Bezirksgeschäftsstelle Schwaben (Memmingen)Brigitte Kraft, Monika Schirutschke und Claudia Richter Vogelmannstr. 6 |
Riedberger Horn im Allgäu bedroht
LBV, DAV und Partner gegen Ski-Erschließung 04. August 11: Die Naturschutzverbände in Bayern lehnen die neuen Planungen zur Skierschließung am Riedberger Horn im Allgäu nachdrücklich ab. Auch wenn die ursprüngliche Planung eines Zusammenschlusses der Skigebiete Grasgehren und Balderschwang direkt über den Gipfel des Riedberger Horns fallengelassen worden ist: Die neue Variante ist aus Sicht von LBV, DAV, BN, CIPRA Deutschland und Mountain Wilderness aber ebenfalls völlig inakzeptabel. >> Lesen Sie mehr (pdf) |
Wilde Bergwelt schonend entdeckenLBV-Winterführer für das Hintersteiner Tal 30.01.11: Im Hintersteiner Tal in den Allgäuer Hochalpen gibt es viel zu entdecken: z.B. die Steinadler-Beobachtungen mit dem LBV-Gebietsbetreuer. Doch schon bevor die im Frühjahr wieder beginnen, kann man jetzt eine faszinierende Natur erleben. Der neue Winterfolder für den Giebelhaus-Bus wird derzeit gedruckt. Sie können das PDF schon jetzt herunterladen. >>mehr |
Allgäuer Hochalpen im Finale für Fahrtziel Natur-Award 2010Dem vom LBV betreuten Gebiet winken 25.000 Euro 23.06.10: Die diesjährigen Finalisten für den Fahrtziel Natur-Award stehen fest. Nominiert sind der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und der Naturpark Lüneburger Heide.Die LBV-Gebietsbetreuung hat durch die bekannten Adlerführungen, nachhaltige Besucherkonzepte und das Organisieren von Schutzmaßnahmen maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden des Schutzgebietes Allgäuer Hochalpen. |
LBV für Natur am Riedberger HornProtestaktion der Naturschutzverbände gegen neue Lifte und Pisten in Grasgehren 01.03.10: Das Riedberger Horn ist besonders schützenswert. Denn hier leben eine vielfältige Vegetation und gute Bestände von Raufußhühnern. Die Skigebiete Grasgehren und Balderschwang planen nun jedoch einen Zusammenschluss durch neue Lifte über das Riedberger Horn hinweg. Das Projekt, für das zur Zeit eine Machbarkeitsstudie läuft, würde durch die Zone „C“ des bayerischen Alpenplans führen, einem Bereich also, der als sogenannte Ruhezone von touristischer Erschließung freizuhalten ist. >>mehr |
100 Jahre Sozialdienst für die SchöpfungEhrengäste und LBVler feiern 100-jähriges Bestehen im Bauernhofmuseum in Illerbeuren 15.07.09: «Leben braucht Vielfalt, und deswegen braucht Bayern einen starken LBV», betonte Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV, in seiner Festrede. Mit vielen markigen Aussagen, aber auch mit Dankesworten an Sponsoren aus Handel und Industrie sowie kritischen Anmerkungen in Richtung Politik und Wirtschaft war die leidenschaftliche Rede Sothmanns gespickt. Er sprach den Klimawandel und den galoppierenden Verlust der Arten durch verschwenderischen Umgang mit der natürlichen Ressourcenvielfalt genauso an wie die vielen Maisäcker und Biogasanlagen. Diese seien ökologische Wüsten und könnten nicht Ziel unserer ökologischen Gesellschaft sein. Vielmehr brauche es Solidarität mit der Schöpfung und den kommenden Generationen. Man brauche eine Agrarpolitik, die Nachhaltigkeit garantiere; die Zukunft gehöre den Bioprodukten. Die Schwerpunkte für ein zukunftsorientiertes Bayern müssen laut Sothmann anders gesetzt werden. Da lobe er sich die klaren Aussagen des neuen Umweltministers Dr. Markus Söder in puncto gentechnisch veränderte Maispflanzen. Er, Sothmann, hoffe, dass Söder seinen politischen Mut behalte und auf lange Sicht durchsetzen könne. Das Engagement des LBV sei ungebrochen und zu seinen Kernaufgaben würden die Artenhilfsprogramme gehören. Zu den bedrohten Tierarten seien beispielsweise der Kiebitz und die Goldammer zu zählen, wobei vor allem die intensive Landwirtschaft zum Lebensraumverlust des Kiebitz führe. Ohne Kompromisse müsse jede Form der Landnutzung unter das Primat der Natur gestellt werden. Erfreulich sei es, dass es eine ganze Reihe von Unternehmen gebe, die sich für den Artenerhalt einsetzen und damit ein positives Signal geben würden. Sehr glücklich sei der LBV über das Geburtstagsgeschenk zum Hundertsten vom Umweltministerium: einen Scheck über 850.000 Euro. Damit sei man in der Lage, den Rainer Wald im Donautal zu kaufen. In diesem werde man partiell Wildnis zulassen, betonte der Festredner. "Vielfalt wird uns nicht geschenkt, dafür engagieren wir uns auch in Zukunft", so Ludwig Sothmann in seiner dynamischen Ansprache. Herzliche Glückwünsche überbrachte Landrat Hans Joachim Weirather. Er würdigte besonders das ehrenamtliche Engagement der Unterallgäuer Kreisgruppe und bedankte sich für die «segensreiche und wichtige Arbeit. "Für wichtig halte er es, die Botschaft des Reichtums der Natur in die Gesellschaft hineinzutragen, denn auch unsere Kinder und Kindeskinder verdienten den gleichen Genuss an der Natur wie wir."
