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Winterarbeiten im Rainer Wald
1.2.10. Auch in diesem Winterhalbjahr setzen wir diejenigen forstlichen Maßnahmen fort, die die natürliche Waldentwicklung initialisieren, fördern oder beschleunigen. Die schrittweise Freistellung von Laubbäumen (v. a. junge Eichen, Eschen und Bergahorne) in den Fichtenforsten erfordert den Einsatz von Schleppern und Seilwinden. Hier gibt es nach wie vor eine Menge zu tun. Inmitten der z. T. recht dichten standortsfremden Fichtenforste stehen vereinzelt die genannten Baumarten der natürlichen Vegetation. Da die jungen Laubbäume v. a. in die Länge gewachsen sind, um zwischen den Fichten einen Platz am Licht zu ergattern, ist ihr Stamm im Verhältnis zu ihrer Höhe relativ dünn. Daher dürfen nur wenige der umgebenden Fichten vorsichtig gefällt werden. Ginge man zu radikal vor (völlige Freistellung), bestünde die Gefahr, dass die jungen Bäume bei zusätzlicher Belastung (Sturm, Eisregen, nasser Schnee etc.) umknicken. Beim Fällen der einzelnen Fichten ist präzises Vorgehen gefragt, um möglichst wenig Schaden am umgebenden Bestand und vor allem den Laubbäumen, die damit gefördert werden sollen, anzurichten. Eine weitere forstliche Maßnahme ist die fortgesetzte Entfernung Amerikanischer Roteichen. Auf diesen Eingriffsflächen sollen im Frühjahr Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden gepflanzt werden. An zwei Stellen wurden Hybridpappeln und Roteichen nicht gefällt, sondern geringelt. Sie werden in den nächsten Jahren als stehendes Totholz Nahrungshabitat für Spechte, Kleiber und Meisen sein. |
Klimaschutz und Sicherung der Artenvielfalt
Im LBV-Schutzgebiet Rainer Wald geht beides 06.12.09: UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen: Die Rolle der Wälder für den Klimaschutz ist eine der zentralen Zukunftsfragen. Wie sieht es da z. B. im LBV Schutzgebiet Rainer Wald aus? Ist das verrottende Totholz, das wir für Spechte und seltene Käfer bewusst im Wald belassen am Ende sogar eine Quelle für mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre? Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7.-18. Dezember 2009 werden (wieder einmal) intensiv Möglichkeiten diskutiert, wie dem zunehmenden Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre entgegengewirkt werden kann. Die Schlüsselrolle dabei spielt das Kohlendioxid, das in den weltweiten Kohlenstoffkreislauf zwischen Pflanzen, Tieren, Wasser und Atmosphäre eingebunden ist. Wälder sind ein riesiger Kohlenstoffspeicher. Holzt man sie ab oder verbrennt sie, wird Kohlendioxid in großen Mengen frei. Andererseits wird bei Aufforstungen Kohlendioxid gebunden. Diesbezüglich werden viele irreführende Informationen veröffentlicht, insbesondere was die Rolle von Ur- und Naturwäldern angeht.
Richtig ist, dass Ur- und Naturwälder der Atmosphäre vergleichsweise wenig Kohlendioxid (CO2) entziehen können, da neben den wachsenden lebenden Bäumen, die CO2 binden, tote Bäume verrotten und CO2 freisetzen. Allerdings führt in vielen alten Urwäldern die fortgesetzte Kohlenstoff-Speicherung im Boden dazu, dass auch sie als CO2-Senke dienen können.
Falsch ist die Schlussfolgerung, man müsse die Wälder nutzen, da damit Holz (also letztlich Kohlenstoff) entnommen wird, und somit der Wald stets in der optimalen Wachstumsphase gehalten wird, in der er der Atmosphäre viel CO2 entzieht. Entscheidend sind folgende zwei Punkte:
1) Das entnommene Holz wird nur zu einem winzigen Teil zu langlebigen, hochwertigen Produkten verarbeitet, in denen der Kohlenstoff Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang gespeichert ist (z. B. wertvolle Möbel, Holzkonstruktionen in Bauwerken). Der Großteil ist Abfall, Brennholz etc. oder wird zu kurzlebigen Produkten verarbeitet, die dann schnell wieder als CO2 in der Atmosphäre landen.
