Regionalgeschäftsstelle Nürnberg-Fürth-Erlangen-HöchstadtHumboldtstraße 98 |
22. Dezember 2011: Seit Mitte Dezember steht sie - unsere Futterstelle im Schulgarten des Fürther Stadtparks. Wer (nicht nur an den Feiertagen) Lust auf einen kleinen Verdauungspaziergang hat, kann ja mal dort vorbeigehen. Das Futter dürfte allerhand gefiederte Freunde anlocken. Eine ebenfalls dort angebrachte Fototafel hilft bei der Bestimmung.
Die "Fürther Nachrichten" haben bereits darüber berichtet. Hier finden Sie den Artikel als PDF zum Download.
Vom 6. bis 8. Januar findet wieder die große Vogelzählung bei der "Stunde der Wintervögel" statt. Auch das könnte ein Anlass sein, die Musterfutterstelle zu besuchen. Es gibt tolle Sachpreise zu gewinnen!
Zählen Sie mit: www.stunde-der-wintervoegel.de
Mit diesen Nachrichten verabschiedet sich die Geschäftstselle Nürnberg-Fürth-Erlangen in die Weihnachtsferien. Ab 9. Januar 2012 sind wir wieder für Sie da.
Wir wünschen ein frohes Fest und guten Rutsch!
Nordspange rückt in weite Ferne
Flughafen-Anbindung nicht mehr im Verkehrsplan 15.12.11: Der LBV hat zusammen mit anderen ausdauernd gegen sie gekämpft. Nun winkt der Erfolg: Das unsinnige 60-Mio.-Projekt, bei dem u.a. der Lebensraum des stark gefährdeten Schwarzspechts im Reichswald zerstört worden wäre, taucht nicht mehr im Verkehrsplan auf. Damit rückt die Umsetzung der umstrittenen Trasse in weite Ferne. Mehr auf den Seiten der >>abendzeitung |
100 neue NistplätzeLBV-Projekt schafft Lebensraum in der Stadt 26. September 2011: Für Mauersegler, Dohlen, Fledermäuse und Turmfalken wird es in der Stadt immer schwieriger, geeignete Nistplätze zu finden. Durch die energetische Sanierung von Altimmobilien und abgedichtete Neubauten und Fassaden gehen viele Brutplätze für die Gebäudebrüter verloren. 100 neue Nistkästen sollen nun die ärgste „Wohnungsnot“ der Vögel in Nürnberg etwas lindern helfen. |
Schnelle Hilfe für verirrte FledermäuseFledermaus-Hilfe rettete letztes Jahr über 1.000 Tiere 04. August 2011: Ab jetzt verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube, um sich ein eigenes Quartier zu suchen. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen, Klinikfluren oder Büroräumen. Besonders problematisch wird es, wenn die Bewohner im Urlaub sind und die Tiere in eine "Falle" geraten. Wer mit den harmlosen Tieren nicht zurechtkommt, kann sich unter 0911-454737 an den LBV wenden. Zur Todesfalle für die harmlosen Tiere können gekippte Fenster mit Vorhängen werden. Fahren die Bewohner auch noch in den Urlaub, können Fledermäuse durch das Fenster einfliegen, kommen aber von alleine nicht wieder heraus. Im vorletzten Jahr hatte der LBV 82 Fledermauseinsätze bei denen insgesamt ca. 1.000 Fledermäuse gerettet wurden. Der LBV appelliert an die Stadtbewohner, beim Anblick der fliegenden Säuger ruhig zu bleiben. „Die meisten Betroffenen tun das Richtige, nämlich in der Dämmerung das Fenster weit öffnen, damit die Tiere von alleine den Weg nach draußen finden“, so Carmen Günnewig, Diplom-Biologin beim LBV. Um sowohl den Bewohnern als auch den Fledermäusen zu helfen, hat der LBV Nürnberg die Fledermaus-Hilfe eingerichtet unter der Nummer 0911-454737. Geht ein Anruf ein, kümmern sich die LBV-Mitarbeiter so schnell wie möglich um die betroffenen Tiere. Im Sommer wird sogar am Wochenende der Anrufbeantworter regelmäßig abgehört. Die Fledermäuse – hierbei handelt es sich meist um Zwerg- oder Mückenfledermäuse – werden eingesammelt und abends an einem geeigneten Ort wieder freigelassen. Verletzte Tiere werden von einer Biologin versorgt. Mehr Infos auch in der neuen LBV-Information "Fledermäuse" - Jetzt kostenfrei bestellen! |
