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>>Aktuelle Programme des LBV Nürnberg
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Schnelle Hilfe für verirrte FledermäuseFledermaus-Notruf rettete 2009 über 1.000 Tiere 04.08.10: Ab jetzt verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube um sich ein eigenes Quartier zu suchen. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen, Klinikfluren oder Büroräumen. Besonders problematisch wird es, wenn die Bewohner im Urlaub sind und die Tiere in eine Falle geraten. Wer mit den harmlosen Tieren nicht zurechtkommt kann sich unter 0911-454737 an den LBV wenden. Zur Todesfalle für die harmlosen Tiere können gekippte Fenster mit Vorhängen werden. Fahren die Bewohner auch noch in den Urlaub, können Fledermäuse durch das Fenster einfliegen, kommen aber von alleine nicht wieder heraus. Im letzten Jahr hatte der LBV 82 Fledermauseinsätze bei denen insgesamt ca. 1000 Fledermäuse gerettet wurden. Der LBV appelliert an die Stadtbewohner, beim Anblick der fliegenden Säuger ruhig zu bleiben. „Die meisten Betroffenen tun das richtige, nämlich in der Dämmerung das Fenster weit öffnen, damit die Tiere von alleine den Weg nach draußen finden“, so Carmen Günnewig, Diplom-Biologin beim LBV. Um sowohl den Bewohnern als auch den Fledermäusen zu helfen, hat der LBV Nürnberg den Fledermaus-Notruf eingerichtet unter der Nummer 0911-454737. Geht ein Anruf ein, kümmern sich die LBV-Mitarbeiter so schnell wie möglich um die betroffenen Tiere. Auch am Wochenende wird der Anrufbeantworter regelmäßig abgehört. Die Fledermäuse, hierbei handelt es sich meist um Zwerg- oder Mückenfledermäuse, werden eingesammelt und abends an einem geeigneten Ort wieder freigelassen. Verletzte Tiere werden von einer Biologin versorgt. Mehr Infos auch in der neuen LBV-Information "Fledermäuse" - Jetzt kostenfrei bestellen! |
Keine Bebauung der grünen Oase!LBV lehnt Bebauungsplan für Biotop Exerzierplatz ab 10.07.10: LBV setzt sich - zusammen mit dem BN - gegen die Aufstellung Die geplanten Eingriffe beträfen eines der bedeutendsten Naturgebiete Erlangens. Es handelt sich um ein Kerngebiet der SandAchse Franken wie das Naturschutzgebiet (NSG) Tennenloher Forst bei Tennenlohe, das NSG Hainberg bei Oberasbach, das NSG Büg bei Eggolsheim oder das NSG Muna Bamberg. Es ist nicht nur im staatlichen Naturschutzkataster vollständig als Biotop erfasst, sondern steht auch in Teilbereichen unter dem Schutz des Bayerischen Naturschutzgesetzes (Art. 13d). Am Exerzierplatz kommt das Wappentier der SandAchse, die Blauflügelige Ödlandschrecke genauso vor wie das Silbergras, die Heide-Nelke und die Sand-Grasnelke. Hier kommen europäisch geschützte Arten wie die Zauneidechse oder die Kreuzkröte vor, hier brüten Heidelerche und sucht der Grauspecht nach Futter, hier jagen geschützte Fledermäuse wir der Große Abendsegler, der Kleine Abendsegler oder die Mückenfledermaus. Tausende von BiologiestudentInnen lernten hier die Besonderheiten der fränkischen Sandlebensräume kennen. |
Stoppt die Nordspange!