2) Ur- und Naturwälder speichern pro Fläche wesentlich mehr Biomasse (und damit Kohlenstoff) als Forste und Plantagen. Wandelt man Naturwälder in Forste um, wird in der Netto-Bilanz letztlich die Menge an CO2 in die Atmosphäre abgegeben, die sich aus diesem Unterschied bei der Biomasse ergibt. Dies geschieht entweder sofort (z. B. durch thermische Nutzung) oder in den Folgejahren, wenn die o. g. kurzlebigen Produkte ebenfalls im Feuer landen, etwa in einer Müllverbrennungsanlage.
Nehmen wir den Rainer Wald als Beispiel: Die Naturwald-Bestände mit alten Eichen und viel Totholz nehmen auch in der Gesamtbilanz immerhin noch das CO2 auf, das sich als Biomasse im Auflagehumus oder Mineralboden anreichert. In den häufig überschwemmten intakten Erlenbruchwäldern bildet sich stetig Niedermoorboden, Feuchtmoder und Feuchtmull. Auch hier wird CO2 eingelagert. Die in den nächsten Jahrzehnten effektivsten CO2-Senken im Rainer Wald werden aber unsere Projektflächen sein. Zum einen sind das jene Feuchtwald-Komplexe, die wir durch Verfüllung von Entwässerungsgräben vor der fortschreitenden Degradation gerettet haben: Die Oxidation des Niedermoorbodens (mit CO2-Freisetzung) wurde gestoppt und ins Gegenteil, nämlich den Aufbau des Humuskörpers (mit CO2-Fixierung) umgewandelt. Zum anderen ist die Pflanzung standortsheimischer, autochthoner Bäume auf ehemals stark genutzten, lichten Flächen zu nennen. So wurden allein in den zurückliegenden ersten Dezembertagen 200 Schwarzpappeln und über 100 Wildkirschen gepflanzt. Sie sind nicht nur eine Bereicherung der Baumartenvielfalt, sondern werden durch ihr Wachstum in den nächsten Jahrzehnten tonnenweise CO2 aus der Atmosphäre holen. Selbst jene Flächen, auf denen wir zunächst Bäume entnehmen (z. B. Fichten und Amerikanische Roteichen), werden in den nächsten Jahrzehnten einen positiven Beitrag zur Klimabilanz bringen: Die neu begründeten naturnahen Bestände werden nicht mehr genutzt werden und deshalb auf lange Sicht wesentlich mehr CO2 speichern als die vormaligen Forste. Zudem belassen wir z. B. die gefällten Roteichen teilweise als Totholz im Bestand, womit der Kohlenstoff zumindest noch für ein bis zwei Jahrzehnte gebunden bleibt. Eine hervorragende Klimabilanz haben auch jene Sukzessionsflächen (nach ehemaliger flächiger Nutzung), auf denen derzeit junger Wald heranwächst. In derartigen „jungen Urwäldern“ wird besonders viel CO2 gespeichert.