Bundesfreiwillig werden beim LBVErste BufDis beim LBV 12. August 11: Seit Juli 2011 gibt es den neuen Bundesfreiwilligendienst, diesen können Freiwillige ab sofort auch beim LBV, der NAJU und dem NABU ableisten. Die ersten Bundesfreiwilligen haben ihren Dienst beim LBV bereits angetreten und lösen damit die Zivigeneration ab. Beim Bundesfreiwilligendienst gibt es keine Altersbeschränkung! Werden Sie aktiv im neuen Bundesfreiwilligendienst und melden sich jetzt an! >>mehr zu den LBV-BFD-Stellen |
Enten dürfen in Eulenkästen einziehen24.05.2011: Was macht man, wenn man zufällig gerade keine Schellentenbrutkästen zur Hand hat? Man schnappt sich ein paar Eulenkästen und hängt sie stattdessen in Baumkronen auf. Diese Mühe hat sich jedenfalls Dr. Wolfram Schulze von der LBV-Kreisgruppe Erlangen gemeinsam mit seinem Sohn Birk gemacht: Vom 1. bis 16. Mai hängten die beiden fünf Eulenkästen für Schellenten in dem Waldgebiet rund um den Dechsendorfer Weiher auf. Schellenten brüten sonst in Schwarzspechthöhlen, die gerne von vielen verschiedenen Tieren genutzt werden und deshalb im "Steckerleswald" Mangelware sind. Die Enten brüten also in Höhlen auf bis zu 10 Metern Höhe! Die Eulenkästen sind wegen der großen Eingangsöffnung gut für Enten geeignet. Noch hat sich kein neuer Bewohner eingefunden. Wie gut die Kästen angenommen werden, wird sich also erst noch zeigen ... |
Schnarchen auf dem Kirchof?LBVler aktiv für Schleiereulen 01.04.11: Da schnarcht es auf dem Kirchof: Wenn Schleiereulen balzen, kann es eigenartig klingen. Leider stehen sie auf der Roten Liste der bedrohten Arten mit nur noch 200 bis 400 Paaren in Mittelfranken. Mit Räuber-sicheren Nistkästen helfen ihnen die LBVler v.a. in den Landkreisen Neustadt/Aisch, Erlangen/Höchstadt und Nürnberg. Rund 1.000 Kästen sind in Bayern inzwischen aufgehängt, die meisten in Kirchtürmen und Scheunen. Gerade Landwirte sind auf gefiederten Untermieter gut zu sprechen. Denn die Nachtjäger halten die Mäusepopulation in Schach. Ein Eulenpaar mit Jungen frisst ein paar Tausend Mäuse im Jahr. So freuen sich rund 80 % der Landwirte, wenn die LBVler bei ihnen Nisthilfen anbringen wollen. |
Schulklassenführung im Marienbergpark21.03.2011: Markus Gierisch von der LBV Kreisgruppe Nürnberg begleitete eine Schulklasse der Adolf-Reichwein-Schule. Die Schüler arbeiten zur Zeit an einem Projekt zur "Biodiversität im Stadteil" und untersuchen Themen wie "Tiere" und "Lebensraum Wasser". Bei wunderschönen Wetter wurde im Marienbergpark dem Frühlingskonzert der Vögel gelauscht und Fragen zum Thema beantwortet. Auf dem Bild wird gerade erklärt, warum beim "Ausputzen" dieses Landgrabens Biodiversität verloren ging. Zu steile Hänge und die Entfernung jeglichen Bewuchses machen es z.B. Libellen unmöglich hier eine Bleibe zu finden. |
Federbestimmungskurs im Walderlebniszentrum"Wer mit uns ein Hühnchen rupfen will..." 23.02.11: Zum ersten Mal wurde ein Feder- Ein informativer, interessanter Kurs, der nächstes Jahr bestimmt wieder im Programm zu finden sein wird. |
Ödlandschrecke oder MPI in Erlangen?