Gegner zeigen Flagge bei Erörterungstermin 25.06.2010: Auch die 2. Erörterung zur Nordanbindung des Flughafens Nürnberg an die Autobahn A3 am 8. 6. brachte keine Annäherung: Gegner und Planer stehen sich nach Abschluss der Anhörung unverändert unversöhnlich gegenüber. Bei der Überquerung der Autobahn, v.a. aber durch einen Tunnel unter dem Reichswald kommt es zu Eingriffen in den teilweise mehrere Hundert Jahre alten Eichenbestand des Reichswalds. |
Uralte Eichen in GefahrLBV kämpft gegen Nordanbindung des Nürnberger Flughafens Der Zubringer ist unsinnig. Und bei der Überquerung der Autobahn und in einem Tunnel unter dem Reichswald kommt es zu Eingriffen in den teilweise mehrere Hundert Jahre alten Eichenbestand des Reichswalds. Die Folgen sind nicht abzuschätzen. Vor allem das hydrologische Gutachten war zwiefelhaft, so dass das Bündnis die Angaben nun durch einen eigenen Spezialisten überprüfen lässt. |
Regierung nimmt Kollateralschaden in KaufLBV Nürnberg erhebt schwere Anschuldigungen 03.03.10: Weil die Teichwirte im Aischgrund um ihre Fische fürchten, ließ die Bezirksregierung Mittelfranken 70 Bäume am Wöhrder See in Nürnberg vernichten. Doch die zweifelhafte Aktion traf nicht nur Kormorane. Nebenbei wurde auch die Graureiher-Kolonie zerstört. Dafür gab es jedoch keine Genehmigung. Der LBV Nürnberg hat massiv Beschwerde eingelegt und erwägt eine Anzeige. Der Druck der Aischgründer Karpfenbauern durch Demonstrationen gegen den Kormoran bei einem Treffen mit Umweltminister Markus Söder Mitte März 2009 hatte Erfolg. Ein Ergebnis ist nun am Südufer und auf einer Insel im Wöhrder See zu sehen: Die Regierung Mittelfranken ließ Nistbäume von Kormoranen fällen. Doch zum einen ist die Aktion unsinnig, denn die Kormorane werden einfach umziehen. Zum anderen traf sie eben nicht nur den Kormoran. Die rund 20 Nistplätze einer jungen Graureiherkolonie wurden gleich mitzerstört. Für das Abholzen, das schließlich dem Graureiher schadete, gab es jedoch gar keine Genehmigung. Grundlage für das Fällen ist für die Regierung ein Beschluss des Landtags vom 07.05.2009, der kurz nach der Demonstration der Teichwirte gegen den Kormoran bei Umweltminister Söder verabschiedet wurde. Dass Kollateralschäden in Kauf genommen werden und die Fällaktion den Teichwirten gar nicht hilft, ist offenbar zweitrangig. |
Abfischen an LBV-Weiher im AischgrundKarpfen werden regional vermarktet 12.11.09: Der LBV ist auch Teichwirt. Und zwar einer der größten in Bayern. In seinen Weihern betreibt er eine extensive, ökologische Teichwirtschaft. Vor kurzem fischte die Kreisgruppe Erlangen daher mit tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Teichwirts ca. 3 1/2 Zentner Karpfen aus den Bucher Weihern im Aischgrund ab. Die Tiere werden über "Karpfen pur Natur" vermarktet. "Karpfen pur Natur" ist ein Naturschutzprojekt, das durch regionale Vermaktung die Artenvielfalt erhalten will. Es ist Teil des Erzeugerbereiches >>Aischgründer Karpfen. Essen Sie Aischgründer Karpfen! So tragen Sie dazu bei, die heimische Teichwirtschaft und die typische Weiherlandschaft des Aischgrundes zu erhalten. Weitere Informationen zum Karpfen pur Natur Projekt finden Sie unter http://www.karpfenpurnatur.de >>mehr zu Projekten mit der Fischerei für gute Gewässer in Bayern
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Rettung zu spät: 65 verirrte Fledermäuse sterbenLBV-Fledermausnotruf in Nürnberg konnte nicht mehr helfen 27.08.09: Ab Anfang August verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube um sich ein eigenes Quartier zu suchen. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen, Klinikfluren oder Büroräumen. Wer mit den harmlosen Tieren nicht zurechtkommt kann sich - wie schon in den letzten Jahren - an den Landesbund für Vogelschutz (LBV) wenden. Nach vielen erfolgreichen Einsätzen kam gestern jede Hilfe zu spät: 65 Zwergfledermäuse starben. LBV-Mitarbeiterin Bianca Fuchs konnte nur noch mit ansehen, wie die Tiere verendeten. Sie waren durch ein offenes Fenster in ein Hotelzimmer geflogen und hatten sich dort im Vorhang verfangen. Einige Tiere hatten sich befreien können, jedoch den Weg nach draußen nicht mehr gefunden. Da die Tiere in dem unbenutzten Zimmer lange unbemerkt geblieben waren, waren sie schon stark ausgehungert und nahezu verdurstet. Auch die Spezialisten des LBV Nürnberg konnten ihnen nicht mehr helfen. Der LBV appelliert an die Stadtbewohner beim Anblick der fliegenden Säuger nicht in Panik zu verfallen. "Es gibt Leute, die wie gelähmt auf den Einsatz des LBV warten, weil in ihrem Schlafzimmer eine Fledermaus im Vorhang hängt" berichtet Carmen Günnewig, Diplom Biologin beim LBV. Um den verschreckten Bewohnern als auch den Fledermäusen zu helfen wurde ein Fledermausnotruftelefon eingerichtet, das unter der Nummer 0911-454737 zu erreichen ist. Am Wochenende ist ein Anrufbeantworter eingeschaltet, der regelmäßig abgehört wird.