Der Rainer Wald ist ein Beispiel dafür, dass Klimaschutz nicht im Konflikt mit Zielen des Artenschutzes stehen muss, wie man es z. B. bei den Debatten über Biogas, Maisanbau, übermäßige Holznutzung, Wasserkraft, Standorte von Windkraftanlagen und vieles mehr kennt. Sei es im Steigerwald oder im Rainer Wald: Zukünftige Urwälder bewahren Klima und Artenvielfalt! |
Tagung zum WaldnaturschutzLBV-Schutzgebiet beeindruckt die Experten 14.05.09: 60 Gäste aus Verbänden, Naturschutzbehörden, der Bayerischen Staatsforsten und Bundesforst kamen auf Einladung von LBV und Regierung von Niederbayern zu einer Expertentagung über Waldnaturschutz. In der Umweltbildungsstätte „Schloss Wiesenfelden“ wurde das Thema „Naturschutz im Wald“ in verschiedenen Vorträgen beleuchtet, am Nachmittag machten die Teilnehmer eine Exkursion in das LBV-Schutzgebiet Rainer Wald. Moderiert von Dr. Franz Leibl, dem Leiter der Höheren Naturschutzbehörde Niederbayern, und mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), trugen die hochkarätigen Referenten zum Erfolg bei: Der Landesvorsitzende des LBV, Ludwig Sothmann, unterstrich in seinem Eingangsreferat die Bedeutung des Wald-Naturschutzes zum Erhalt der Biodiversität. Hans Kiener (Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald) betonte die Bedeutung des Zulassens natürlicher Prozesse, was letztlich zu „Wildnis“ führe. Jörg Müller (ebenfalls Nationalpark Bayerischer Wald) informierte in seinem beiden Vorträgen über die Bedeutung von Habitattraditionen für „Urwaldstruktur-Reliktarten“, sowie über den Vogelschutz im Wald. Georg Schlapp (Bayerischer Naturschutzfonds) konzentrierte sich bei seinen Ausführungen auf gesetzliche Grundlagen des Wald-Naturschutzes sowie die Bedeutung von Naturwaldreservaten. Er unterstrich die fachlich begründete Forderung von mindestens 5% Totalreservaten bezogen auf die Gesamtwaldfläche, um den Anforderungen eines umfassenden Artenschutzes gerecht zu werden. Markus Kölbel stellte in seinem Vortrag die Naturschutzbemühungen der Bayerischen Staatsforsten vor. Er betonte, dass man einschließlich der Nationalparke immerhin schon bei 4% Totalreservaten sei. Den Übergang zur nachmittäglichen Exkursion bildete das Kurzreferat von Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Geschäftsstelle Niederbayern) über die Waldgesellschaften, Maßnahmen und die Möglichkeiten des Prozessschutzes im Rainer Wald. Auf der zweistündigen Exkursion durch den Rainer Wald wurde den Teilnehmern einerseits der hohe Wert dieses Schutzgebietes, andererseits die Vielzahl der naturschutzfachlichen Maßnahmen erläutert. Auf positive Resonanz stießen insbesondere die 7 Infostationen, die seit kurzem im Rainer Wald aufgestellt sind. Nicht minder beeindruckt waren alle vom hohen Naturschutzwert, wie er sich z. B. aus den intakten Sumpfwäldern oder den Alteichenbeständen ergibt.
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LBV-Schutzgebiet Rainer Wald: Infostationen eingerichtetNeue Attraktion für Besucher 30.04.09: Das Schutzgebietsnetz des LBV ist 2.500 ha groß. Ein besonderes Juwel darin ist der Rainer Wald westlich von Straubing, einer der letzten Urwälder an der Donau. Um die zahlreichen Besucher über die Schätze im Gebiet zu informieren, haben die LBV-Aktiven vor Ort jetzt Infostationen eingerichtet. Auf ihnen werden die verschiedenen Naturschönheiten, Lebensräume und seltene Arten dargestellt und erklärt. Die sieben Infostationen wurden entlang des bestehenden Weges errichtet und bewusst zurückhaltend gestaltet und postiert, um den Naturwaldcharakter nicht zu gefährden. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Hier können Sie sich einen Eindruck von den neuen Station machen: |

