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Fahrtziel Natur Award für Allgäuer Hochalpen

Bei der Verleihung in München: Henning Werth (LBV-Gebietsbetreuer Allgäuer Hochalpen), Max Hillmeier (Kurdirektor Bad Hindelang), Jürgen Büchy (Geschäftsführer DB Mobility und Vertrieb), Roland Merkle (Leiter ÖPNV Landkreis Oberallgäu) (v.l.n.r.)
Adlerbeobachtung am Giebelhaus: Bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (Bild: Werth/LBV)

LBV-Gebietsbetreuer setzte entscheidende Impulse

04.09.10: Für die „umfassende und nachhaltige Vernetzung aller Urlaubskomponenten“ wurde das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen jetzt mit dem „Fahrtziel Natur-Award 2010“ ausgezeichnet. Es setzte sich durch gegen die ebenfalls nominierten Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den Naturpark Lüneburger Heide. Wesentlich daran beteiligt: LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth.

Denn er begeistert auf seinen Wanderungen ins Reich des Steinadlers immer wieder mit phantastischen Naturbeobachtungen von Greifvögeln, Gämsen, Rothirschen, Murmeltieren und anderen Bewohnern der Berge.

So hat er vor dem Giebelhaus im wild-romantischen Hintersteiner Tal Henning Werth leistungsstarke Fernrohre auf stabile Stative montiert. Sie sind auf die gegenüberliegende steile Felswand des Giebels (1949 m) gerichtet. Plötzlich
taucht vor dem Grün und Grau des mächtigen Gebirgsstocks ein junger Adler
auf, gefolgt von seinen Eltern und einem weiteren Jungtier. Hoch über den
Gipfeln und Kämmen der Allgäuer Alpen ziehen die Vier ihre Kreise auf der
Suche nach Beute. Durch die extrem starken Optiken wirken sie zum Greifen
nahe.

Der LBV-Gebietsbetreuer im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen aber will vor allem eins: die Menschen für den Schutz dieser einmaligen Landschaft mit ihren Seen, den blumenübersäten Wiesen und der artenreichen Tierwelt sensibilisieren. „Mit der Garantie, dass man die Steinadler beobachten kann, locken wir Menschen an, die sonst nicht hierher kämen“, sagt Werth.

Pressemeldung der Deutschen Bahn

Mehr über den Fahrtziel Natur Award

Auf Steinbocksafari

LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth zeigt dem BR-Team, wo die Steinböcke leben.
Im Fernrohr ist er gut zu beobachten (Bilder: H. Werth/LBV)

BR berichtet heute über Allgäuer Hochalpen

02.09.10: Bergführer der Alpinschule Oberstdorf und LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth haben begleiten den Schmidt Max auf "Steinbocksafari" begleitet. Das Bayerische Fernsehen strahlte den Beitrag in der Sendung "Freizeit" aus.

Wie gut die Führer das Gebiet kennen, zeigte sich nach einigen anstrengenden Aufstiegen: Das BR-Team bekam einen Steinbock direkt vor die Linse. Beitrag ansehen

Das Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen" steht im Finale um den Fahrtziel Natur Award, der morgen verliehen wird. Wir werden berichten.

 

Almenrausch im Naturparadies

(Bild: W. Rolfes)

Bericht über Allgäuer Hochalpen im BR

26.07.10: Es ist ein Gebirge der Extreme: die Allgäuer Hochalpen. Schroffe Wände und Kare bestimmen die Gipfelregionen. Darunter weite Wiesen, und zu den Tälern hin bilden Schlucht- und Bergwälder ein romantisches Dickicht. Das zweitgrößte Naturschutzgebiet Bayerns ist eine der vielfältigsten Landschaften in Deutschland! Und ein Paradies der Artenvielfalt. Die Naturschätze dieser Landschaft zu bewahren, ist die Aufgabe des LBV-Gebietsbetreuers vor Ort. [Unkraut-Beitrag ansehen beim BR].

Im Revier des Adlers!

Adler beobachten an der Giebelhütte (Bild: H. Werth)

Jeden Samstag Blick in's Steinadlernest

01.07.10: Der Bus fährt direkt zur LBV-Infostation "Giebelhütte" im Hintersteiner Tal. Und dann beginnt das Abenteuer: Ohne die Adler zu stören können Sie mit Fernrohren den faszinierenden Großvogel erleben. Highlight wird die Beobachtung an einem besetzten Steinadlerhorst (aus sicherer Entfernung) sein, der mit Spezialfernrohren eingestellt wird nach einer leichten Wanderung in ein angrenzendes Seitental. Den „König der Lüfte“ im artenreichsten Gebirge Deutschlands zu beobachten und dabei viel über die Biodiversität der Allgäuer Hochalpen zu erfahren - es ist ein Erlebnis.

