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Nationalpark Steigerwald

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Fuchsenwiesenfest 2010 Mac Härder sammelt für den Neubau

Attraktive Mitmachaktionen lockten viele Besucher zum Sommerfest auf das Gelände der Umweltstation Fuchsenwiese   „Wertvoller leben mit der Natur“, war das Motto des diesjährigen Sommerfestes auf der Fuchsenwiese, das vom Landesbund für Vogelschutz mit Unterstützung der Bäckerei Fuchs veranstaltet wurde.

Ausstellungen und Aktionsstände informierten über den Wert von Waldwildnis, Wasser-Lebensräumen und der Vogel-Vielfalt. Ebenso wurden die Gefahren der Gentechnik aufgezeigt und der Wert des Trinkwassers beleuchtet.   Natürlich gab es wieder viele Mitmachaktionen, Basteleien und Spiele für Kinder zu diesen Themen. So konnte man Libellen, Vögel und Windspiele aus Naturmaterialien  basteln, beim Wasser-Parcour seine Fertigkeit trainieren oder bei der Fahrt mit dem Floß über den Teich Abenteuer erleben. Ein bisschen Mut benötigten die Kinder bei der Seilbahn des  Klettervereins Tigersprung, wohingegen Geschick und Fitness bei den Spielen des Projektes LAUF gefragt war. Kraft schöpfen konnte man dann beim  Backen von Stockbrot am Lagerfeuer oder den vielen  Mitmach-Backaktionen der Bäckerei Fuchs oder bei den Imkern Honig schlecken. 

Der LBV-Vorsitzende Martin Wölker und die Leiterin der Umweltstation, Brigitte Pfister konnten wieder zahlreiche prominente Gäste wie die Schirmherrin Staatssekretärin Melanie Huml, Landrat Dr. Günther Denzler und Dr. Helmut Müller sowie viele Stadt- und Kreisräte begrüßen.  Bei der sich anschließenden Backaktion mussten die Promis ihre Kreativität unter Beweis stellen, als es galt, „wertvolles aus der Natur“ in Teig zu formen.  

Für eine kleine kabarettistische Einlage sorgte Mäc Härder, als er Lehmziegeln zum Kauf anbot. Mit dem symbolischen Kauf einer Ziegel, die 20,- € kostet, wird der Bau des dringend benötigten „Grünen Klassenzimmers“ auf der Fuchsenwiese finanziell unterstützt. Gleichzeitig werden die Förderer in ein Spenden-Buch eingetragen, das künftig im Gebäude ausliegen wird.  Am Fuchsenwiesenfest erhielten die Spender zusätzlich ein Brot in Form eines Lehmziegels von der Bäckerei Fuchs. Mäc Härder konnte mit seiner „aufdringlichen Art“ die meisten anwesenden Politiker zu einer Lehmziegel-Spende bewegen. 

Weihnachtsspende für die Bildung

Brigitte Pfister freut sich über die Weihnachtsspende der Stadtwerke Bamberg (Bild: LBV)

Stadtwerke Bamberg unterstützen LBV-Station Fuchsenwiese

22.12.09: Eine „Schöne Bescherung“ gab es kurz vor Weihnachten für die Fuchsenwiese des Landesbund für Vogelschutz e.V. und bei der Sozialstiftung Bamberg. Klaus Rubach, Geschäftsführer der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, hat zwei Spenden übergeben, mit denen beide Institutionen wichtige Projekte auf den Weg bringen wollen. So kommt der Bau des Schulungszentrums auf dem Gelände der Umweltstation Fuchsenwiese mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro einen gewaltigen Schritt voran: „Damit ist sichergestellt, dass wir das neue Schulungszentrum und die gesamte Fuchsenwiese endlich mit Strom und Wasser versorgen können“, freute sich Brigitte Pfister vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) bei der Scheckübergabe.

Kindliche Kompetenzen stärken

Spendenübergabe an der Umweltstation.

Die Umweltstation Fuchsenwiese ist höchst erfolgreich. Dafür erhielt sie eine Spende von 2.500 Euro von der Sparda-Bank Nürnberg      

Vogelstimmen erraten, bunte Blumenwiesen erforschen oder mit einem selbstgebauten Floß auf Abenteuerfahrt gehen – die Natur bietet für Kinder ein schier unendliches Repertoire an Entdeckungs- und Spielmöglichkeiten. Doch wer sie erkundet, sollte achtsam und schonend mit ihr umgehen. Genau das lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der LBV-Umweltstation „Fuchsenwiese“ im Bamberger Süden ein umfangreiches Programm für bietet und damit Umweltbildung „erlebbar“ macht. Die Sparda-Bank Nürnberg unterstützt die „Fuchsenwiese“ mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro.

Bildung für Kinder

Stefan Schindler, Mitglied des Sparda-Bank Vorstands, erklärt die Hintergründe: „Wir wollen einen effektiven Beitrag zu einem ökologischen Umdenken leisten. Wenn wir die Bildung von Kindern in diesem Bereich fördern, ist das eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Denn schon die Kleinsten können die Umwelt schützen.“ Unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Sigmar Gabriel veranstaltet die Sparda-Bank Nürnberg im Sommer 2009 einen großen Kinder-Klima-Gipfel in der Frankenmetropole, bei dem kleine „Klimaforscher“ aus regionalen Einrichtungen mit Umweltexperten zusammentreffen und diskutieren.     

Umweltschutz für die nächste Generation

Brigitte Pfister, Leiterin der Umweltstation „Fuchsenwiese“, freut sich über die Unterstützung und möchte die Spende gezielt in die Umweltbildung für Kinder investieren: „Ich finde es toll, dass die Sparda-Bank Nürnberg als regionales Unternehmen unsere Arbeit unterstützt, und hoffe auf viele Nachahmer. Nur so ist es möglich, umweltpädagogische Arbeit wirklich nachhaltig zu gestalten und die nächste Generation für den Umweltschutz zu begeistern.“

Fuchsenwiese aktiv

Kulturpädagogischer Tag

Großer Erfolg der Umweltstation Fuchsenwiese beim gut besuchten, ersten Kulturpädagogischen Tag Ende Februar in der Konzert- und Kongresshalle in Bamberg. Auf dem  Forum konnten sich zahlreiche Kultureinrichtungen und Künstler aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg mit ihren Angeboten und Projekten den Pädagogen aus Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie allen Interessierten präsentieren. Es wurden viele intensive Informationsgespräche mit Lehrkräften verschiedener Schulen und Erziehern geführt.

Bilder: J. Fürst

Alt und Jung

Die Umweltstation Fuchsenwiese zauberte mit der Auftaktveranstaltung zu einem mehrteiligen Umweltbildungsprojekt ein freundliches Strahlen auf die Gesichter von Alt und Jung. Dabei hielt der Frühling Einzug im Seniorenheim am Bruderwald in Bamberg, als Vögel der Umweltstation durch das Portal „flatterten“, dicht gefolgt von einer Schulklasse einer nahe gelegenen Grundschule. Mit Stolz und Begeisterung waren die Schüler bei der Sache, als sie den Seniorinnen und Senioren Anschauungsmaterialien näher bringen durften.

Bilder: J. Fürst