Nationalpark-Leiter beeindruckt von LBV-Schutzgebiet10.03.09: Am letzten Freitag besuchte Karl Friedrich Sinner, der Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, das LBV-Schutzgebiet Rainer Wald. Er zeigte sich nach einem Rundgang tief beeindruckt von den Strukturen und seltenen Waldgesellschaften, sowie deren großflächig gutem Erhaltungszustand. In Begleitung von Dr. Franz Leibl, dem Leiter der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Niederbayern, und Dr. Christian Stierstorfer von der LBV-Bezirksgeschäftsstelle machte sich der Nationalpark-Chef über 3 Stunden lang ein Bild vom Rainer Wald sowie den forstlich-naturschutzfachlichen Maßnahmen, die der LBV nunmehr im dritten Jahr durchführt. Karl Friedrich Sinner war fasziniert von den seltenen und gut erhaltenen Waldgesellschaften, die hier noch auf vergleichsweise großer Fläche existieren. „Das ist wirklich ein einzigartiges Kleinod“ resümierte der Nationalparkleiter. Besonders angetan war er von den intakten Erlenbruchwäldern, die ansonsten bei uns nur noch in winzigen Fragmenten dahinvegetieren. Nicht minder beeindruckten ihn aber auch die Alteichenbestände mit ihren vielfältigen Habitat-Strukturen, die z. B. dem seltenen Mittelspecht ein Refugium bieten. Die vom LBV durchgeführten Waldumbaumaßnahmen, die sich ausschließlich an naturschutzfachlichen Aspekten orientieren, befand Sinner als sehr sinnvoll und gelungen. Waldumbau bis Ende Februar Waren bis zum 28. Februar im Rainer Wald noch Motorsägen zu hören, so übernehmen nun Kleiber, Mittelspecht, Baumläufer & Co die „akustische Herrschaft“. Die diesjährige Wintersaison war mit einer langen Frostperiode gut für forstlich-naturschutzfachliche Eingriffe geeignet. Dabei wurden Arbeiten, die bereits in den beiden Vorjahren begonnen wurden, fortgesetzt. Es wurden z. B. weitere Flächen von „Fremdgehölzen“ befreit. Insbesondere Anpflanzungen der Amerikanischen Roteiche wurden weiter reduziert und stehen nun für standortsheimische Baumarten zur Verfügung. Ebenso wurde vorsorglich ein „Borkenkäfernest“ in einem noch bestehenden Fichtenforst entfernt. Teile der Stämme, die nicht mehr befallen werden können, verblieben dabei als liegendes Totholz im Bestand. Ein weiterer Fokus lag auf der Freistellung von Bäumen der natürlichen, standortseinheimischen Gehölzflora. Vor allem entlang von Wegen wurden rund um Eichen und Eschen die bedrängenden, zumeist angepflanzten Fichten entfernt. Zum einen wird dadurch die Entwicklung natürlicher Waldgesellschaften gefördert, zum anderen entstehen lichte Saumstrukturen, die ihrerseits eine wertvolle Ergänzung des Biotopkomplexes darstellen. Nicht ungefährlich und fälltechnisch kompliziert war schließlich die Freistellung einer Gruppe von Alteichen mit viel Totholz in den Kronen, die von unten völlig von Fichten eingewachsen waren. Zusammen mit benachbarten Eichenbeständen bildet diese Baumgruppe jetzt einen lichten Eichenhain. Gespannt warten wir auf die Entwicklung in den nächsten Jahren. Die Natur hat hier nun das Zepter in der Hand. Der Rainer Wald ist im Vergleich zum Nationalpark Bayerischer Wald klein. Karl Friedrich Sinner verwies aber auf die enorme Wichtigkeit derartiger Naturwald-Inseln als „Trittsteine“ für wildlebende Tiere und Pflanzen – und als solcher ist der Rainer Wald ein äußerst wertvolles Element. Entlang der Donau bildet er eines der größten Naturwald-Refugien und ist als unverzichtbares Glied in einer Kette derartiger Gebiete im Verbund z. B. mit dem Isarmündungsgebiet und den Donauleiten bei Passau zu sehen. |
Winter 2008 - neue Aktivitäten!