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Eröffnung der Wanderausstellung "Die Großen Vier" im Tiergarten Nürnberg06.08. Mit der Wanderausstellung „Die Großen Vier“ kommen Bär, Wolf und Luchs zu Ihnen. Informativ und spielerisch, Sie erfahren jede Menge über diese faszinierenden Wildtiere. Besuchen Sie die Wanderausstellung im Tiergarten Nürnberg. Ort: Tiergarten Nürnberg im Naturkundehaus Von: 06. August 2009 Bis: 23. September 2009 Weitere Informationen finden Sie HIER |
Rock im Park stört Schwarzhalstaucher
23.07. Die Brut des seltenen Schwarzhalstauchers wurde anscheinend von Campern während des "Rock im Park" Open Airs gestört. In einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten sagte Markus Gierisch, Nürnberger Kreisgruppenvorsitzender: "Die jungen Leute sind zum Pinkeln und für intime Treffen in die empfindlichen Schilfbereiche gegangen und haben dort vermutlich die Brut des Schwarzhalstauchers gestört." Noch im April seien zehn Brutpaare zu beobachten gewesen. Jedes davon hat normalerweise ein bis vier Junge. Auf seinen Rundgängen hat Gierisch bisher aber insgesamt nur drei Jungvögel entdeckt. «Die Brut ist heuer wohl zu 90 Prozent ausgefallen.« >>mehr |
Stiftung Bildung, Natur und Umwelt der Sparkasse ErlangenDie Erlanger Kreisgruppe des Landesbunds für Vogelschutz wird zum weiteren Ausbau des Projektes ‚Treffpunkt Umweltbildung’ von der Sparkasse Erlangen mit 2.400 Euro gefördert. Die Sparkasse Erlangen hat im Dezember letzten Jahres die Stiftung Bildung, Natur und Umwelt mit einem Vermögen von 1,5 Mio. Euro gegründet. Die Zielsetzung der Stiftung liegt in der Förderung von Vorhaben zur Bildung der Bevölkerung, zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft sowie Maßnahmen zur Verbreitung des Naturschutzgedankens und zum Schutz der Umwelt. |
Exklusive Flughafenführung für LBV´lerDie Abteilung Umwelt des Nürnberger Flughafen lud interessierte Mitglieder der drei Kreisgruppen ein. Bei einer Rundfahrt über das Flughafengelände konnte der Leiter der Abteilung, Herr Herold, vor allem die Themen des Vogelschlags und außerhalb liegende Ausgleichsflächen mit den fachkundigen Zuhörern diskutieren. Weitere Fotos unter www.lbv-fuerth.de |
Rock im Park 2009 - Absperrungen am Festivalgelände waren wirksam
Rock im Park 2009 verlief für die Natur glimpflicher In diesem Jahr wurden die Forderungen der LBV-Kreisgruppe Nürnberg nach Absperrung sensibler Bereiche am Volkspark Dutzendteich endlich umgesetzt. Bis zuletzt versuchte der Veranstalter wieder, die Abzäunungen aus Kostengründen durch einfache Bänder oder Hinweistafeln zu ersetzen. Der Erfolg gibt uns recht – Teichrohrsänger, Schwarzhalstaucher und Co konnten ungestörter brüten. Siehe auch Artikel in NN-online.
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