Haussperlinge

Spatzenkot in Tierfutter

In der Landwirtschaft wird der Sperling mehr oder weniger gerne gesehen. Sein Nutzen als Insektenvertilger ist meist bekannt und man würde ihn auch in den Gebäuden brüten lassen. Allerdings gibt es die Vorschriften, dass verhindert werden muss, dass Vogelkot in das Futter von Rindern, Schweinen oder anderen Nutztieren gelangt. Wildvögel, und somit auch der Sperling, können Krankheiten wie Vogeltuberkulose und Salmonellen in sich tragen. Diese Erreger werden mit dem Kot ausgeschieden. Das Problem ist jedoch nicht der einzelne Kothaufen, sondern die Menge. Da der Sperling in Gruppen brütet und sein Futter sucht, besteht die Gefahr, dass mehrere Tiere infiziert sind. Mehr Tiere bedeutet auch mehr anfallender Kot. Gelangt dieser in das Futter von Nutztieren, könnte sehr wohl eine Übertragung der Krankheiten auf die Nutztiere stattfinden. Ganz davon abgesehen, dass große Mengen an Kot in Lebensmitteln, und sei es „nur“ für Rinder oder Schweine, auch für diese Tiere nicht gerade appetitlich ist.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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