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Riedberger Horn im Allgäu bedroht
LBV, DAV und Partner gegen Ski-Erschließung 04. August 11: Die Naturschutzverbände in Bayern lehnen die neuen Planungen zur Skierschließung am Riedberger Horn im Allgäu nachdrücklich ab. Auch wenn die ursprüngliche Planung eines Zusammenschlusses der Skigebiete Grasgehren und Balderschwang direkt über den Gipfel des Riedberger Horns fallengelassen worden ist: Die neue Variante ist aus Sicht von LBV, DAV, BN, CIPRA Deutschland und Mountain Wilderness aber ebenfalls völlig inakzeptabel. >> Lesen Sie mehr (pdf) |
Wilde Bergwelt schonend entdeckenLBV-Winterführer für das Hintersteiner Tal 30.01.11: Im Hintersteiner Tal in den Allgäuer Hochalpen gibt es viel zu entdecken: z.B. die Steinadler-Beobachtungen mit dem LBV-Gebietsbetreuer. Doch schon bevor die im Frühjahr wieder beginnen, kann man jetzt eine faszinierende Natur erleben. Der neue Winterfolder für den Giebelhaus-Bus wird derzeit gedruckt. Sie können das PDF schon jetzt herunterladen. >>mehr |
Allgäuer Hochalpen im Finale für Fahrtziel Natur-Award 2010Dem vom LBV betreuten Gebiet winken 25.000 Euro 23.06.10: Die diesjährigen Finalisten für den Fahrtziel Natur-Award stehen fest. Nominiert sind der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und der Naturpark Lüneburger Heide.Die LBV-Gebietsbetreuung hat durch die bekannten Adlerführungen, nachhaltige Besucherkonzepte und das Organisieren von Schutzmaßnahmen maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden des Schutzgebietes Allgäuer Hochalpen. |
LBV für Natur am Riedberger HornProtestaktion der Naturschutzverbände gegen neue Lifte und Pisten in Grasgehren am 28.02.2010 01.03.10: Das Riedberger Horn ist besonders schützenswert. Denn hier leben eine vielfältige Vegetation und gute Bestände von Raufußhühnern. Die Skigebiete Grasgehren und Balderschwang planen nun jedoch einen Zusammenschluss durch neue Lifte über das Riedberger Horn hinweg. Das Projekt, für das zur Zeit eine Machbarkeitsstudie läuft, würde durch die Zone „C“ des bayerischen Alpenplans führen, einem Bereich also, der als sogenannte Ruhezone von touristischer Erschließung freizuhalten ist. Neben den unmittelbaren Auswirkungen würde mit der Verbindung der Skigebiete Grasgehren und Balderschwang jedoch zugleich ein Präzedenzfall geschaffen, der die Absicht des Alpenplanes grundsätzlich infrage stellt. Sollte eine Änderung bzw. das Zielabweichungsverfahren genehmigt werden, wäre dies nicht nur der erste bayerische Fall, in dem eine touristische Erschließungsmaßnahme in einem bis dahin als Zone „C“ ausgewiesenen Gebiet legitimiert würde, auch hätte eine Aufweichung des Alpenplans zur Folge, dass der Schutz der Zone „C“ vor verkehrstechnischen Erschließungen auch anderenorts kaum mehr zuverlässig sichergestellt werden könnte. Der LBV und andere Verbände fordern, das Prinzip der Zonierung im Alpenplan auch in Zukunft sicherzustellen und geplanten Erschließungen keine Zustimmung zu erteilen. Anstatt in einem blinden Wettstreit mit anderen in- und ausländischen Gemeinden die Zerstörung alpiner Landschafts- und Erholungsressourcen voranzutreiben, sind gerade in Zeiten des Klimawandels touristische Angebote gefragt, welche die natürlichen Gegebenheiten respektieren, schützenswerte Landschaften für Fauna und Flora erhalten, und somit mit den Erfordernissen eines sanften und nachhaltigen Tourismus in Einklang stehen. Die Erschließung des Riedberger Horns wäre auch für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im neu geschaffenen Naturpark Nagelfluhkette ein gravierender Rückschlag. |
Olympische Winterspiele 2018München (Eiswettbewerbe) hat sich mit Garmisch-Partenkirchen (Skiwettbewerbe) und Schönau (Bob- und Rodelwettbewerbe) für die Olympischen Winterspiele 2018 beworben. Mitte 2011 wird das IOC die Entscheidung über den Austragungsort fällen. Bis dahin müssen über einen festgelegten Bewerbungsprozess Unterlagen zur Durchführung und Finanzierung, sowie Garantien zu den vorgeschlagenen Sportstätten erbracht werden. Der LBV ist über die sog. „Umwelt-kommission“ der Olympischen Bewerbungsgesellschaft, die in festgelegter Zusammensetzung aus Vertretern von Deutschem Olympischen Sportbund, den Austragungsorten, Bund und Land besteht und auch weitere Fachkommissionen (Sportstätten, Politik, Verkehr, Unterbringung, Sicherheit & Medizin) koordiniert, am Planungsprozess beteiligt. Außerdem ist der LBV Mitglied im „Olympiabeirat“ der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen. Die derzeitige Haltung des LBV zur Olympiabewerbung sowie die Möglichkeiten, auf die Ausgestaltung der geplanten Olympiade Einfluss zu nehmen, finden Sie hier.
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Neues Naturinformationszentrum im Naturschutzgebiet Karwendel16.08.08: Ein neues „Fernrohr“ steht an der Karwendelgrube. Deutschlands höchste Umweltbildungsstation zeigt das Zusammenspiel von Mensch und Natur und will so eine Sensibilisierung für den alpinen Lebensraum erreichen. Der LBV-Garmisch-Partenkirchen hat an der Konzeption mitgewirkt. >>mehr. |
Bär, Wolf und Luchs - die großen4 in GarmischBär, Wolf und Luchs kommen zurück nach Bayern. Seit 6. 6. sind sie in Garmisch-Partenkirchen in der Vogelschutzwarte. Denn ob die Großen Drei eine Chance haben, bei uns wieder heimisch zu werden – das hängt entscheidend vom vierten im Bunde ab: dem Menschen. Der LBV hat darum für das Land Bayern die Wanderausstellung „Die Großen Vier“entwickelt. Mehr zur Ausstellung und Bilder von der Eröffnung in Garmisch finden Sie >>hier
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Gänsegeier in den Allgäuer HochalpenEine seltene Beobachtung machte LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth am 01.06. im Oytal: Oberhalb des Schattenberges segelte ein „sehr großer Vogel“. Ein Blick durchs Fernrohr brachte den Beweis: ein Gänsegeier! Der Gänsegeier ist bei uns seit 150 Jahren ausgestorben. Allerdings ist seine Rückkehr kein gutes Zeichen. >>mehr |
Zum Steinadler mit dem LBV-GebietsbetreuerDie Allgäuer Hochalpen sind ein Kerngebiet für Steinadler. LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth macht sie sichtbar: Von seiner Station, dem Giebelhaus, kann man die faszinierenden Vögel völlig störungsfrei beobachten. Ab Mai jeden Samstag an einem der besten Adler-Plätze der Alpen. Daher ist das Gebiet auch ein "Fahrtziel Natur" der Deutschen Bahn. Und es kommen zahlreiche Gäste, wie vor Kurzem die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, und MdB Ulrike Höfken (zu den Allgäuer Hochalpen) (zum LBV-Steinadlerschutz). |
LBV klagt nicht bei Kandahar
Warum der LBV nicht klagt:
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