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Waldquellenprojekt
Aktuelles | Ziele | Ergebnisse | Presse | |
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Aktuelles |
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24.08.2010: Quellschutz in der Gemeinde Tännesberg (Oberpfalz). Bei einem gemeinsamen Pressetermin im Tännesberger Forst bekräftigen der LBV, der Staatsforstbetrieb Flossenbürg sowie die Gemeinde Tännesberg ihr Ziel, die Quellen im Gemeindegebiet in ihrem Zustand zu erhalten und wo möglich zu verbessern. Hintergrund für dieses Vorhaben ist das Projekt „Modellgemeinde Biodiversität Tännesberg“ an dem der Forstbetrieb Flossenbürg als größter Waldeigentümer einen wesentlichen Anteil hat. Neben dem Erhalt von Totholz und der Nutzungsaufgabe in ökologisch besonders wertvollen Bereichen möchte der Betrieb auch aktiven Quellschutz betreiben. Aus diesem Grund wird derzeit im Tännesberger Forst der Quellbestand systematisch durch den LBV erfasst und bewertet. Ziel dieser Kartierung ist es, eine Aussage zum ökologischen Zustand der Quellen treffen zu können. Außerdem wird ein Maßnahmenkatalog zusammengestellt. Aus den bisher erhobenen Daten geht schon jetzt hervor, dass vor allen in der Baumartenzusammensetzung des Forstes erhebliche Defizite bestehen. „Der Waldumbau wird enorm vorangetrieben werden müssen, um den Zustand der Quellen zu verbessern“, sagt Sirko Galz, Bearbeiter des Projekts „Quellschutz im Staatsforst“. |
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03.08.2010: Im BayernNetz Natur-Projekt „Feuerbachgrund“ des Forstbetriebs Hammelburg (Unterfranken) wurde im Projektabschnitt 1 mit den ersten Arbeiten begonnen. Am Feuerbach, einem Gewässer von regional hoher ökologischer Bedeutung, sollen nach und nach Fichtenbestände in naturnahe Waldgesellschaften umgewandelt werden, die ökologische Durchgängigkeit verbessert und gefasste bzw. beeinträchtigte Quellen revitalisiert werden. Dazu werden derzeit Altfichten und Fichtendickungen im Bachgrund sowie an den Seitenhängen mit einem speziellen bodenschonenden Seilbringungsverfahren entnommen. Grundlage für die hier stattfindenden Maßnahmen ist eine Kartierung des Quellbestands im Forstbetrieb Hammelburg aus dem Jahr 2009. Der Feuerbachgrund ging aus dieser Erfassung als der wichtigste Schwerpunktbereich für den Quellschutz im Fortsbetrieb hervor. Zum Einzugsgebiet des Feuerbachs gehören 20 Quellstandorte. Nur etwa 50 % der Quellen wurden als naturnah eingestuft. Die restlichen Quellen sind vor allem durch nicht standortgerechte Fichtenbestände beeinträchtigt, drei Quellen sind gefasst. Mit dem BayernNetz Natur-Projekt konnten die notwendigen einzelnen Quellschutzmaßnahmen zu einem übergreifenden Projekt verbunden und der Bachlauf als biotopverbindendes Element mit einbezogen werden. |
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13.07.2010: Im Forstbetrieb Bad Brückenau (Unterfranken) fand eine Weiterbildung zum Thema Quellschutz im Wald statt. Sirko Galz, Bearbeiter des Projekts Quellschutz im Staatsforst, stellte des Forstleuten die verschiedenen Quelltypen vor und erläuterte Möglichkeiten, wie der Zustand von Quellen verbessert werden kann. Bei der anschließenden Exkursion zu drei Quellen im Forstbetrieb konnten Quellschutzmaßnahmen vor Ort diskutiert werden. |
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31.05.2010: BayernNetz Natur-Projekt "Feuerbachgrund" startet mit dem Ziel der Vernetzung von Teillebensräumen. Der im Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) liegende Feuerbach ist das wertvollste Fließgewässer im Forstbetrieb Hammelburg. Mit dem BayernNetz Natur-Projekt werden Maßnahmen zur Entwicklung eines natürlichen Bachrinnenwaldes, zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit und zur Optimierung der 22 Quellstandorte des Gewässersystems durchgeführt. Grundlage dafür ist die systematische Erfassung der Quellen im Forstbetrieb im Rahmen des Waldquellenprojekts 2009. |
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15.04.2010: Für die Mitarbeiter des Forstbetriebs Hammelburg fand am 15.04.2010 eine Weiterbildungsveranstaltung zum Thema Quellen und Quellschutz statt. Projektkoordinator Sirko Galz stellte den Förstern die Ergebnisse der Quellkartierung von 2009 vor. In einer anschließenden Exkursion wurde über notwendige Maßnahmen an beeinträchtigten Quellen im Forstbetrieb diskutiert. |