Streitgespräch zwischen Erlangens OB Balleis und LBV-Mitarbeiterin Bianca Fuchs 07.02.11: Die Zukunft des Exerzierplatzes Erlangen steht auf dem Spiel. Bleibt das Naturschutzgebiet - Heimat vom Aussterben bedrohter Arten - erhalten oder wird es entwertet? Der LBV setzt sich für eine naturverträgliche Lösung bei der Erweiterung eines Forschungzentrums ein. Bianca Fuchs, LBV-Geschäftsstellenleiterin vor Ort, führte nun ein Streitgespräch mit Erlangens Oberbürgmeister Balleis. >>zum Streitgespräch |
Menschenkette am Exerzierplatz23.01.2011: Über 600 Bürger demonstrieren gegen die geplante Bebauung Am Sonntag erschienen trotz des zurückgekehrten Winters über 600 Menschen zu einer Menschen- Um das einzigartige Biotop und Naherholungs- Wir halten sie auf dem Laufenden. Weitere Informationen: Seite der Bürgerinitiative | Facebook-Gruppe | Pressereaktion |
Rettet unseren Exerzierplatz!Der LBV hat eine Bürgerinitiative initiiert um den Erlangener Exerzierplatz vor einer Bebauung zu bewahren. Das 11ha große Bebauungsgebiet ist eine der ökologisch wertvollsten Flächen Erlangens auf der sehr viele Rote-Liste-Arten vorkommen (z.B. Kreuzkröte, Zauneidechse, Blauflüglige Ödlandschrecke und Heidelerche). Auftakt des Widerstands der Bürger war eine Informationsveranstaltung am Freitag den 14.1 an der gut 200 Menschen teilnahmen. Am Sonntag den 23.1 um 15:00 Uhr ist eine Menschenkette geplant um gegen das Bauvorhaben der Stadt zu protestieren. Treffpunkt ist die Schranke an der Staudstraße (beim Fridericianum). Weitere Informationen: Seite der Bürgerinitiative | Facebook-Gruppe | Pressereaktion |
Musterfutterstelle in FürthDer LBV zeigt wie man richtig Vögel füttert 14.12.2010: Heute wurde die Musterfutterstelle des LBV im Schulgarten im Fürther Stadtpark eröffnet. "Vivara" dazu hat kostenlos Futterstellen und Futter zur Verfügung gestellt und der LBV informiert in einem Schaukasten über richtiges Füttern im Winter und die große Vogelzählaktion "Stunde der Wintervögel". Nachdem alles aufgebaut war und der Pressefotograf (leider) schon gegangen war ließen die ersten Gäste nicht mehr lange auf sich warten: Ein gemischter Trupp aus heimischen und nordeuropäischen Schwanzmeisen probierte die neuen Köstlichkeiten. |
Dicke Fische im LBV-WeiherKormoran verursachte praktisch keine Schäden 15.11.10: Alljährliches Abfischen im LBV-Schutzgebiet "Bucher Weiher": Zwei der Weiher wurden wie immer im zweijährigen Turnus "geleert". Neben den eingesetzten Aischgründer Spiegelkarpfen holten die LBV-Aktiven Rotfedern, Hechte, Flußbarsche, Schleien, sogar zwei Waller und leider auch viele Giebel, eine Neozoe, heraus. Zur Freude der Naturschützer zappelten auch einige der seltenen Bitterlinge in den Netzen. Sie wurden sofort in den Nachbarweiher umgesetzt. Der Kormoran hat dieses Mal kaum zugeschlagen. Der Vorteil der Naturschutzweiher ist, dass Fische durch Schilf und im Teich herabhängende Äste reichlich Deckung haben. Der Kormoran hat so über Wasser kaum Flugschneisen. Unter Wasser fehlen ihm die Räume, in denen er den Fischen nachjagen könnte.