Die Führungen finden nur statt bei genügend Anmeldungen. Bitte melden Sie sich bis zum Vortag, 12:00 Uhr an bei:

LBV Schwaben

Frau Claudia Richter
Tel: 08331 901182 / Fax: 08331 901183
E-Mail: schwaben@lbv.de

 

Allgäuer Hochalpen im Finale für den Fahrtziel Natur-Award 2010

(Bild: R. Mayer)

Dem vom LBV betreuten Gebiet winken 25.000 Euro

23.06.10: Die diesjährigen Finalisten für den Fahrtziel Natur-Award  stehen fest. Nominiert sind der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und der Naturpark Lüneburger Heide.Die LBV-Gebietsbetreuung hat durch die bekannten Adlerführungen, nachhaltige Besucherkonzepte und das Organisieren von Schutzmaßnahmen maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden des Schutzgebietes Allgäuer Hochalpen.

Der Fahrtziel Natur-Award wurde von den Trägern der Kooperation, den drei großen Umweltverbänden BUND, NABU, VCD sowie der Deutschen Bahn, im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Der ausgeschriebene Wettbewerb hat das Ziel, das Engagement zur Verknüpfung von nachhaltigen Mobilitätslösungen und touristischen Projekten in den Schutzgebieten weiter zu fördern und funktionierende Konzepte als Vorbild auszuzeichnen, um zur Nachahmung zu animieren.

Erstmals wird in diesem Jahr ein Spezialpreis vergeben. Die Ausschreibung richtete sich an Beherbungsbetriebe in den deutschen Fahrtziel Natur-Gebieten, die ihre Gäste umfassend über die Möglichkeiten zur Anreise und Mobilität vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln informieren.

Der Fahrtziel Natur-Award wird am 3. September 2010 in Düsseldorf in Kooperation mit der TourNatur, Deutschlands einziger Publikumsmesse rund um Wandern und Trekking, verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Kommunikationspaket im Wert von 25.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt waren die 17 deutschen Großschutzgebiete der Kooperation Fahrtziel Natur sowie alle deutschen Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate. Der Gewinner des Spezialpreises erhält ebenfalls Kommunikationsleistungen im Wert von 3.000 Euro.

Grenzenlose Natur in den Alpen

LBV-Gebietsbetreuer organisiert deutsch-osterreichische Kooperation

02.05.10: Die Schutzgebietsbetreuer der Naturschutzgebiete Vilsalpsee und Allgäuer Hochalpen rufen im „Internationalen Jahr der Artenvielfalt“ wie im Jahr 2009 wieder dazu auf GRENZENLOS NATUR zu erleben. Denn: Naturlebensräume kennen keine Ländergrenzen!

Als gemeinsame Auftaktveranstaltung findet am Samstag, 8. Mai 2010, in Tannheim (Tirol) ein grenzübergreifender Workshop statt. Kurzvorträge zum Thema Vielfalt in der Natur sollen zu Denkprozessen und Diskussionen anregen. In einer Gruppenarbeit werden schließlich Ideen zu Themen, wie „Vermittlung von Vielfalt“, „Vielfalt durch landwirtschaftliche, forstliche, jagdliche,...Nutzung“ und „Vielfalt durch Artenschutz“ diskutiert und zu Papier gebracht.

Mehr auf der Seite der Gebietsbetreuung Allgäuer Hochalpen.

Dem Steinalder ins Nest geschaut

Die Giebelhütte. (Bild: H. Werth)

LBV-Stiftung Bayerisches Naturerbe fördert den Steinadlerschutz in Schwaben

07.08.09: Im Hintersteiner Tal im Allgäu steht die Giebelhütte. Von hier können Besucher direkt einen Steinadlerhorst beobachten, ohne die Tiere zu stören. Von hier starten auch die regelmäßigen Steinadlerführungen des LBV-Schwaben. Die LBV-STIFTUNG BAYERISCHES NATURERBE beteiligte sich am Ausbau der Hütte, um den Besuchern mit einer ansprechenden Ausstellung die Attraktionen der Gegend zu vermitteln und ihr Verständnis für einen schonenden Umgang in diesem hotspot der Artenvielfalt zu steigern. Eine multimediale Tierstimmentafel im Außenbereich erläutert die Natureindrücke. Filmaufnahmen ermöglichen einen kurzen Blick in den Adlerhorst. In den Ausstellungsräumen werden die Allgäuer Hochalpen als artenreichstes Gebirge Deutschlands vom Tal bis zum Berggipfel vorgestellt.

>>mehr über die Giebelhütte und die neue Ausstellung

Blick zum Adlerhorst.
Blick in den Adlerhorst.
Steinadlersilhouette: So groß ist er!
Bürgermeister Martin bei der Eröffnung. (Alle Bilder: H. Werth)

zur LBV-Gebietsbetreuung in den Allgäuer Hochalpen