Im Unterallgäu seien einige erfolgreiche Projekte umgesetzt worden, die jetzt als Lebensraum für bedrohte Tierarten dienten, beispielsweise an der Mindel bei Dirlewang, ergänzte Weirather. |
LBV Waldkindergruppe - Die Löwenzähne |
Die Vogelauffangstation Schwaben braucht Ihre Hilfe
Wenn wir unsere Schützlinge bekommen sind wir natürlich immer darauf bedacht, dass sie sich nicht an uns Menschen gewöhnen. Irgendwann beginnt dann das Jagd- und Flugtraining, das alle Pfleglinge bei uns durchlaufen, damit sie draußen gleich wieder „angreifen“ können. Und dann ist es eines Tages soweit: Ein gesunder Storch erhebt sich wieder in die Lüfte Schwabens! |
Was wir tun
Solche Erlebnisse machen uns glücklich, und wir können mit ein bisschen Stolz sagen, dass es uns meist gelingt, die verletzten Störche, Turmfalken, Uhus, Adler und Eulen wieder gesund in die Freiheit zu entlassen. So unterstützen wir die Bestände gefährdeter Arten in ganz Schwaben, denn wir sind eine anerkannte Pflegestation, speziell geschult, und haben sogar eine Genehmigung vom Bundesamt für Naturschutz in Berlin. |
Wofür wir Ihre Hilfe brauchen
Die Kosten für Medikamente, Futter, Pflege und Training, aber auch für die Gehege bestreiten wir bisher aus Spenden und mit Hilfe der LBV-Bezirksgeschäftsstelle. Doch es gelingt uns immer weniger, sie zu decken, denn staatliche Stellen haben ihre Unterstützung gestrichen. Noch versuchen wir, jeden Vogel aufzunehmen, doch wir sind an den Grenzen des Möglichen angelangt. Doch was wäre aus dem Storch geworden, wenn wir ihn nicht hätten aufnehmen können? |
Wie Sie helfen können
Wir suchen dringend Menschen, die uns unterstützen. Mit einer Spende von
Wir bitten Sie daher, spenden Sie jetzt für unsere Vogelstation an: LBV Schwaben, Kontonummer: 430 111 328, BLZ 731 500 00 oder jetzt gleich online spenden (Stichwort Schwaben). Vergelt´s Gott! Ihre Werner und Sieglinde Leitner, Leiter der Station. |
LBV auf der Landesgartenschau in Neu-UlmLeben Braucht Vielfalt Unter diesem Motto steht der Ausstellungsbeitrag des Landesbund für Vogelschutz während der Landesgartenschau vom 25. April bis 05. Oktober 2008 in Neu-Ulm. In unserem Ausstellungsbeitrag auf dem Wiley – Gelände der Landesgartenschau wird die Natur vor Ort und der LBV in der Region vorstellt und Anregungen für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt geliefert. Neben einem dauerhaften Ausstellungsbeitrag werden wir zu wechselnden Themen Einzelausstellungen zeigen. In unserem Ausstellungsgebäude können sich große und kleine Besucher in vielfältiger Hinsicht während der gesamten Zeit der Landesgartenschau über Arten- und Biotopschutzprojekte informieren. Wir wollen den Besuchern die Besonderheiten aufzeigen, die die Natur im Landkreis Neu-Ulm bietet und über die Aktivitäten des LBV in Neu-Ulm informieren. Dargestellt werden unter anderem die Erfolge der ehrenamtlichen Verbandsarbeit in der Region. Die wechselnden Einzelausstellungen beschäftigen sich mit ganz unterschiedlichen Themen wie z. B. „Ernährung und Nachhaltigkeit“, „Hochwasser“ und „Biodiversität“. Ein Nachhaltiger Umgang mit unserer Natur, unserer Umwelt und letztendlich mit uns selbst ist unumgänglich für eine lebenswerte Zukunft. An handlungsorientierten Beispielen erläutern, wir wie sich jeder von uns im Alltag nachhaltig verhalten kann. |
Unser Angebot für KinderEin großes Anliegen war es, die einzelnen Ausstellungselemente für Kinder und Jugendliche interessant zu gestalten. Mitmachaktionen und interaktive Elemente überwiegen daher gegenüber der reinen Wissensvermittlung durch Schautafeln. Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Schule im Grünen“ werden jeden Dienstag Veranstaltungen für Schulklassen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler können hier an erlebnisorientierten Umweltbildungsveranstaltungen unter dem Motto „Das Leben der Vögel“ und „Farben in der Natur“ teilnehmen. Auf dem Wiley Gelände ist zudem eine LBV Ökorallye konzipiert. Alle Ausstellungsbesucher sind herzlich eingeladen sich an diesem Naturquiz zu beteiligen. Alle Termine und weitere Infos können Sie hier erfahren: |