diese Bereiche bei Feldbearbeitung und Ernte auszusparen. Dadurch schaffen viel mehr junge Wiesenweihen ihren Start ins Leben.
Aktuelles aus dem Projekt: Neuer Rekord bei den Brutpaaren 2011
Es ist schon erstaunlich: Im Jahr 2011 brüteten in Bayern bereits 200 Paare der bundesweit stark gefährdeten Wiesenweihe. Mit 171 Brutpaaren siedelten sich die weitaus meisten Wiesenweihen in Mainfranken an. Nur durch das enorme Engagement der rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter des LBV ist dies möglich geworden. Ihnen allen sei an dieser Stelle gedankt. Über 4.500 Stunden waren sie im Jahr 2011 für den Schutz der Bruten im Einsatz. Außerdem herzlicher Dank an die rund 180 Landwirte, die heuer in diesem Programm mitgewirkt haben.

Ihre Fragen zum Wiesenweihenschutz beantwortet Ihnen:
Claudia Pürckhauer
Tel.: 09 31 / 45 26 50 48
E-Mail
40 Seiten Fachwissen zum Download beim Landesamt für Umwelt
Position Agrar- vogelschutz