Im Rahmen des noch bis 2009 laufenden DBU-Projektes im Rainer Wald und mit Unterstützung der Regierung von Niederbayern haben Mitglieder der Kreisgruppe Straubing-Bogen, aber auch „Gäste“ aus dem benachbarten Landkreis Regensburg die Arbeit aufgenommen. In feuchten Senken wurden 500 der seltenen Flatterulmen gepflanzt. Ein Großteil der Bäumchen wurde ich eine Fläche eingebracht, die bis vor 1 Jahr von einer Pappelplantage besetzt war. Nach der Fällung der standortsfremden Gehölze im letzten Jahr kann nun ein natürlicher Feuchtwald heranwachsen. Auf einer ehemaligen Kahlschlagsfläche im Norden des Rainer Waldes wurden autochthone Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden gepflanzt. Mit diesen Baumarten wurden auch aufgelichtete Fichtenforste unterpflanzt, um sogenannte „mesophile Laubwälder“ zu begründen. |
Neue Biotope Winter 2008
Mit einem Bagger wurden letzte Woche Flachwasserbiotope geschaffen. Entlang bestehender Gräben wurden flache Tümpel ausgehoben, die z. B. seltenen Libellenarten ab nächstem Frühjahr als Lebensraum zur Verfügung stehen. Der Bagger kam auch zum Transport von Totholz zum Einsatz. Vor kurzem wurde eine starke Hybridpappel mit morschem Kern am Wegesrand gefällt. Die Stammteile wurden auf eine Freifläche gefahren, um dort den Biotoptyp „besonntes liegendes Totholz“ zu fördern. In den nächsten Wochen stehen dann wieder forstliche Arbeiten im Vordergrund, v. a. der Umbau von Fichtenforsten, bzw. deren Auflichtung, Freistellung von Laubhölzern und Entfernung von Fremdgehölzen (Roteichen). |
Einsatz für "Lebende Edelsteine"Der forstliche Umbau im Rainer Wald geht weiter voran. Mitglieder der LBV-Kreisgruppe Straubing-Bogen entfernten auch zwischen den Jahren Aufforstungen mit amerikanischen Roteichen, um die Entwicklung natürlicher Wälder mit einheimischen Arten zu fördern. Das anfallende Holz wird anschließend mit einem Häcksler zerkleinert. Die entstehenden Haufen sind sogenannte „Totholzwiegen“. Seltene Käfer sind auf diesen Eichenmulm angewiesen, in dem sich ihre Larven entwickeln. Zu ihnen gehören z. B. verschiedene Blatthornkäfer. Zerfallende große Eichenstämme kommen in Wirtschaftswäldern kaum vor, da das Holz vorher genutzt wird. Deshalb sind diese Käfer sehr selten geworden. Das Häckselmaterial wird an besonnten Standorten an Eichenstümpfen oder liegenden Stämmen angehäuft, um dann als Kinderstube für die seltenen Totholzbewohner zu dienen. Wir hoffen auch auf Hirschkäfer. |
Raubbau im Ostteil des WaldesÄußerst bedauerlich ist der aktuelle Einschlag alter, mächtiger Eichen im Ostteil des Rainer Waldes. Er ist nicht im Besitz des LBV allerdings offiziell FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat). Das Überleben seltener Tiere wie Mittelspecht oder Großer Goldkäfer wird damit gefährdet. Einige der Stämme konnten für den Naturschutz erworben werden. Es dient nun auf der Fläche des LBV ebenfalls als Totholz für seltene Arten. Dies gleicht jedoch den für die Natur entstandenen Schaden durch das Fällen der alten Bäume nur wenig aus. Der LBV fällt auf seiner Fläche keinerlei alte Laubbäume, so dass diese ihr natürliches Alter erreichen können, und auch nach dem Absterben für „lebende Edelsteine“ wie die Rosenkäfer und weitere seltene Arten zur Verfügung stehen. |
Aktivitäten im Herbst 2007Es wurden durch Mitglieder der Kreisgruppen Straubing-Bogen und teilweise der Kreisgruppe Regensburg
Danke an alle Beteiligten! Die nächsten Wochen wird angepackt:
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So nicht!Durch den sukzessiven Ankauf von Flächen im Rainer Wald leistet der LBV auch kurzfristig einen äußerst wertvollen Beitrag zum Erhalt von Altbaum-Beständen. Dies zeigt sich im Ostteil des Waldes (nicht im LBV-Besitz), wo zu unserem großen Bedauern derzeit Alteichen massiv "geerntet" werden, z. T. auch für Brennholz!
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