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Eine neue Infotafel im Eibacher Forst
26.10.10: Bei einem Pressetermin weiht das Bündnis Eibacher Forst seine neue Infotafel nahe der Schleuse Eibach ein. Sie informiert unter anderem über die Wichtigkeit des Forstgebiets als Rückzuggebiet für seltene Arten wie die Kreuzotter oder den Schwarzspecht, über seine besondere Mischstruktur aus Feucht- und Trockenbiotopen und über seine Bedeutung für die Naherholung der Nürnberger. |
Der LBV bei der Biotoppflege an der Schleuse Eibach23.09.10: An einem herrlichen Spätsommertag bauen LBV Mitglieder unter der Leitung des Umweltpreisträgers Klaus Müller Überwinterungshilfen für Kreuzottern. Die "Nester" aus Heu und Ästen bieten den Schlangen eine Zuflucht für die kalten Monate. Im Sommer lassen sich dann auch Zauneidechsen in den Haufen nieder, die wichtige Beutetiere für die seltenen Kreuzottern sind. Das zwei Kilometer lange Linienbiotop entlang des Main-Donau-Kanals beherbergt inzwischen eine der größten Kreuzotterpopulationen Bayerns.
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Hohe Auszeichnung für Nürnberger LBVlerUmweltpreis ging an Klaus Müller 16.09.10: Klaus Müller, LBV-Aktiver aus Nürnberg, hat den Umweltpreis der Stadt Nürnberg erhalten. Er engagiert sich seit vielen Jahren im LBV für die Stadtnatur. Er hat schon vielen Tieren und Pflanzen geholfen zu überleben. Mit Herzblut hängt er aber vor allem am Gebiet um den Hafen. Seit Jahren schützt er es aktiv. In enger und guter Kooperation mit dem Wasserwirtschaftamt hat er die Biologische Vielfalt stark steigern können. Ein außergewöhnlicher Erfolg ist der Aufbau einer sehr stabilen und kräftigen Kreuszotternpopulation. Sie ist in weitem Umkreis das größte Vorkommen der hochbedrohten Art. Die Preisträger bekommen eine der „ältesten und renommiertesten Auszeichnungen“, die die Stadt zu vergeben hat. Seit 1980 wird der Umweltpreis alle zwei Jahre verliehen. Mit 9.000 Euro ist er dotiert, 3.000 Euro bekommt heuer die Bertolt-Brecht-Schule, jeweils 2.000 Euro erhalten die übrigen Preisträger. |
Keine Bebauung der grünen Oase!LBV lehnt Bebauungsplan für Biotop Exerzierplatz ab 10.07.10: LBV setzt sich - zusammen mit dem BN - gegen die Aufstellung Die geplanten Eingriffe beträfen eines der bedeutendsten Naturgebiete Erlangens. Es handelt sich um ein Kerngebiet der SandAchse Franken wie das Naturschutzgebiet (NSG) Tennenloher Forst bei Tennenlohe, das NSG Hainberg bei Oberasbach, das NSG Büg bei Eggolsheim oder das NSG Muna Bamberg. Es ist nicht nur im staatlichen Naturschutzkataster vollständig als Biotop erfasst, sondern steht auch in Teilbereichen unter dem Schutz des Bayerischen Naturschutzgesetzes (Art. 13d). Am Exerzierplatz kommt das Wappentier der SandAchse, die Blauflügelige Ödlandschrecke genauso vor wie das Silbergras, die Heide-Nelke und die Sand-Grasnelke. Hier kommen europäisch geschützte Arten wie die Zauneidechse oder die Kreuzkröte vor, hier brüten Heidelerche und sucht der Grauspecht nach Futter, hier jagen geschützte Fledermäuse wir der Große Abendsegler, der Kleine Abendsegler oder die Mückenfledermaus. Tausende von BiologiestudentInnen lernten hier die Besonderheiten der fränkischen Sandlebensräume kennen. |